Heute bin ich sehr, sehr glücklich. Die Mannschaft hat gekämpft, sehr gute Energie gezeigt, das Stadion angezündet und verdient drei zu zwei gewonnen. Wir wussten mit einem Sieg, dass wir uns ein bisschen freischwimmen können. Und das war unser klares Ziel. Es war ein Hin und Her der Gefühle, auch ein Wechselbad. Ich glaube, dass wir über die 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft waren, geraten dann kurz nach der Halbzeit in Rückstand. Und wie die Mannschaft dann zurückgekommen ist, war sensationell. Und schöner kann Samstagabend natürlich nicht sein. Die Mannschaft, die wusste, dass sie ein gutes Spiel gemacht hat und wir waren auf einmal zwei zu eins hinten, völlig unverdient. Und das hat natürlich Spuren hinterlassen bei der Mannschaft. Aber ich glaube, diese Rudelbildung, da hat uns extra Energie gegeben, um das Stadion noch mal anzuziehen. Die Fans waren auf einmal wieder hinter uns und das hat uns unheimlich geholfen. Ich muss ganz ehrlich sagen, mir ist auch egal, auf welchem Platz wir sind, weil ich meine, wir haben jetzt noch ein paar Spiele, wir haben nächste Woche ein Derby, wir wollen einfach jedes Spiel gewinnen. Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, weil wir ein bisschen weg sind, aber mir ist das jetzt auch egal, weil ich meine, wenn wir auf dem Platz stehen, dann wollen wir gewinnen. Das ist jetzt auch egal, wie viele Punkte wir jetzt haben. Dann fühlen wir nach der Pause zwei zu eins, haben in dem Moment das Spiel für meine Begriffe nach im Griff. Und in den Momenten, wo du eigentlich denkst, jetzt kriegst du gleich schon die Chance auf das dritte, fängst du dir ganz schnell zwei So sind Samstagabend Spiele. Wir wussten, was auf uns zukommt. Und jetzt sind wir enttäuscht, dass wir heute ohne einen Punkt nach Hause fahren.