Nach Informationen von RTL/ntv und sport.de gibt es Interesse aus Belgien und Frankreich an Mickaël Biron – der Angreifer will sich beim 1. FC Nürnberg aber eigentlich durchsetzen.
Der 1. FC Nürnberg muss sich rund um Mickaël Biron auf mögliche Anfragen einstellen. Nach Informationen von RTL/ntv und sport.de beschäftigen sich Vereine aus Belgien und Frankreich mit dem 28-Jährigen. Konkrete Namen werden in dem Zusammenhang derzeit nicht öffentlich, klar ist aber: Biron steht im Blickfeld mehrerer Klubs, die seine Situation beim Club genau beobachten.
Dabei ist die Ausgangslage in Nürnberg bekannt. Rund 800.000 Euro soll der FCN für die Verpflichtung des Offensivspielers investiert haben – eine Summe, die beim Club nicht gerade als Schnäppchen gilt. Die Erwartungen an einen schnellen sportlichen Effekt waren entsprechend hoch. In der Hinrunde blieb Biron jedoch hinter diesen Erwartungen zurück: Er kommt auf drei Startelfeinsätze sowie mehrere Einwechslungen, dabei stehen bislang keine Torbeteiligungen zu Buche.
Biron will sich in Nürnberg durchbeißen
Trotz der schwierigen ersten Monate ist ein vorzeitiger Abgang aus Spielersicht nicht das bevorzugte Szenario. Biron möchte sich nach Informationen aus seinem Umfeld in Nürnberg durchsetzen. Ein Grund: Der Angreifer sieht die Hinrunde als Anlaufphase – nicht zuletzt, weil ihm die Anpassung an neue Abläufe und die neue Sprache nicht leichtfiel. Gerade im Alltag und im Teamgefüge sind solche Faktoren oft entscheidend dafür, wie schnell ein Neuzugang sportlich ankommt.
Diese Einschätzung deckt sich mit der öffentlichen Haltung im Trainerteam. Miroslav Klose hatte sich zuletzt grundsätzlich optimistisch gezeigt, dass Biron noch einen Schritt nach vorn machen kann. Der Coach verwies darauf, dass die Umstellung auf Tempo und Robustheit im deutschen Profifußball Zeit brauche, wenn ein Spieler aus einem anderen Land kommt. Entscheidend sei dabei die Bereitschaft, sich "durchzubeißen" – diesen Willen erkenne Klose bei Biron.
Nürnberg bleibt gesprächsbereit
Gleichzeitig ist in Nürnberg die Tür für Gespräche nicht grundsätzlich zu. Sportvorstand Joti Chatzialexiou hatte erklärt, dass es manchmal Geduld brauche, ließ aber auch erkennen, dass man bei konkreten Angeboten eine Bewertung vornehmen würde. Übersetzt: Kommt ein passendes Angebot, wird der Club die sportliche Perspektive und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abwägen.
Genau hier setzt das Interesse aus Belgien und Frankreich an. In beiden Ländern ist Biron – auch aufgrund seines bisherigen Karrierewegs – kein Unbekannter. Ob ein Transfer bereits im Winter realisiert werden kann, steht noch in den Sternen.


























