Als eines von 13 Talenten diesjährigen NFL International Pathway Programs träumt Felix Lepper vom Sprung in die größte Sportliga der Welt. Dafür bereitet sich der Hesse seit Monaten akribisch vor. Im Interview erklärt er, wie das Training aussieht.
Aufstehen so gegen 6:45 dann Cardio machen, fertig machen. Um 8:15 8:30 geht es dann in die Facility. Da sind wir dann bis 18:30, das heißt wir kommen dann an Frühstück, dann so ein bisschen ready machen wir gar nicht. Wir kommen an erst mal Teammeeting, dann Frühstück haben wir immer so eine, da müssen wir uns wiegen. Dann wird nach Muskelmasse, Körperfettanteil und sowas geguckt. Wir haben da nämlich auch einen Ernährungscoach. Dann ist so ein bisschen Vorbereitung, Homerolling Mobility. Dann haben wir meistens schon unsere erste Einheit mit unserem Coach. Danach haben wir dann entweder Change of Direction oder Speed. Und im Anschluss an unseren Lift. Und dann haben wir meistens Zeit für Recovery und im Anschluss noch mal 17:00 haben wir unser großes Meeting. Das ist immer so anderthalb Stunden und dann 18:30 geht's wieder heim. Also ich bin tatsächlich gerade aus dem aus dem Gym gekommen und war am Bahnhof und es war auch eigentlich ein ziemlich schneller Call. Ich hatte schon so eine Vorahnung. Beziehungsweise nach den Gesprächen beim Combin in London und so, das war eigentlich schon einigermaßen vorstellbar. Beziehungsweise sie haben mir ganz gutes Feedback gegeben und. Aber als ich dann den finalen Anruf bekommen habe, der war vielleicht zwei Minuten, kam mir vor wie zehn. Und da ist eine unglaubliche Last von meinen Schultern gefallen. Irgendwie hat einen Moment gedauert, bis ich das realisiert habe. Und dann habe ich erstmal meine Freundinnen und meine Familie angerufen. Und ja, ich glaube, ich habe mir für 24 Stunden das Grinsen nicht aus dem Gesicht gekriegt. Unser Bruder ist tatsächlich schon nächsten Montag. Das heißt, unser Flieger geht Samstagmorgen nach Washington D.C. Und dann haben wir Samstag, Sonntag so ein bisschen Programm von der NFL, alles durchgetaktet. Abends haben wir dann Interviews mit den Teams und morgen geht es los. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht ein bisschen nervös bin. Aber dieses Positive nervös. Also es ist jetzt nicht irgendwie, dass ich, also nicht, dass ich viel Druck verspüre. Es ist eigentlich eher so jetzt, jetzt will ich auch zeigen, was, was ich hier, wofür ich gearbeitet habe, dass ich das alles gelohnt hat.