Der VAR sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Laut einer Umfrage von RTL/ntv sieht die Mehrheit der teilnehmenden Trainer und Kapitäne aus der Bundesliga und der 2. Fußball-Bundesliga keine Verbesserung beim Einsatz, dafür aber mehr Gerechtigkeit.
Es ist eine Geste, die polarisiert und nicht jedem Trainer gefällt. Der Videoschiedsrichter hat 2017 in der Bundesliga für mehr Gerechtigkeit eingeführt, stößt häufig auf Kritik wie auch bei Bielefeld Trainer Mike Knieath mittlerweile. Bevor der Videoassistent eingreift, nehme ich lieber eine Tüte Süßes für einen Euro. Weil das bringt mir mehr, als wenn der Schiri rausgeht. Trainer und Kapitäne der ersten und zweiten Bundesliga sind verärgert. Laut einer Umfrage von RTL und n tv finden 53 % von ihnen, der VAR habe sich seit seiner Einführung nicht weiterentwickelt. Ganze 91 % sagen, die Überprüfungen dauern zu lange. Beim Aufsteiger Duell Köln gegen Hamburg am neunte Spieltag dauert es sechs Minuten, ehe der Schiedsrichter ein Tor der Hamburger aberkannt. Was mich an der Situation stört, ist, dass es halt gefühlt sechs Minuten 30 gedauert hat, bis einem aufgefallen ist, dass da doch vielleicht ein Foulspiel stattgefunden hat. Strittige Szenen, kaum erkennbare Abseitspositionen wie bei Union Berlin gegen den FC Bayern am elften Spieltag. Wenn du eher suchst, dass das Tor nicht zählt und wir sind jetzt bei 0,5 Millimeter oder 0,5 Millimeter nicht. Das ist auch nicht mehr, wo ich sage, das ist Abseits. Das ist für mich kein Abseits, das ist für mich ein reguläres Tor. Und wenn man anfängt zu suchen, dass es ein Tor nicht zählt, dann habe ich ein Riesenproblem. Trotz aller Kritik 63 % der befragten Kapitäne und Trainer finden, der VfR hat den Fußball gerechter gemacht. Deutlich wird aber Eine Reformierung des VfR könnte helfen, den Fußball für alle wieder schöner zu gestalten.