Alexander Zverev verliert auf seinem Weg zum Rekord-Turniersieg in München im Halbfinale gegen Flavio Cobolli. Der Italiener vergießt danach Tränen der Freunde und der Trauer.
Resignation nach 69 Minuten Alexander Zverev enttäuscht vor heimischem Publikum in München. Eigentlich wollte der Weltranglistendritte das Turnier zum vierten Mal gewinnen. Am Ende ist er chancenlos. Meine Beine waren nicht mehr da. Ich habe sehr, sehr viel Tennis gespielt. Glücklicherweise für mich auch. Ich habe gutes Tennis gespielt. Wenn du dann zehn, 20 % langsamer bist und er dann wirklich so ein Match spielt, dann wird es schwierig. Schon im ersten Satz der Italiener Flavio Cobol, die Nummer 16 der Welt, überlegen. Auch im zweiten Satz bleibt der 23-jährige der Stärkere. Zverev. Unglücklich. Spiel drei zu sechs und drei zu sechs heißt es am Ende. Deutschlands bester Tennisspieler geschlagen. Noch nie hatte er gegen Copley verloren. Ich habe heute eines meiner besten Spiele gemacht. Damit bin ich sehr zufrieden, auch wie ich mich hier durchgesetzt habe. Jetzt bin ich bereit, weiter zu kämpfen. Ein starkes Spiel des Italieners, dem am Ende sogar die Tränen kommen. Ein guter Freund war überraschend gestorben. Und er rief Der muss sich jetzt auf das große Ziel French Open im Mai vorbereiten.