Dauerpatient Emil Höjlund gibt dem FC Schalke 04 weiter Rätsel auf.
Wie die vereinsnahe "WAZ" berichtet, haben detaillierte medizinische Untersuchungen auch nach mehreren Wochen noch keine klare Antwort auf die alles entscheidenden Fragen in der Personalie geliefert: Warum ist der 21 Jahre alte Däne so verletzungsanfällig? Was genau setzt den Angreifer nun schon seit Monaten erneut außer Gefecht?
Zu Saisonbeginn schien es bei Höjlund nach einer ebenfalls von Verletzungen geprägten Spielzeit 2024/2025 aufwärts zu gehen. Fünfmal kam er unter dem neuen Trainer Miron Muslic in Pflichtspielen zum Einsatz, beim 1:0-Sieg nach Verlängerung in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Lok Leipzig sowie beim 1:0 gegen Dynamo Dresden Ende August in der 2. Bundesliga sogar in der Startelf.
In genau dieser Partie begann aber auch Höjlunds neue Leidenszeit. Bereits zur Pause musste ihn Muslic vom Feld nehmen, zu groß waren die Schmerzen bei dem Youngster.
"Es ist eine Fersenverletzung", erklärte der S04-Coach damals. "In Wahrheit hatte Emil sich diese Verletzung schon vor dem Dresden-Spiel zugezogen. Er wollte sich aber unbedingt in den Dienst der Mannschaft stellen, weil wir knapp aufgestellt waren vorne." Er sei "sehr, sehr zuversichtlich, dass Emil es rasch auskuriert", ergänzte Muslic.

FC Schalke 04 will "Druck nicht erhöhen"
Diese optimistische Prognose des S04-Chefcoaches trat jedoch nicht ein. Eine Rückkehr Höjlunds ins Training oder gar den Spielbetrieb ist auch im neuen Jahr nicht absehbar.
Einen Zeitrahmen für ein Comeback "haben wir noch nicht, den möchten wir auch nicht definieren, um den Druck nicht weiter zu erhöhen. Wir müssen einfach abwarten", betonte Muslic gegenüber Medienvertretern zuletzt erneut.
Höjlund war 2024 für immerhin 300.000 Euro vom FC Kopenhagen zu Schalke gewechselt. 437 Spielminuten verteilt auf 15 Partien konnte er seitdem nur absolvieren. Eine Torbeteiligung gelang ihm noch nicht.






























