Beim FC Bayern könnte es in der laufenden Winter-Transferperiode noch Bewegung auf der Abgangsseite geben, wie Sportvorstand Max Eberl hat durchblicken lassen. Ein Spieler wird in der Rückrunde wohl nicht mehr benötigt.
Die Zeit von Sacha Boey beim FC Bayern wird nach zwei Jahren offenbar zu Ende gehen. Sportvorstand Max Eberl deutete nach dem 5:0-Testspielsieg des deutschen Rekordmeisters gegen RB Salzburg am Dienstagabend ziemlich deutlich an, dass der Franzose zu den Streichkandidaten im Kader zählt.
"Wenn Hiroki (Ito, Anm. d. Red.) und Phonzy (Alphonso Davies) wieder da sind, haben wir Außenverteidiger en masse und von sehr hoher Qualität. Und dann kann es eben für den ein oder anderen Spieler sehr schwer werden", antwortete Eberl auf eine Frage nach der Zukunft von Boey: "Und dann macht es auch Sinn, wenn man sich Gedanken macht, sich vielleicht auch zu verändern."
Ito und Davies hatten vor der Winterpause nach langen Verletzungen ihr Comeback in der Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany gefeiert, beide können auf der linken Abwehrseite spielen. Zudem verfügt der FC Bayern noch über Raphael Guerreiro. Auf der rechten Seite der Viererkette stehen Konrad Laimer und Josip Stanisic höher im Kurs als Sacha Boey.
Transfer-Minus für den FC Bayern?
Für den FC Bayern geht es nun darum, einen Abnehmer für den Franzosen zu finden, wie "Sky" berichtet. Die Haltung der Münchner sei klar: Entweder wolle man einen Verkauf oder eine Leihe mit Kaufpflicht anstreben. Die "AZ" hatte zuletzt berichtet, man würde sich mit einem Angebot im Bereich von 15 bis 20 Millionen direkt zufrieden geben.
Beim deutschen Rekordmeister besitzt der 25-Jährige, der im Januar 2023 für immerhin 30 Millionen Euro von Galatasaray kam, einen Vertrag bis 2028. In seinen zwei Jahren in München konnte sich Boey, auch verletzungsbedingt, nie wirklich durchsetzen. In der laufenden Spielzeit kommt er zwar auf 13 Pflichtspieleinsätze, stand aber nur selten in der Startformation.
































