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Steiner erklärt das Bosse-Beben in der Formel 1

20.03.2026 15:08 | 3:16m
Nach nur zwei Rennen soll Adrian Newey als Teamchef beim Krisen-Team Aston Martin abberufen werden und sich wieder auf seine Kernkompetenzen als Ingenieur und Technik-Guru konzentrieren. Welche Folgen das haben wird, schätzte Formel-1-Experte Günther Steiner gegenüber RTL/ntv und sport.de ein.
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Ich weiß nichts genaueres, aber ich glaube, es ist was dran. Logischerweise habe ich auch meine Quellen.
Es ist verständlich, was Aston Martin machen will nach dem Start dieser Saison, was ja, um es milde auszudrücken, nicht so gut war der Start für Aston Martin dieses Jahr weit zurück. Und ich glaube, wir wissen alle, dass Adrian nur am besten in der Technik aufgehoben ist und nicht im Management von einem Team. Da geht es sehr viel um kommerzielle Sachen, Politik usw und deswegen wird man sich entschlossen haben. Ich glaube, das hat er sogar selbst eingesehen, dass er jemanden braucht, der ihm diese Sachen abnimmt, wo er kein Experte ist. Und ich glaube, er macht das auch nicht so gerne. Er macht lieber Technik, darin ist er ja sehr gut, hat er bewiesen und jetzt muss er halt zurück in die Technik, um diese Probleme des Autos zu lösen oder wenigstens in die richtige Richtung zu gehen, weil zu lösen ist da viel mehr, glaube ich und logischerweise für sein Image. So ein Auto zu haben ist auch nicht gut, wenn man sagt, er hat so viele Weltmeister Auto gebaut. Er ist der Guru der Formel eins und jetzt kommt er auch so ein Auto wieder. Erst macht ihn dieses Jahr, das wird er bestimmt richten und sagt Da muss ich mich voll drauf konzentrieren. Und das ist mir wichtiger, als jetzt im Prinzip zu sein und in kommerziellen Sachen und politischen Sachen involviert zu sein.
Ich glaube, bei Jonathan wird es so sein. Er wird ein Angebot bekommen haben, was finanziell nicht sehr schlecht ist, würde ich sagen. Er kennt sehr gut, die haben ja 20 Jahre zusammengearbeitet. Deswegen, glaube ich, hat sich das alles ergeben. Ich weiß jetzt nicht genau, ob er da bei Audi rauskommt oder nicht. Aber auch Audi ohne Jonathan wird okay sein. Ich glaube, ich kenne ja Matthias sehr gut. Matthias ist ein guter Freund, der kriegt das schon geregelt. Da werden sie jemand anders suchen, der die Stelle übernimmt. Und die Zwischenzeit muss halt Matthias ein bisschen mehr arbeiten.
Ja, sicher gibt es da Sperrfristen. Gewöhnlich einigt man sich über solche Sachen und sagt, dass es nicht sofort sein kann. Oder vielleicht in drei Monaten, nach sechs Monaten oder so, aber da einigt sich die Teams immer miteinander, was möglich ist, weil jeder schuldet jedem irgendetwas, weil man immer zusammenarbeitet. Und ich glaube, von der Technik her ist Jonathan ja nicht so eingebunden. Er ist ja mehr Teammanager als technischer Leiter. Deswegen glaube ich nicht, dass jetzt auch die große Angst hat, dass er irgendwie Know how dazu. Aston Martin oder Honda bringt. Weil ich glaube, da ist Jonathan nicht so tief in der Materie drin, bei Audi, bei Audi und bei Audi Motoren.
Ich glaube kurzfristig das Problem, was im Moment haben, kann Aston Martin nicht mehr alleine lösen. Da muss auch Honda mit mitspielen. Da muss Honda helfen. Es gibt ja auch Probleme mit der Antriebseinheit. Das ist eine Zusammenarbeit. Aber das Aston Martin jetzt dieses Jahr nach vorne kommt, bestimmt nicht. Aber sie können eine Grundlage aufbauen, dass es nächstes Jahr nicht mehr so ist. Irgendwie. Dieses Jahr muss man einfach nehmen. Ich glaube, bei Aston Martin, um. Damage Control zu machen. Auf gut Deutsch.