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WM-Boykott? "Völlig absurd"

27.01.2026 11:10 | 1:27m
WM 2026 in USA, Mexiko und Kanada: Simon Rolfes und DFB-Präsident bernd Neuendorf sprechen Klartext zum Thema WM-Boykott.
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Ich glaube, das ist gar keine große Debatte, weil wir sind, glaube ich, sehr einmütig beim DFB, dass wir diese Debatte zum jetzigen Zeitpunkt für völlig verfehlt halten. Es ist eine Stellungnahme gewesen eines einzelnen Vertreters, in der Tat aus dem Präsidium. Der Kollege ist noch nicht so lange dabei, aber in der Regel ist es bei uns so, dass wir diese Themen sozusagen zunächst mal in den Gremien besprechen und dann uns dazu eine Meinung bilden. Er ist jetzt leider vorgeprescht mit dem Thema. Wir werden das im Präsidium besprechen diese Woche. Aber ich glaube, nach allem, was ich höre und auch meine persönliche Meinung ist eindeutig, dass diese Debatte jetzt zur Unzeit kommt und auch für uns kein Thema ist.
Gar nichts halte ich davon. Das haben wir ja schon, also auch bei der WM 22 gesehen insgesamt in Deutschland. Die kritischen Stimmen zur zur WM in Katar, wo wir, glaube ich, international eine der wenigen waren. Aber ein paar Tage später macht unser Wirtschaftsminister einen Deal für Gaslieferungen, damit wir das alles schön warm haben hier in Deutschland. Und deswegen diese Verquickung von Politik, Sport und Sport als Vehikel zu nutzen. Politik müssen die Politiker machen. Wir machen Sport und ich finde es völlig absurd, darüber nachzudenken, nicht bei einer WM mitzuspielen.