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"Upa"-Deal wirft kein gutes Licht auf Bayen

03.02.2026 10:59 | 1:27m
Dayot Upamecano bleibt wohl beim FC Bayern - doch zu welchen Kosten? RTL-Reporter Marc Gabel ordnet den Deal ein und fragt, wer sich durchgesetzt hat: Upamecanos Berater oder der FC Bayern?
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Der lange Vertragspoker um Dario und Upamecano scheint endlich zu Ende zu gehen. Aber viele fragen sich jetzt War es denn wirklich nötig, das bis zur absoluten Schmerzgrenze auszureizen? Die Bayern werden sich natürlich auf den Standpunkt stellen Wir sind hart geblieben. Unser Angebot hat sich nicht verändert. 20 Millionen Jahresgehalt, 20 Millionen Handgeld, Laufzeit bis 2030, Früheste Ausstiegsklausel 2027 festgesetzte Ablöse 65 Millionen €. Die Berater von Upamecano wollten das Handgeld auf einen Schlag sofort. Die Bayern wollen es dann im Laufe des Vertrages auszahlen. Am Ende haben die Bayern sich da durchgesetzt. Insofern kann man natürlich auf dem Standpunkt sein, der Gewinner dieses ganzen Vertragspokers ist der FC Bayern. Auf der anderen Seite war das Angebot ohnehin sehr, sehr großzügig. Und dass man das dann so ausreizt vonseiten der Berater von Upamecano, wirft natürlich kein gutes Licht auf den Verein. Das sind übrigens dieselben Berater, die beispielsweise bei einem Ousmane Dembele bei Paris Saint Germain ein Jahresgehalt von 60 Millionen € gefordert haben sollen. Das ist komischerweise bei Paris Saint Germain nicht so wahnsinnig gut angekommen. Auch in diesem Fall haben sie da sehr üppige Forderungen gestellt. Der FC Bayern ist da hart geblieben. Wirft das ein gutes Licht auf den Verein? Nein, tut es nicht. Ist das legitim von Beraterseite? Ja, das ist leider das Fußballgeschäft. Aber aus meiner Sicht schadet es dem Fußball in erster Linie und es schadet möglicherweise auch dem Spieler. Denn natürlich ist Upamecano jetzt in den nächsten Wochen und Monaten unter ganz besonderer Beobachtung bei den Fans.