Trainer Sandro Wagner stand vor seinem Engagement beim FC Augsburg auch beim kommenden Bundesliga-Gegner TSG 1899 Hoffenheim auf dem Zettel - und hatte offenbar intensiven Kontakt zu den Kraichgauern.
Das zumindest berichtet der "kicker". Demnach habe im Mai der Stuhl von TSG-Coach Christian Ilzer gewackelt. Mehrere potenzielle Nachfolgekandidaten seien rund um den Verein gehandelt worden, darunter Wagner.
Mit dem 37-Jährigen, der damals auf die Zielgerade seiner Tätigkeit als Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann beim DFB einbog, soll der Kontakt demnach allerdings am Intensivsten gewesen sein.
Aber: Konkret wurde es nicht zwischen Wagner und seinem Ex-Klub, eine Offerte dementierten die Hoffenheimer sogar öffentlich. Die Führungsetage der TSG rang sich dazu durch, mit Ilzer auch in die neue Spielzeit zu gehen - und wurde dafür belohnt.
Unter der Regie des 48 Jahre alten Österreichers ist Hoffenheim plötzlich sogar ein Kandidat für die Europapokalplätze, dank der starken Ausbeute von 20 Punkten aus elf Spielen.
Sandro Wagners FC Augsburg mit Problemen
Sandro Wagners Augsburger dagegen krebsen im unteren Tabellendrittel herum. Zwölf Zähler sammelten die Fuggerstädter erst. Dass Wagner und Co. vor dem direkten Duell mit Hoffenheim etwas Durchschnaufen können, verdanken sie dem 1:0-Sieg im Kellerduell gegen den Hamburger SV am vergangenen Wochenende.
Nach zuvor fünf Pflichtspielen ohne Sieg und schon sieben Ligapleiten war der Druck bei den Schwaben entsprechend hoch gewesen. Deshalb, betonte Wagner, sei er "total froh über den Dreier. Man hat die Erwartungshaltung gespürt, es war ein schöner Nachmittag für den FCA."
Er sagte: "Wir wollen den Schwung jetzt mitnehmen und in den Spielen vor Weihnachten so viele Punkte wie möglich holen."
Einfach wird das nicht. Nach der Partie in Hoffenheim warten 2025 noch Duelle gegen Bayer Leverkusen sowie bei Eintracht Frankfurt auf die Augsburger, zudem das Heimspiel gegen Werder Bremen.




























