Stefan Kuntz ist nicht länger Sportvorstand des Hamburger SV. Das bestätigte der Bundesliga-Aufsteiger zum Start in das neue Jahr.
Kuntz habe beim Hamburger SV "aus persönlichen familiären Gründen" um eine Auflösung seines Vertrags gebeten, teilten die Hanseaten am Freitagvormittag mit. Der Aufsichtsrat stimmte zu. Damit verlässt der Sportvorstand den HSV mit sofortiger Wirkung.
"Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren. Dem HSV danke ich für tolle anderthalb Jahre. Ich wünsche den Teams und der gesamten Geschäftsstelle weiterhin das Beste", wird Kuntz in der Vereinsmitteilung zitiert.
Kuntz führte den HSV zur Bundesliga-Rückkehr
Der 63-Jährige hatte im Mai 2024 als Sportvorstand des HSV angeheuert. Im vergangenen Frühjahr feierten die Rothosen die langersehnte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Hier rangieren die Hamburger zur Winterpause auf dem 13. Tabellenplatz.
Kuntz habe "mit seinem Team vieles bewegt. Für seine persönliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute", sagte HSV-Aufsichtsratschef Michael Papenfuß. Und weiter: "Wir haben in den vergangenen Tagen viele Gespräche geführt und sind mit Vorstand Eric Huwer und einer starken zweiten Führungsebene gut aufgestellt für die kommenden Aufgaben."
Die Suche nach einem Kuntz-Nachfolger laufe "ohne Hektik und mit Verstand – da wir uns eben sehr gut aufgestellt sehen", stellte Papenfuß klar.
"Wir haben im Aufsichtsrat dennoch längst begonnen, uns dazu auszutauschen und werden eine Entscheidung treffen, wenn wir sie mit Blick auf den HSV für die richtige halten. Wir haben keinen Zeitdruck, sind wettbewerbs- und handlungsfähig. Noch einmal: Eric Huwer, Claus Costa, das gesamte Trainerteam und die zweite Führungsriege genießen, wie auch die gesamte Belegschaft, unser volles Vertrauen", betonte der Aufsichtsratsvorsitzende.































