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DHB-Ikone stellt klar: Dänemark "großer Favorit"

01.02.2026 11:53 | 2:37m
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Es wird natürlich nicht nur gegen. Gegen eine außergewöhnlich stark besetzte dänische Mannschaft, auch gegen 15.000 frenetische Fans hier in Herning. Die, die alles dafür tun werden, dass die Dänen nach ihren vielen Weltmeistertiteln und Olympiasiegen auch noch die Europameisterschaft in ihre Sammlung holen, weil die fehlt dieser Generation noch so ein bisschen. Auch Nikolaj Jacobsen fehlt es noch ein bisschen. Da werden sie alles dafür tun. Und für uns gilt es, die so lange wie möglich zu ärgern, dass sie bei einem engen Spielstand in der zweiten Halbzeit dann vielleicht ein bisschen mehr Druck bekommen und nervöser werden. Denn sie gehen schon als großer Favorit ins Spiel.
Aber die Deutschen sind nicht chancenlos, oder?
Nein, ich glaube nicht, dass wir chancenlos sind. Die Jungs werden alles dafür dafür tun. Am Ende hier mit dem Titel rauszugehen, vielleicht auch so ein bisschen. Ein paar Learnings aus Olympia in Paris, wo man vielleicht schon ein bisschen zufrieden war, dann mit dem Finaleinzug und so wie ich die Stimmung mitbekomme bei den Jungs. Ähm, ja. Sind sie noch nicht satt. Auch wenn sie jetzt schon im Finale sind und alle von den übermächtigen Dänen sprechen. Aber vielleicht ist heute der Tag, an dem wir sie schlagen können.
Was gefällt dir besonders gut in der deutschen Mannschaft?
Ich glaube, wir decken sehr, sehr aggressiv, haben starke Torhüter hinten dran und vorne haben wir es geschafft, mehr und mehr auch ins gebundene Positionsspiel gefestigter zu werden. Es war in der Anfangsphase ein paar Paar Spiele, wo nicht alles so rund lief, aber dann auch durch starke Einzelleistungen das Selbstvertrauen getankt haben, das man auch braucht. In so einem, an so einem Finalwochenende.
Wie siehst du den Bundestrainer Der STANDARD tatsächlich ein Stück weit auch in der Kritik. Nach diesem unglücklichen Spiel gegen Serbien hat sich aber, glaube ich, komplett gefangen.
Ja, ich glaube, man sieht einfach, dass es so eng ist im Handball, dass so viele Kleinigkeiten auch so ein Turnierverlauf ändern können und dass die die mentale, der mentale Aspekt eine große Rolle spielt. Wie kommt man, Startet man in so ein Turnier, Wie entwickelt man sich und welche Sicherheit nimmt man dann mit? Das ist ein großer Punkt und bei Alfred, glaube ich, weiß er, was er kann und was er an den Jungs hat. Ich glaube, es hat auch eine Entwicklung gehabt über die letzten Jahre hinweg, dass er, dass er da auch mehr in die Mannschaft reinhört. Und es ist ja nicht nur er, es ist ja auch ein Team hintendran mit Erik Wuttke und Matthias Andersson, die da auch viele Entscheidungen gemeinsam treffen.