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Historischer Erfolg für Houston

Texans-Defense vermöbelt Rodgers und Steelers

Video: NFL Highlights: Texans @ Steelers
13. Januar 2026, 05:18

Die Houston Texans haben das letzte Wild Card Game der NFL bei den Pittsburgh Steelers 30:6 gewonnen und damit Klubgeschichte geschrieben. Für Aaron Rodgers endete die Partie ganz bitter.

Texans @ Steelers: Auf einen Blick

  • Die Texans haben erstmals in ihrer Franchise-Geschichte ein Auswärtsspiel in den Playoffs gewonnen und treffen nun auf die New England Patriots.
  • Die Texans-Offense tat sich aufgrund einer schwachen Vorstellung von Quarterback C.J. Stroud schwer, doch war die Defense überragend und erzielte zwei Touchdowns selbst.
  • Es war womöglich Aaron Rodgers' letztes NFL-Spiel und sein letzter Pass könnte somit ein Pick-Six gewesen sein.

Texans @ Steelers: Die Analyse

Das Spiel begann wenig verheißungsvoll mit Punts auf beiden Seiten. Anschließend wirkten die Steelers für einen Moment mal kompetent mit dem Ball in ihren Händen. Aaron Rodgers fand Rückkehrer D.K. Metcalf für einen 25-Yard-Pass. Anschließend holte Metcalf weitere 14 Yards mit einer Pass Interference gegen Kamari Lassiter heraus, doch am Ende stand eben nur ein 32-Yard-Field-Goal zur 3:0-Führung der Hausherren.

In der Folge gelang den Steelers ein Turnover nach chaotischer Sequenz: Die Texans versuchten nach vielversprechendem Drive einen Flea-Flicker in der gegnerischen Hälfte, doch C.J. Stroud zögerte dann zu lange, und Rookie Jack Sawyer gelang der Strip-Sack, den Yahya Black eroberte. Die Steelers machten aus diesem Geschenk aber nichts; vielmehr ließ Metcalf einen längeren Pass fallen, und die Steelers mussten punten.

Die Texans marschierten dann Richtung Red Zone und brachten das Run Game mit Woody Marks in Schwung, der mehrere Chunk-Plays lieferte. Anschließend fand Stroud Christian Kirk nach Play-Fake für einen 6-Yard-Touchdown zur ersten Texans-Führung zu Beginn des zweiten Viertels. Die Texans bekamen den Ball nach einem weiteren Defensiv-Stopp samt Intentional Grounding von Rodgers schnell zurück, doch Stroud verlor kurz darauf erneut einen Fumble. Zuerst ließ er den Snap fallen, und wenig später verlor er das Leder erneut.

Pittsburgh hatte den Ball in der Red Zone, erzielte daraufhin aber in sieben Plays (dank Penalty) nur vier Yards und begnügte sich mit einem 35-Yard-Field-Goal von Chris Boswell.

Weitere Punkte sah die erste Hälfte jedoch nicht, denn Stroud überwarf nach Scramble einen weit offenen Nico Collins, nachdem die Texans ohnehin schon ihre Timeouts und viel Zeit verschwendet hatten. Pausenstand: 7:6 Houston.

Video: Captain Kirk bringt die Texans in Führung

Texans-Defense dominiert die zweite Hälfte

Nach der Pause regierten lange Zeit die Defenses, die wenig zuließen. Stroud warf eine schlimme Interception in der Red Zone nach Scramble zu Brandin Echols, woraus die Steelers aber auch nichts machten. Die Entscheidung besorgte letztlich folgerichtig jedoch die Houston-Defense.

Danielle Hunter schaffte einen Strip-Sack gegen Rodgers, womit er einen vermeintlich langen Touchdown-Pass auf Metcalf verhinderte, der auf einer Go-Route scheinbar hinter die Defense gelangt war. Die Steelers behielten den Ball, mussten aber punten. Im Gegenzug gelang Stroud ein seltenes positives Play, indem er Kirk für 46 Yards fand. Das reichte im Grunde, um Kicker Ka'imi Fairbairn in Position zu bringen für ein 46-Yard-Field-Goal zum 10:6. Wenig später machten die Texans dann eigentlich schon den Deckel drauf: Will Anderson schaffte einen Strip-Sack gegen Rodgers, und Sheldon Rankins trug den Fumble über 33 Yards in die Endzone – 17:6 Texans mit etwas mehr als elf Minuten zu spielen.

In der Folge erzielte Woody Marks noch einen Touchdown, und Rodgers warf zu allem Überfluss noch einen Pick-Six zu Calen Bullock. Es war Rodgers’ letzter Pass; anschließend durfte noch Mason Rudolph ran, als das Spiel entschieden war.

Während die Steelers somit weiter seit der Saison 2016 auf einen Erfolg in den Playoffs warten, treffen die Texans am kommenden Wochenende im Divisional Game auf die New England Patriots. Bemerkenswert: Dies war der erste Playoff-Auswärtssieg in der Geschichte der Houston Texans. Zuvor waren sie 0:6 auf gegnerischem Platz.

Sorgen bereitet Texans derweil ein möglicher Ausfall von Collins, der sich in der zweiten Hälfte eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, woraufhin er vom Feld in die Kabine gefahren werden musste.

Houston Texans (12-5, #5) @ Pittsburgh Steelers (10-7, #4)

Ergebnis: 30:6 (0:3, 7:3, 0:0, 23:0) BOXSCORE

Texans @ Steelers: Die wichtigsten Statistiken

  • Rodgers ist erst der vierte Quarterback nach Brett Favre, Drew Brees und Tom Brady, der mit über 40 Jahren ein Playoff-Spiel gestartet hat.
  • Stroud hat in der gesamten Regular Season keinen einzigen Fumble verloren. In diesem Spiel waren es schon zwei vor der Pause. Mehr noch: Stroud ist der erste Spieler mit zwei verlorenen Fumbles in der ersten Hälfte eines Playoff-Spiels seit Carson Palmer im NFC Championship Game der Saison 2025 für die Cardinals gegen die Panthers.
  • Für Steelers-Coach Mike Tomlin war dies die fünfte Niederlage am Stück in den Playoffs. Zudem war es seine siebte Niederlage in den Playoffs insgesamt, genauso viele hat Ex-Bengals-Coach Marvin Lewis.

Der Star des Spiels: Danielle Hunter & Will Anderson Jr. (Edge Rusher, Texans)

Das Edge-Duo der Texans hat dieses Spiel von Anfang an dominiert und Aaron Rodgers das Leben schwer gemacht. Beide brachten es zusammen auf acht Pressures und 1,5 Sacks, zudem zwei Forced Fumbles. Sie hatten fünf QB-Hits und waren auch gegen den Run zuverlässig. Mehr war nicht nötig gegen diesen Gegner.

Der Flop des Spiels: Aaron Rodgers (Quarterback, Steelers)

Die O-Line war nicht gut, doch leistete sich Rodgers unterm Strich zu viele Ungenauigkeiten und teils einfach schlechte Würfe. Er setzte zwar noch ein paar Nadelstiche zu Beginn, doch ultimativ war dies mal wieder zu wenig vom einstigen Superstar in seinem womöglich letzten Spiel.

Analyse: Texans @ Steelers - das fiel taktisch auf

  • Wohlwissend, wie gefährlich der Pass Rush der Texans ist, war Rodgers mal wieder darauf bedacht, den Ball schnell mit kurzen Pässen loszuwerden. Allerdings hielt er den Ball dennoch zwei Zehntelsekunden länger als sonst (2,7 statt 2,5 Sekunden im Schnitt).
  • Es fiel schon früh auf, dass die Texans weitestgehend auf Blitzes verzichteten und eher auf ihre vier Down-Linemen vertrauten, um Druck auf Rodgers zu erzeugen. Die Steelers wiederum schickten in rund einem Viertel von Strouds Dropbacks Extra-Rusher. 
Denver Broncos
Denver Broncos
Broncos
33
3
17
3
7
3
Buffalo Bills
Buffalo Bills
Bills
30
7
3
7
13
0
22:30
Sa, 17.01.
n.V.
Beendet
Seattle Seahawks
Seattle Seahawks
Seahawks
17
17
0
San Francisco 49ers
San Francisco 49ers
49ers
6
0
6
02:00
So, 18.01.
2. Viertel
New England Patriots
New England Patriots
Patriots
0
Houston Texans
Houston Texans
Texans
0
21:00
So, 18.01.
Chicago Bears
Chicago Bears
Bears
0
Los Angeles Rams
Los Angeles Rams
Rams
0
00:30
Mo, 19.01.
vollständiger Spielplan

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