Da, hat sich mit seiner Mannschaft zusammengesetzt und gesagt Dieses Jahr muss ich was ändern, Ich muss proaktiver, offensiver, mehr im Feld stehen. Auch beim Aufschlag hat er sich noch mal verbessert. Gerade der zweite Aufschlag ist unglaublich gut und hat einfach gesagt Ich muss mich verändern, ich muss mich verbessern, sonst überholt mich der Tennissport. Das eine ist, das zu sagen, das andere ist, das umzusetzen und das spricht einfach für seine Qualität. Ich sehe das jetzt auch zum elften Mal hier. Dabei ist jetzt knapp 29 und dann wird man auch auf dem Platz ein bisschen erfahrener. Er hat viele Situationen schon erlebt und kann damit besser umgehen. Koboli ist sehr laufstark, sehr flink auf den Beinen, hat eine unglaubliche Balance, liebt die große Bühne, liebt den Centercourt, spielt auch mit den Zuschauern und hat hier auch sehr gut gespielt. Er ist ein bisschen glücklich, das Halbfinale nicht spielen müssen. Deswegen auch Kraft gespart. Ja, Sascha muss sein bestes Tennis finden, weil sonst. Sonst kann Kobol ihm sehr gefährlich werden. Also wie gesagt, das Grand Slam Finale müssen alle gespielt werden. Es ist ein vierter Versuch. Dreimal hat es nicht hingehauen. Ich hoffe, dass er nicht darüber nachdenkt. Ich hoffe, dass er bei sich bleibt, einfach das tut, was er die letzten sechs Spiele auch gemacht hat. Sehr konzentriert, sehr angriffslustig, mutig. Und dass er auf jede, auf jede Frage die Kobolde stellt, die richtige Antwort hat. Verdient hätte er es, es wäre deutsche Sportgeschichte. Es gab noch keinen Deutschen. Wobei, da liege ich falsch. 1934 und 36 hat Gottfried von Cramer gewonnen und 1937 Henner Henkel. Insofern muss man das erwähnen. Aber das war, bevor es den Profisport gab. Den gibt es seit 1968. Deswegen wäre es der erste Deutsche, der Roland Garros gewinnen könnte. Ich würde es ihm sehr wünschen, weil er einfach auch wirklich hart dafür gearbeitet hat. All die Jahre hätte er verdient.