Die sportliche Zukunft von Nationaltorwart Alexander Nübel bleibt eine spannende Personalie. Beim VfB Stuttgart hofft man offenbar auf eine Kehrtwende.
Keeper Alexander Nübel ist noch bis zum Saisonende vom FC Bayern an den VfB Stuttgart ausgeliehen. Wie es anschließend weitergeht, ist noch offen.
Bekommt Nübel in München eine neue Chance, sich zu beweisen? Wechselt er zu einem anderen Klub? Oder schlägt doch nochmal der VfB Stuttgart zu?
Zuletzt gingen Beobachter eigentlich davon aus, dass das Kapitel von Nübel in Stuttgart nach drei Jahren wieder endet. Stattdessen hieß es, dass die Schwaben auf U21-Nationaltorwart Dennis Seimen als neue Nummer eins setzen werden. Seimen ist für eine Saison an Paderborn ausgeliehen und sammelt dort in der 2. Bundesliga viel Spielzeit.
Eine feste Verpflichtung von Nübel galt für den VfB als deutlich zu teuer. Aktuell soll der FC Bayern rund zwei Drittel des Gehalts von Nübel (insgesamt wohl zwischen 10 und 11 Millionen Euro) übernehmen.
Machen der FC Bayern und Nübel Abstriche?
Doch einem Bericht der "Sport Bild" zufolge ist es nicht ausgeschlossen, dass Nübel doch noch in Stuttgart bleibt.
Die Rechnung der Schwaben geht demnach so: Im Frühjahr sollen erste Gespräche zwischen dem Torhüter und dem Rekordmeister steigen. Sollte der FC Bayern Nübel verkaufen wollen und keinen Abnehmer finden, könnte sich also für den VfB ein neues Fenster öffnen. Und das - so die These - zu Konditionen, die sich der Pokalsieger dann eher leisten könne.
Klar ist aber: Der FC Bayern müsste dem Konkurrenten finanziell entgegenkommen und Nübel Abstriche beim Gehalt machen. Wie wahrscheinlich das ist, ist unklar.
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hatte sich erst zu Wochenbeginn zu den Torwart-Plänen des VfB Stuttgart geäußert.
"Wir haben mehrfach betont, dass Dennis eine wichtige Rolle in unseren Zukunftsplanungen spielt. Allerdings ist es derzeit noch viel zu früh, den Prozess in seinen Einzelheiten zu beschreiben und festzulegen. Wir haben mit Alex einen erstklassigen Torhüter, der einen erheblichen Anteil an der positiven Entwicklung in den vergangenen zweieinhalb Jahren für sich in Anspruch nehmen kann", sagte der Erfolgsmanager der Schwaben dem "kicker".




























