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Manchester United übt sich in Geduld mit Amorim

Rúben Amorim steht in der Kritik, doch die Vereinsführung plant langfristig mit ihm (Archivbild)
Rúben Amorim steht in der Kritik, doch die Vereinsführung plant langfristig mit ihm (Archivbild)
Foto: © Dave Thompson, dpa
16. Oktober 2025, 09:57

Seine erste Saison als Trainer von Manchester United beendete Rúben Amorim auf dem 15. Tabellenplatz. Es war die schlechteste Abschlussplatzierung für United seit über 50 Jahren. Und auch in der aktuellen Spielzeit läuft es nicht rund für die Red Devils.

Trotzdem muss sich Amorim angeblich keine Sorgen um seinen Job beim englischen Traditionsclub machen. Co-Inhaber und Fußballchef Sir Jim Ratcliffe sprach dem 40 Jahre alten portugiesischen Coach vorerst eine Art Jobgarantie aus.

"Rúben hat drei Jahre Zeit, um zu beweisen, dass er ein großartiger Trainer ist", sagte Ratcliffe in einem Podcast der "Times". Britische Medien bezweifeln allerdings, dass der für kontroverse Sprüche und radikale Sparmaßnahmen bekannte Milliardär auch dann an diesem Versprechen festhält, wenn die gewünschten Ergebnisse ausbleiben.

Manchester United: Durchwachsener Saisonstart

Vor dem 100. Duell beim Erzrivalen und Co-Rekordmeister FC Liverpool am Sonntag (17:30 Uhr) hinkt Man United den eigenen Ansprüchen weiter hinterher. Zehn Punkte aus sieben Ligaspielen sind nicht das, was sich Vereinsführung und Fans erhofft hatten. Zudem blamierte sich das Team in der zweiten Runde des Ligapokals und flog gegen Zweitligist Grimsby Town nach Elfmeterschießen raus.

Dabei hatte der Club im Sommer fast 200 Millionen Euro in neue Spieler investiert, die eigentlich sofort helfen sollten - darunter der Ex-Leipziger Benjamin Sesko und der frühere Herthaner Matheus Cunha. Sesko gelangen immerhin zwei Tore. Der 2:0-Sieg gegen Sunderland vor der Länderspielpause verschaffte etwas Entspannung.

Doch Amorim steht weiterhin unter kritischer Beobachtung. Für Irritationen sorgt vor allem, dass er unbeirrt an seinem 3-4-3-System festhält, obwohl das Team in bislang 50 Spielen unter seiner Leitung nur 20 Siege eingefahren hat. Aus Sicht der meisten Fans ist das viel zu wenig für einen Club von Weltruf wie Manchester United.

Video:

Amorim betont Fortschritte

"Ich finde, wir spielen gut, bis wir im Strafraum sind - in der Verteidigung und im Angriff", bekräftigte der Coach. Das Hauptproblem liege ganz vorn: "Wir müssen im Strafraum aggressiver sein, kaltschnäuziger. In allen anderen Bereichen sind wir im Vergleich zum letzten Jahr besser geworden. Wir haben Fortschritte gemacht. Aber wir müssen auch gewinnen."

Ein Blick auf die Statistiken des Fußballdaten-Dienstleisters Opta zeigt, dass tatsächlich ein Aufwärtstrend erkennbar ist. Der Wert der Expected Goals - der unabhängig vom Ergebnis Rückschlüsse auf die Leistung einer Mannschaft ermöglicht - ist gegenüber der Vorsaison deutlich gestiegen.

Bei den Expected Points (XPTS) - der Punktezahl, die eine Mannschaft rein statistisch verdient hätte - kommt Man United in dieser Spielzeit auf einen Wert von 12,4 und stünde damit nach dem Opta-Modell aktuell auf Tabellenplatz vier. Der kommende Gegner Liverpool, der ein paar glückliche Siege einfuhr, läge demnach nur auf Platz sechs.

Ratcliffe poltert gegen die Presse

Die Schuld daran, dass Amorim stark unter Druck stehe, gab Ratcliffe der Presse. "Die wollen über Nacht Erfolg", schimpfte er. "Die glauben, das ist wie ein Lichtschalter – man knipst ihn an, und ab morgen ist alles rosarot. Aber so funktioniert das nicht. Einen Club wie Manchester United kann man nicht mit reflexartigen Entscheidungen führen, nur weil irgendein Journalist sich jede Woche auslässt."

Sollte Amorim seinen Job tatsächlich drei Jahre behalten können, wäre er der erste Coach, dem das seit dem Abschied von Trainerlegende Sir Alex Ferguson vor zwölf Jahren gelingt.

Ole Gunnar Solskjaer, der als Spieler sechsmal Meister wurde und mit United die Champions League im legendären Finale gegen den FC Bayern gewann, hielt zwei Jahre und elf Monate an der Seitenlinie durch. Doch die Hoffnung, er könne den Verein zurück an die Spitze führen, erfüllte auch der Norweger nicht.

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