Sein Name ist Burg Ohleburg, nicht etwa Nils Ohle, wie viele glauben. Den Nils, Den habe ich vor über 30 Jahren höchstpersönlich abgeschafft. Also das kriegt man wirklich nicht mehr zu hören. Das letzte Mal, dass ich das gehört habe, da habe ich, glaube ich, mit fünf Jahren Ärger zu Hause bekommen. Burg kommt aus Beckum bei Dortmund, spielte einst im Nachbarort Ahlen mit Marco Reus zusammen. Der BVB ist sein Herzensverein. Ich bin mein Leben lang Fan. Mein Vater ist Fan und mein Sohn. Und jetzt passt einfach alles zusammen. Und dazu das menschliche Gefühl in den Gesprächen, dass das, was Borussia Dortmund sich wünscht, sich mit dem deckt, was ich zu bieten habe. Hoffentlich. Dass er so schnell die Nachfolge von Sebastian Kehl antritt, war übrigens nur möglich. Weil er sich eben eine Ausstiegsklausel nur für Borussia Dortmund in seinen Vertrag hat schreiben lassen. Ähm, soll ich natürlich auch für Selbstbewusstsein und Weitsicht. Burkhard mit Elversberg eine vielbeachtete Erfolgsgeschichte geschrieben und auf seinem Weg Spieler wie Iznik, Aslani und Nick wollte Made entdeckt. Dortmund wird deshalb aber nicht nur auf Talente setzen. Es ist glaube ich, wichtig, so 122 Wege Strategie zu haben. Ich kann jetzt nicht sagen okay, Jugend forscht und am Ende werden wir Siebter und wir liegen uns in den Armen. Nee, wir brauchen schon eine gesunde Mischung in unserem Kader. Das weiß auch Oleburg. Also ich fühle mich dafür bereit, weiß aber auch, dass das da einiges auf mich zukommt. Und dann möchten wir ein Team aufs Feld schicken, wo jedes Rad ins andere greift. Besser und auch offensiver als bisher. Ein Ansatz, der gut ankommen dürfte bei den Fans des BVB.