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Stuttgart ließ Deal mit Genk noch platzen

Nach geplatztem Millionen-Transfer: Spitze gegen den VfB

Hyeon-gyu Oh wäre fast beim VfB Stuttgart gelandet
Hyeon-gyu Oh wäre fast beim VfB Stuttgart gelandet
Foto: © IMAGO/Dha
11. September 2025, 12:08
sport.de
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Der geplatzte Millionen-Transfer von Hyeon-gyu Oh sorgt auch noch Tage später für Gesprächsstoff - zumindest beim belgischen Klub KRC Genk, der den Stürmer eigentlich in Richtung VfB Stuttgart verkaufen wollte.

Der Klub aus der belgischen Pro League stichelte jetzt in den sozialen Medien noch einmal indirekt gegen den VfB Stuttgart. Hintergrund ist der gescheiterte Wechsel von Stürmer Hyeon-gyu Oh, der am letzten Tag des Transferfensters eigentlich als Ersatz für Nick Woltemade verpflichtet werden sollte. Oh war bereits in Stuttgart, doch beim obligatorischen Medizin-Check platzte der Deal.

Laut eines "Bild"-Berichts wurde eine neun Jahre alte Kreuzbandverletzung bei dem 24-Jährigen dem Millionen-Deal zum Verhängnis. Der VfB stufte die eigentlich längst ausgeheilte Knieverletzung nämlich als schwerwiegender ein als zunächst gedacht. Die Risiken möglicher Folgeschäden wollten die Schwaben dann doch nicht eingehen und ließ den Wechsel platzen.

Zurück bei der südkoreanischen Nationalmannschaft präsentierte sich Oh zuletzt dann aber in Topform: Zunächst kam er beim 2:0-Sieg gegen die USA nur kurz für eine knappe halbe Stunde zum Einsatz. Beim 2:2 gegen Mexiko am Mittwoch stand er dann sogar 87 Minuten auf dem Platz und war an beiden südkoreanischen Treffern direkt als Torschütze und Vorbereiter beteiligt. 

Genk nahm die starke Vorstellung zum Anlass, den VfB Stuttgart öffentlich auf die Schippe zu nehmen. Auf Instagram postete der Klub ein Bild von Oh und schrieb süffisant: "Oh gegen den Medizin-Check: 1:0". Eine Spitze, die auch in Stuttgart registriert worden sein dürfte.

Oh betonte: "Ich war bereit"

Der Spieler selbst hält sich mit Vorwürfen zurück, äußerte aber deutlich seine Enttäuschung. Die südkoreanische Nachrichtenagentur "Yonhap" zitierte ihn: "Ich war enttäuscht, weil ich körperlich und mental bereit war. Ich hatte mich darauf gefreut, als Stürmer in der Bundesliga zu spielen, aber ich bin mir sicher, dass Stuttgart seine Gründe hatte."

Oh stellte abschließend noch klar: "Anstatt Stuttgart gegenüber irgendwelche Gefühle zu hegen, werde ich versuchen, mich anzustrengen und mich auf dem Markt zu beweisen."

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