Das wurde aus den Number-1-Picks der letzten 10 Jahre
11 Bilder
Das wurde aus den Number-1-Picks der letzten 10 Jahre
Im NFL Draft erfüllen sich jährlich die Träume zahlreicher College-Stars. Vor allem auf den Schultern der First-Overall-Picks lastet aber auch ein enorm hoher Erwartungsdruck. Sind die Auserwählten der zurückliegenden Dekade diesen Anforderungen gerecht geworden? Hier kommt der Überblick:
2016: Jared Goff (Quarterback)
Im NFL Draft 2016 wählten die Los Angeles Rams Jared Goff als Nummer-1-Pick. Der Quarterback führte sein Team 2019 in den Super Bowl, der jedoch gegen die New England Patriots verloren ging. Zwei Jahre später tradeten ihn die Rams zu den Detroit Lions. Der chronisch erfolglosen Franchise hauchte Goff neues Leben ein und gewann unter anderem zwei Mal in Serie die NFC North.
2017: Myles Garrett (Edge Rusher)
Die Cleveland Browns nutzten ihren First Pick im NFL Draft 2017, um Myles Garrett zu verpflichten. Der Defensive End brachte es seitdem auf insgesamt fünf Pro-Bowl-Nominierungen. Bei den Browns stieg Garrett in der Folge zu einem der besten Verteidiger der NFL auf. 2025 brach er mit 22,5 Sacks den NFL-Saison-Rekord.
2018: Baker Mayfield (Quarterback)
2018 pickten die Cleveland Browns Baker Mayfield, der sie 2021 nach fast 20 Spielzeiten wieder in die Playoffs brachte. Ein Jahr später verpflichteten die Browns Deshaun Watson und tradeten Mayfield zu den Carolina Panthers. Nach sechs Monaten wurde der Quarterback dort entlassen und heuerte bei den Los Angeles Rams an. Seit März 2023 steht Mayfield in den Diensten der Tampa Bay Buccaneers.
2019: Kyler Murray (Quarterback)
Die Arizona Cardinals schnappten sich mit ihrem First Pick im NFL Draft 2019 Kyler Murray. Der Quarterback wurde in seinem ersten Jahr zum Offensive Rookie of the Year ernannt. Es folgten zwei Nominierungen für den Pro Bowl. Im Januar 2022 nahm Murray erstmals mit den Cardinals an den Playoffs teil. 2026 trennten sich die Cardinals von Murray, der im Anschluss bei den Vikings anheuerte.
2020: Joe Burrow (Quarterback)
Die Cincinnati Bengals schnappten sich an erster Stelle Joe Burrow, der kurz zuvor die renommierte Heisman Trophy als bester College-Spieler erhalten hatte. 2022 führte der Quarterback sein Team bis in den Super Bowl, der jedoch gegen die Los Angeles Rams verloren wurde. Im Jahr darauf scheiterten die Bengals im AFC-Championship-Game. Burrow überzeugte sportlich, hatte aber immer wieder Verletzungspech.
2021: Trevor Lawrence (Quarterback)
Die Jacksonville Jaguars wählten im April 2021 Trevor Lawrence. Der Rookie übernahm auf Anhieb den Posten als Starting-Quarterback. Immer wieder spielen die Jaguars mit Lawrence um die Playoffs mit, erreichten diese aber 2025 erst zum zweiten Mal mit Lawrence.
2022: Travon Walker (Edge Rusher)
Im NFL Draft 2022 pickten die Jacksonville Jaguars Travon Walker, mit dem Quarterback Trevor Lawrence schon auf dem College zusammengespielt hat. Walker startete in seiner Rookie-Saison bei 14 seiner 15 Einsätze. Der Outside Linebacker kam auf insgesamt 3,5 Sacks und einen erzwungenen Fumble. In den beiden folgenden Saisons gelangen ihm jedoch eine zweistellige Anzahl an Sacks, ehe es 2015 wieder nur 3,5 waren.
2023: Bryce Young (Quarterback)
Die Carolina Panthers opferten einige Draft-Picks dafür, um den ersten Pick im Draft 2023 zu bekommen. Die Wahl der Panthers fiel auf Bryce Young, der umgeben von einer schlechten Offensive Line und mit wenigen guten Anspielstationen, große Probleme hatte, sich in der NFL zurechtzufinden. Zuletzt verbesserte sich Young sichtbar und so gewannen die Panthers 2025 sogar die NFC South.
2024: Caleb Williams (Quarterback)
Die Chicago Bears hatten im Trade für den First Pick 2023 unter anderem den ersten Pick 2024 erhalten und nutzten diesen für Quarterback Caleb Williams. Der Hype um ihn und die Bears-Offensive war groß, erfüllen konnten sich die Erwartungen allerdings erst im zweiten Jahr. Unter Playcaller Ben Johnson führte Williams die Bears in die Playoffs.
2025: Cam Ward (Quarterback)
Ward landete mit dem ersten Pick bei den Tennessee Titans. Das Gerüst um ihn herum war allerdings so wacklig, dass man die Leistungen des Quarterbacks noch nicht wirklich einschätzen kann. Ward hatte seine Momente, sowohl negativ als auch positiv.