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Zukunftsfrage noch offen

Niemeyer betont "hohe Wertschätzung" für Werder-Star

Amos Pieper (Bildmitte) durfte bei Werder Bremen zuletzt zweimal über 90 Minuten ran
Amos Pieper (Bildmitte) durfte bei Werder Bremen zuletzt zweimal über 90 Minuten ran
Foto: © IMAGO/nordphoto GmbH / Tauchnitz
30. Oktober 2025, 07:01
sport.de
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Nachdem er zu Saisonbeginn noch überhaupt keine Rolle bei Werder Bremen spielte, hat sich Amos Pieper mit zwei starken Leistungen gegen Heidenheim (2:2) und Union Berlin (1:0) zuletzt eindrucksvoll zurückgemeldet. Was bedeutet das für die mittelfristige Zukunft des Verteidigers, der am Osterdeich nur noch einen Vertrag bis Sommer 2026 besitzt?

Nach einer schwierigen Zeit inklusive Hüftverletzung und Absturz in der Innenverteidiger-Hierarchie stand der 27-Jährige zuletzt zweimal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz, zählte dabei jeweils zu den besten Werder-Akteuren.

Noch im September hatte kaum etwas auf eine weitere Perspektive des früheren U21-Europameisters an der Weser hingedeutet. Zu oft war Pieper verletzt, zu oft hatten andere den Vorzug erhalten.

Umso überraschender klangen seine Worte nach dem Union-Sieg: "Die Mannschaft macht es einem einfach. Es fühlt sich mit den Jungs sehr, sehr gut an. Das ist nicht selbstverständlich. Es ist wunderschön für Werder Bremen zu spielen." Aussagen, die einer Liebeserklärung gleichkommen und so gar nicht nach Abschied klingen.

Pieper immer wieder von Verletzungen gebeutelt

Auch intern scheint sich die Tür für Pieper wieder zu öffnen. "Völlig unabhängig von den guten Leistungen zuletzt, haben wir eine hohe Wertschätzung für Amos. Wir führen Gespräche, auch über die Zukunft. Das geschieht aber alles intern. Amos weiß, was er an uns hat, und wir wissen, was wir an ihm haben", zitiert die "Bild" Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball.

Die Aussagen Niemeyers machen deutlich: Einfach so wird Werder den Innenverteidiger nicht ziehen lassen.

Seit seinem Wechsel 2022 hat sich der 1,92-Meter-Mann stets professionell verhalten, selten enttäuscht und auch in schwierigen Phasen Haltung bewiesen. Und das trotz der zahlreichen und namhaften Konkurrenz auf der Innenverteidiger-Position: Mit Marco Friedl, Niklas Stark und Karim Coulibaly kämpft er um die Einsatzzeiten unter Cheftrainer Horst Steffen.

Zudem bleibt die Verletzungsanfälligkeit ein Unsicherheitsfaktor für den gebürtigen Lüdinghausener, verpasste er doch bereits 33 Pflichtspiele für Werder Bremen verletzungsbedingt. Noch ist in dieser Personalfrage bei den Hansestädtern also alles offen.

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