Vor der Saison mussten die Detroit Lions nach dem Abgang von Ben Johnson einen neuen Offensive Coordinator finden. Nach nur einer Spielzeit stehen Dan Campbell und Co. wieder vor demselben Problem, denn nach dem Verpassen der Playoffs entschied man sich für einen Neustart.
Am Dienstag gab das Team von Superstar Amon-Ra St. Brown bekannt, dass man sich von Offensive Coordinator John Morton trennt. Der 56-Jährige muss also nach einer Spielzeit wieder seinen Posten räumen.
Die Entscheidung ist eine Folge der 9-8-Saison der Lions, die damit erstmals seit 2022 wieder die Playoffs verpasst haben. Überraschend kommt die Entscheidung daher nicht, zumal Dan Campbell selbst schon seit Woche 10 das Playcalling von Morton übernommen hatte.
Ob er diese Rolle nun weiter ausführen wird, ist noch unklar. "Ich bin für alles offen. Ich weiß noch nicht genau, wo ich damit stehe. Ich denke, einer der Vorteile wäre, dass man sich keine Sorgen machen müsste, dass jemand anderes geht", sagte Campbell schon am Montag. "Man müsste sich keine Sorgen machen, dass der Playcaller geht. Das wäre also einer der Vorteile" erklärte Campbell.
NFL: Lücke nach Johnson-Abgang
Mit seinen Aussagen nimmt der Head Coach Bezug auf den bitteren Abgang von Ben Johnson, der bei den Lions als brillanter Playcaller auftrumpfte und sich deshalb vor Job-Angeboten kaum retten konnte. Er entschied sich für die Chicago Bears und führte diese als Head Coach bis zum Nummer-2-Seed in der NFC.
Unter Johnson hatten die Lions in der Vorsaison 33,2 Punkte pro Spiel verbucht, Bestwert in der NFL. Auch unter Morton war dieser Wert mit 28,3 Punkten pro Spiel wahrlich kein schlechter wert, allerdings blieben nun einmal die Ergebnisse aus.
Morton kehrte für den Job als Offensive Coordinator aus Denver zurück, wo er zwei Jahre als Passing Game Coordinator arbeitete. Zuvor hatte er bereits bei den Lions unter Campbell gearbeitet.
















