Ähm, also ich würde sagen, wir haben relativ schnell gemerkt nach fünf Tagen, dass auf jeden Fall die Grundtechnik stimmt, dass der Rhythmus stimmt, mit dem wir irgendwie übers Eis laufen, dass wir beide eher zwei sehr dynamische Läufer sind und eher so einen schnelleren Rhythmus haben, was viele Sachen, glaube ich, ein bisschen erleichtert haben, schneller zu erlernen. Aber auch unser Mindset war von Anfang an das Gleiche. Wir haben von Anfang an gesagt, wir wollen nicht einfach nur mitlaufen, sondern wir wollen schon gerne nach vorne und unser Maximum ausschöpfen. Und ich glaube, dieses Mindset hat uns durch sehr, sehr viel auch harte Trainingstage gebracht und uns ja immer besser werden lassen, weil wir einfach jeden Trainingstag genutzt haben, auch wenn es Streitigkeiten gab, wir nicht unser Training darunter haben leiden lassen. Und das ist quasi einfach. Der Erfolg ist ja, würde ich sagen, der Anschluss an das, was wir jeden Tag im Training die letzten dreieinhalb Jahre geleistet haben. Ich weiß nicht. Ich habe gesagt, ich habe keine Rituale. Aber jetzt, ich habe gesehen bei der Weltmeisterschaft. Ich mache das. Weil die Ärmel so hoch. Machen, weil meine Kostüme so teilt. Hier immer. Und ich versuche, das zu machen, aber das nicht Kostüm, das ist ein Ritual. Weil ich nie das machen bei dem Training. Wenn wir probieren, unsere Programme mit Kostüm zu laufen. Ja, ja. Und ich glaube, unser Ritual ist auch, uns immer die Ohren zuzuhalten, so dass wir die Punkte der Gegner nicht hören. Dass man quasi unvoreingenommen in einer Performance reingeht und nicht anfängt, schon im Kopf zu rechnen. Okay, wie muss mein Programm laufen, dass ich da vorne lande? Ähm. Und auch, dass wir, bevor unsere Namen aufgerufen werden, wir eigentlich uns immer gegenüber an die Bande von den Preisrichtern stellen und uns meistens noch mal so ein, zwei Worte sagen wie so was, Was wir in dem Programm gerne heute durchsetzen möchten, wie zum Beispiel entspannt zu bleiben, fokussiert zu bleiben miteinander. Bei der Kür war es dann zum Beispiel Vor der WM war ich so letzter Wettkampf, letztes Programm, Spaß haben. Es sind immer so kleine Sachen, die wir uns noch mal sagen, um so ein bisschen die Verbindung zu uns zu spüren und alles andere in dem Moment auszublenden. Wir werden von unseren Trainern ganz oft als das alte Ehepaar bezeichnet, was so über nichts streitet. Also so ein Motto. Auch so ein bisschen ohne Grund. Ähm, genau wir. Wir streiten schon immer sehr. Eiskunstlauf basierend. Also jetzt wenig über private Sachen. Privat ist dann eher was, wenn irgendeinen Termin vergessen wurde und ich dann mal wieder genervt bin, dass ich Nikita daran erinnern muss. Das sind dann so kleine Streitigkeiten außerhalb und sonst geht es eigentlich immer viel darum. Okay, wer hat gerade recht? Also so was, was gar nicht zielführend ist, sondern einfach nur so, um zu sagen nee, mein Technik Ansatz ist richtig und deiner nicht. Da ist man, da verlieren wir uns manchmal gerne in so kleinen Diskussionen, wo dann ein Trainer beide immer da stehen und dann auch so sind. So merkt ihr gerade, worüber ihr streitet. Merkt ihr, dass ihr das gleiche wollt und einfach nur diskutiert, wer Recht hat? Also ein bisschen wie so zwei kleine Kinder, die um ein Spielzeug streiten. Also so kann man sich das bei uns eigentlich vorstellen. Da geht es nicht um irgendwelche Wertevorstellungen oder grundlegende Sachen, sondern eigentlich nur so um Wer hat recht? Ja.