Seit Anfang Februar ist Niko Kovac nun Cheftrainer bei Borussia Dortmund, hat den damals kriselnden Traditionsklub noch in die Champions League geführt und in den vergangenen Monaten nachhaltig stabilisiert. Der 54-Jährige blickt mittlerweile auf eine 16-jährige Trainertätigkeit zurück, die ihn bekanntermaßen auch schon zum FC Bayern geführt hatte.
In München hatte Niko Kovac gemessen an den Titeln seine erfolgreichste Zeit, holte er doch in der Saison 2018/2019 das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal mit dem FC Bayern. Nach einem missratenen Saisonstart 2019/2020 war im November 2019 trotzdem vorzeitig Schluss für den damaligen Cheftrainer beim deutschen Rekordmeister.
Die eineinhalb Jahre als Bayern-Trainer haben ihn bis heute geprägt, wie Niko Kovac jetzt im Gespräch mit dem "kicker" ausführte.
"Du nimmst überall, wo du arbeitest, etwas mit. Danach ziehst du Bilanz: Was hast du richtig und was hast du falsch gemacht? Und dann versuchst du, dich zu verbessern. Das war nach meiner Münchner Zeit nicht anders als später in Monaco oder Wolfsburg - oder gleich zu Beginn bei der kroatischen Nationalmannschaft oder in Frankfurt", meinte der gebürtige Berliner, der zuvor schon als aktiver Spieler beim FC Bayern unter Vertrag gestanden hatte (2001 bis 2003).
BVB derzeit Tabellendritter
Die Zeit beim FC Bayern sei sehr fordernd und anstrengend, aber eben auch sehr lehrreich gewesen, wie Kovac weiter ausführte: "Natürlich ist die Erwartungshaltung in München sehr groß. Wir mussten damals einen Umbruch im Kader vollziehen - und trotzdem erfolgreich sein. Es war eine schwierige, aber auch sehr lehrreiche Zeit für mich. Und unterm Strich war sie mit dem Doublesieg auch erfolgreich."
Mit dem BVB rangiert der ehemalige kroatische Nationaltrainer gegenwärtig auf dem dritten Tabellenplatz, im großen Konkurrenzkampf mit Teams wie RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen. Sein alter Arbeitgeber FC Bayern ist nach zehn Spieltagen bereits um sieben Punkte enteilt.






























