Der Black Monday in der NFL fordert auch 2026 einige Opfer. Traditionell müssen am Tag nach dem Ende der Regular Season viele Head Coaches um ihren Job bangen. So auch Jonathan Gannon, bei dem die Hoffnungen aber nicht erfüllt wurden. Gannon wurde von den Arizona Cardinals vor die Tür gesetzt.
In den letzten Tagen und Wochen hatte es aus dem Umfeld immer wieder geheißen, dass sich das Team durchaus auch vorstellen könne, mit Gannon weiterzumachen. Doch am Ende entschied man sich gegen Gannon, wohl auch, weil es sportlich weiterhin bergab ging.
Von den letzten 15 Spielen verloren die Cardinals 14. Eine Pleitenserie die auch nicht mit einigen Verletzungen zu entschuldigen ist. Vor allem die Defensive, eigentlich Gannons Steckenpferd, schwächelte beinahe durchgehend. In seinen seinen drei Saisons als Head Coach der Cardinals gewann Gannon nun nicht einmal ein Drittel seiner Spiele (15-36).
Ein Umbruch muss her. Neben der Frage nach einem neuen Head Coach wird man in der Wüste auch die Quarterback-Frage klären müssen. Kyler Murray scheint nicht sonderlich fest im Sattel zu sitzen, denn als er verletzungsbedingt von Jacoby Brissett ersetzt wurde, machte dieser einen deutlich besseren Eindruck.
NFL: Kommt Gannon als Defensive Coordinator unter?
Das Projekt Head Coach ist zwar vorerst gescheitert, doch Gannon ist mit 43 Jahren noch jung und wird zeitnah in der NFL wieder einen Abnehmer finden. Ian Rapoport vom "NFL Network" ist sogar der Meinung, Gannon hätte direkt eine Chance, als Defensive Coordinator unterzukommen. Diese Rolle bekleidete er vor seinem Wechsel nach Arizona bereits erfolgreich in Indianapolis.
Unterdessen machen sich die Cardinals auf die Suche nach einem neuen Head Coach. Die Suche leiten wird General Manager Monti Ossenfort, der weiterhin in seinem Amt bleiben darf.











