Der deutsche NFL-Spieler Julius Welschof spricht im exklusiven Interview über die offene Zukunft von Aaron Rodgers, seine Saisonziele und das deutsche Draft Talent Marlin Klein.
Ich sage mal so Rogers ist jetzt nicht so einer wie vielleicht ein Russell Wilson, der viel über seine Schnelligkeit gemacht hat und dann im Alter das verloren hat. Ich sag mal, Tom Brady ist einer, der nie über die Füße viel gemacht hat. Deswegen konnte er auch lange spielen. Ich finde, Rogers ist auch so einer, der vom Köpfchen her und mehr über mich. Also keiner ist der hier viel Escape. Deswegen glaube ich schon, dass er noch viel im Tank hat. Ich glaube für ihn ist einfach so, er hat jetzt schon viele Jahre gemacht und ich glaube er macht es auch nur, wenn er noch voll, also wirklich auch Lust hat und das Feuer noch da ist. Weil wenn es mal ein bisschen weg ist, dann glaube ich, ist glaube ich, er muss jetzt für sich selbst entscheiden, habe ich das Gefühl. Ja, also schon das Ziel, dass ich dieses Jahr dann auch paar Snaps bekomme. Ich sag mal letztes Jahr ja, war schon wirklich sehr knapp. Wusste man vielleicht nicht. Durch Verletzungen wurden wir auch von anderen Spielern gesagt Julius, du bist jetzt die Woche dran. Da habe ich mich auch schon gefreut. Aber dann wurde es am Ende doch am Ende sind es dann andere Leute, die ihre Entscheidung machen. Hat es leider nicht geklappt. Aber da habe ich dann schon gemerkt okay, also wenn jetzt meine Mitspieler schon sagen, diese Woche mache ich das dann ja nächstes Jahr, warum nicht nächstes Jahr dann? Ja. Martin ist ja ein Talent. Und mein Mate Luke Schoonmaker ist auch ein Talent. Also bei seinem Official Visit bei Michigan hat Luke ihn sozusagen gehostet. Und ich war auch dabei. Und dann haben wir auch zusammen ein Jahr gespielt. Er war ein Freshman und ich war im letzten Jahr und war schon auch einer, der, sag ich mal, jetzt nicht mit erhobener Brust reingegangen ist, sondern ruhiger, wie man, wie man sich auch wünscht auf dem College. Welche, die gleich denken, sind Starter und die ist das. Das war schon einer, der auch viel gelernt hat von Luke und sich sozusagen auch seinen Spot erarbeitet hat durch harte Arbeit und dann auch letztes Jahr Teamcaptain war. Also den Weg der wie das angegangen ist, ist eigentlich genauso, wie man es machen sollte und da wird man auch viel respektiert von den Coaches und dem Team. Deswegen glaube ich, war auch Teamcaptain bei Michigan.