Marie-Louise Eta und Union Berlin schreiben Bundesliga-Geschichte: Erstmals wird eine Cheftrainerin bei den Männern an der Seitenlinie stehen. So tickt die neue Hoffnungsträgerin:
Manchmal werden Träume wahr. Marie Louise eta, die erste Trainerin einer Männermannschaft in der Bundesliga, 34 Jahre jung, zielstrebig und ganz offensichtlich durchsetzungsstark. Ja, natürlich bewegt sich der Fußball in einer Männerdomäne. Ich habe immer die Ellenbogen ausgefahren und habe versucht, einfach mit Leistung zu überzeugen. Seit 2022 hat sie die höchste Trainerlizenz. Als Spielerin stand sie unter anderem für Werder Bremen und Turbine Potsdam auf dem Rasen und hat beim Mitspielerinnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe damals das Glück gehabt, in der Innenverteidigung hinter ihr spielen zu dürfen. Sie soll im zentralen Mittelfeld so schalten und walten. Sehr, sehr spiel intelligent und auch da schon immer sehr viel Verantwortung übernommen, ist extrem besonnen. So würde ich sie, glaube ich, beschreiben. Sie ist. Sie weiß genau, was sie will. Sie ist sehr zielstrebig. Mit einer klaren Spielidee. Offensiver Powerfußball mit einer hohen Dominanz, aber eben auch im Ballbesitz mit einem zielgerichteten Kombinationsspiel. Ansätze, mit denen man auch leidgeprüfte Unionfans wieder glücklich machen kann. Einige sind schon jetzt begeistert Ihr geilen geilen Eisernen, ich liebe alles daran! Wow, ich bin einfach so unfassbar glücklich ein Unioner zu sein. Kompetenz über Geschlecht. Wird Zeit, dass die Leistung entscheidend ist, schreiben Fans bei Instagram. Privat mag es offenbar auch sportlich gerne mit ihrem Ehemann Benjamin U20, Trainer der Frauen bei RB Leipzig. Bei weitem nicht der einzige, der jetzt die Daumen drückt. Es wird jetzt ganz besonders darauf geguckt, wie Louis als Frau das eben macht und dass man da dann auch einfach das so bewertet, wie man es auch beim Mann machen würde. Und das wünsche ich mir am allermeisten. Und dann natürlich, dass sie erfolgreich ist. Wenn es klappt, wäre es ein Volltreffer für Union Berlin, für den gesamten Fußball und allen voran für Marie Louise Edh. Wow.