Borussia Dortmund schiebt nach dem Aus in der Champions League Frust. Sebastian Kehl und Gregor Kobel sprechen nach dem 1:4 bei Atalanta Bergamo Klartext.
Vier Tore hier heute zu kassieren ist einfach zu viel. Und deswegen waren die Schwankungen, die wir in diesen Leistungen gezeigt haben, an der einen Stelle dann noch nicht ausreichend, um unter die besten 16 Mannschaften zu kommen. Ich glaube, dass die Mannschaft das absolut im Tank hat. Ich bin weiter davon überzeugt, dass wir eine bessere Mannschaft haben als Atalanta. Und ich glaube, wir haben es auch im Hinspiel gezeigt. Und ich bin ehrlich gesagt extrem enttäuscht. Ich wusste, dass es heute sehr, sehr schwer wird. Aber ich bin davon ausgegangen, dass wir heute trotzdem eine Runde weiterkommen. Und ja, jetzt mit diesem Szenario sich auseinanderzusetzen, dass man in Anführungszeichen diesen Wettbewerb jetzt auch nicht mehr hat, bedeutet elf Bundesligaspiele elf Mal samstags. Natürlich haben wir eine klare Aufgabe und Erwartungshaltung auch zu erfüllen. Aber das Weiterkommen heute noch mal, das ist sehr enttäuschend, dass das nicht geklappt hat. Ja, natürlich. Super bitter. Fußball kann sehr, sehr, sehr hart sein. Das haben wir heute gesehen. Tut mir natürlich sehr, sehr leid, dass ich meine Jungs mit mit dem Fehler in diese Lage gebracht habe. Aber das ganze Spiel kann man natürlich ein bisschen besser gestalten. Aber wie gesagt, mir tut es einfach leid. Bei einem Bruchteil von einer Sekunde habe ich eine falsche Entscheidung getroffen. Das gehört zum Fußball dazu. Aber es ist sehr hart. Natürlich. Trotzdem alles.