Auch beim Großen Preis von Japan fuhr mit Kimi Antonelli ein Mercedes-Pilot vorne weg und sicherte sich den zweiten Sieg in Folge. RTL-Experte Christian Danner ist von der Dominanz des Teams mit dem Stern schwer beeindruckt.
Sobald die Mercedes vorneweg fahren können und das hat man bei Kimi in Japan wieder gesehen ist da gibt es kein Halten. Also Mercedes gibt sich redlich Mühe, den Eignern die eigene Überlegenheit immer wieder klein zu reden. Das klappt aber inzwischen nicht mehr. Die können sehr zufrieden sein, die haben alle Hausaufgaben hundertProzentig richtig und gut gelöst. Also das ist das Auto und das Team, das es zu schlagen gilt. Da gibt es natürlich zwei Abteilungen. Eine Abteilung heißt Mercedes. Die hätten lieber Rennen, denn die haben ihren Vorteil jetzt. Alle anderen, die hinterherfahren, die versuchen aufzuschließen, sind ganz froh über Entwicklungszeit, um eben den den Vorsprung, den Mercedes hat, wieder abzubauen, näher ranzukommen. Und ich glaube, mit Ausnahme von Mercedes sind alle ganz froh, dass sie ein bisschen nachlegen können. Denn die Fehlerquote während eines Rennens. Gerade was die das Energiemanagement angeht, ist noch sehr hoch. Also jetzt werden erstmal alle Autos ins Flugzeug geladen und nach England respektive Italien oder in die Schweiz zurückgeflogen. Danach gibt es die große Analyse. Da werden alle Daten analysiert, was ist da los? Und dann geht es mal so richtig ans Eingemachte. Aber in Sachen Software, Software, Software nochmal Software. Denn nur diese Software kann das Energiemanagement steuern. Wie viel Energie kriege ich in die Batterie hinein? Wie viel kann ich aus der Batterie, vor allem wann zum Vorwärtskommen benützen? Und da gibt es verschiedene Simulationen und da ist sehr, sehr viel Computerpower gefragt. Nebenher macht man auch noch ein bisschen Aerodynamik, denn auch die analoge Wirklichkeit spielt in der Formel eins nach wie vor eine große Rolle.