Ja, ich war schon immer ein sehr fokussierter Typ. Ich. Ich liebe es, Athlet zu sein. Und wir haben es jetzt eben erstmalig geschafft, in der. In der modernen MLS Era quasi ins Western Conference Finale einzuziehen, in das Halbfinale des MLS Cup. Wir erwarten ein sehr enges Spiel in San Diego. San Diego war mit uns die Mannschaft in der Western Conference, die da den Ton angegeben hat. Dementsprechend haben sich im Westen die Favoriten durchgesetzt und wir spielen jetzt eben den einen Platz aus, den der Westen dann ins MLS Cup Finale schickt. Also natürlich wollen wir gewinnen. Wir wollen ins Finale einziehen und egal mit welcher Konstellation gibt es interessante Fügungen, würde ich es mal nennen. Entweder wir spielen wirklich gegen Miami in Miami. Natürlich ist Lionel Messi ja die ganz große Nummer auch auch in der MLS. Und es wäre für uns auch eine super Sache, gegen Miami zu spielen. Andererseits, falls es Miami nicht schaffen würde. Also, wir sind jetzt im hypothetischen Bereich unterwegs. Wir fokussieren uns erst mal darauf, unser unser Spiel zu gewinnen am Samstag. Aber die andere Option wäre dann ein Heimspiel zu Hause. Wenn du das Ligafinale zu Hause hast und wir haben es erst letzten Samstag, haben wir erst gesehen, was hier los ist. 55.000 Zuschauer. Die waren alle aus dem Häuschen. Das wäre natürlich auch eine super Sache für die ganze Stadt Vancouver. Ich habe in San Diego bisher noch nie gespielt. Ich habe mir sagen lassen, die Atmosphäre soll super sein. Also wirklich. Auch viele Latinos an der mexikanischen Grenze. Fußballfans und. Und dementsprechend. Das wird ein heißer Tanz und die Mannschaft ist gut eingestellt. Aber wir wissen auch, dass da ein schwieriger Gegner wartet. Die Mannschaft war schon im Concacaf Champions League Finale ohne mich. Also die diese ganze. Der ganze Weg der Whitecaps in diesem Jahr, der hat auch schon ohne mich wirklich sehr, sehr gute Züge angenommen. Aber klar, Seitdem ich im August dazugekommen bin, habe ich auch meine Note noch mal mit eingebracht und auch Jesper, unser Coach, und Axel Schuster, der Sportdirektor, die haben mich auch verpflichtet um dieser jungen Truppe eben auch die, die ich habe es im Interview erwähnt, mit nackter Wahrheit auch zwischen den Zeilen auch Dinge anzusprechen. Die Jungs sind, sind sehr, sehr nett miteinander untereinander. Wir sind echt eine tolle Gruppe an Menschen. Aber gerade wenn es um Leistung geht, um Leistungssport, da muss man auch mal den Finger in die Wunde legen dürfen. Und dafür war ich natürlich die ganze Karriere über auch bekannt, dass ich da auch mich nicht scheue, Dinge anzusprechen, wenn ich das Gefühl habe, das könnte uns nach vorne bringen. Ja, ich habe 26 Vertrag hier oder ich werde 26 hier spielen. Also ich freue mich auf nächste Saison. Ich muss dazu sagen, wie gesagt, diese diese Reise bisher war eher so ein Kurztrip von von Mitte August bis Ende November. Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich auf jeden Fall sehr viel Lust habe auf die auf die neue Spielzeit. Natürlich mache ich mir manchmal an so einem freien Abend auch mal Gedanken Was ist denn eigentlich danach? Das passiert eigentlich schon die letzten Jahre. Wenn man schon merkt, okay, es geht langsam Richtung Karriereende entgegen. Aber bisher habe ich den Ausgang noch nicht gefunden, weil es einfach zu viel Spaß macht, der Körper noch zu gut funktioniert. Und ich habe mir selber immer gesagt, alles was danach kommt, kommt danach. Ich will mich nicht parallel schon auf Dinge vorbereiten, sondern ich will sogar auch danach Dann die Vorbereitung auf nächste Schritte, auf theoretische nächste Jobs, ob auf der Trainerbank oder in einem Managementposten oder vielleicht was ganz was anderes. Ich will diese Zeit auch genießen, mich darauf vorzubereiten und nicht gleich irgendwie so einen fliegenden Übergang, der dann so ungeordnet ist. Also wenn ich Dinge mache, dann mache ich sie gescheit.