Damit verabschieden wir uns vorerst aus Lahti! Morgen geht es hier für die Männer im Super Team weiter. Der erste Durchgang startet um 15 Uhr.
19:00
Deschwanden verpasst Sprung unter die besten Zehn
Gregor Deschwanden ist einmal mehr der beste Eidgenosse im Feld und beendet den Wettkampf auf Position zwölf. Auch Juri Kesseli sammelt heute einen Weltcuppunkt und wird 30. Simon Ammann und Sandro Hauswirth schafften es nicht in den zweiten Durchgang.
18:55
Vier Österreicher in den Top 20
Neben dem Gewinner Daniel Tschofenig überzeugten auch seine Teamkollegen größtenteils. Jan Hörl erreicht Platz sechs, Maximilian Ortner landet auf Platz 15 und Stephan Embacher macht ganze zehn Plätze gut und wird am Ende 18. Jonas Schuster liegt auf Position 27. Manuel Fettner verpasste den Finaldurchgang als 32.
18:50
Raimund verpasst Podium knapp
Philipp Raimund hatte das Treppchen im Blick, muss sich nach zwei starken Sprüngen aber mit Platz vier zufriedengeben. Für andere deutsche Athleten war der Wettkampf einer zum Vergessen. Felix Hoffmann wird 21. und Pius Paschke landet auf der 29. Für Andreas Wellinger (33.) und Karl Geiger war der Wettkampf schon nach dem ersten Sprung beendet.
18:47
Tschofenig schlägt Prevc
ÖSV-Springer Daniel Tschofenig setzt sich in Lahti durch und holt sich den Sieg vor Domen Prevc, der nur 0,6 Punkte hinter dem Österreicher liegt. Den dritten Platz sichert sich der Japaner Ryoyu Kobayashi, der nach dem ersten Sprung noch führte.
Ryoyu Kobayashi ist hoch in der Luft und landet ganz kurz vor der grünen Linie. Der Japaner springt nur 126 Meter weit, aber mit seinem Vorsprung reicht das für den dritten Rang und damit verdrängt er Raimund auf Platz vier.
Domen Prevc lehnt sich weit nach vorne und findet schnell in sein System. Der Slowene schafft genau 130 Meter. Aber reicht das für die Führung? Nicht ganz! Der Dominator ist geschlagen und liegt 0,6 Punkte hinter Tschofenig.
Nur noch drei Springer könne Raimund verdrängen und Daniel Tschofenig bringt seinen Sprung routiniert runter. Er bekommt für seinen Flug auf 129,5 Meter bessere Haltungsnoten und geht in Führung.
Gestern stand Philipp Raimund ganz oben, aber wie sieht es heute aus? Sein Absprung passt und auch im Flug sieht alles sehr sauber aus. Er jubelt und klatscht dann mit seinen Teamkollegen. Mit 129 Metern darf er nun in die Leaders Box.
Jan Hörl arbeitet sich nach vorne, ihm geht aber die Geschwindigkeit aus und der Österreicher setzt nach 124,5 Metern zur Landung an und erreicht Rang zwei.
Johann Andre Forfang kommt gut weg und springt genau auf die grüne Linie. Seine 123 Meter reichen aber nicht um seinen Teamkollegen Langmo von der Spitze zu verdrängen.
Nur noch zehn Springer stehen oben und Gregor Deschwanden macht den Anfang. und es geht eine Luke runter auf die Zehn. Der Schweizer macht seine Sache gut, aber mit 123,5 Metern fällt er auf Position vier zurück.
Der Slowene springt genau wie im ersten Durchgang 125,5 Meter weit. Seine Position kann er damit nicht ganz halten und schiebt sich auf den dritten Rang.
Mit Isak Andreas Langmo kommt direkt der nächste Norweger und der haut hier richtig einen raus! Alles passt hervorragend zusammen und er feiert seinen Sprung auf 130 Meter. Das ist selbstverständlich die Führung.
Der Rückenwind nimmt etwas zu, aber scheint den Norweger überhaupt nicht zu stören. Halvor Egner Granerud setzt nach 126 Metern zur Landung an und setzt sich an die Spitze.
Wieder wird es lauf und auch Antti Aalto wird von den eigenen Fans runtergetragen. Er segelt auf gute 125,5 Meter und geht damit vor seinem Landsmann in Führung.
Das heimische Publikum scheint Vilho Palosaari zu beflügeln und der Finne zeigt hier erneut einen klasse Sprung auf 123,5 Meter. Damit verdrängt er Embacher aus der Leaders Box.
Jonas Schuster hat seinen linken Ski nun besser im Griff, doch zufrieden kann er mit 119 Metern nicht sein. Das bedeutet Position sechs für den Österreicher.
Felix Hoffmann kommt schnell in sein System und macht es besser als im ersten Sprung, aber immer noch nicht gut. Seine 122 Meter reichen momentan für den zweiten Rang.
Der dreimalige Juniorenweltmeister patzte im ersten Sprung und auch hier verpasst er den Absprung. Der Österreicher kommt auf 122,5 Meter und setzt sich an die Spitze.
Naoki Nakamura eröffnet den zweiten Durchgang und genau wie zuvor geht es auf Luke elf los. Der Japaner segelt auf 120,5 Meter. Der Rückenwind hat nun aber etwas zugenommen.
18:04
Deschwanden bester Schweizer
Wie so oft ist Gregor Deschwanden der beste Eidgenosse im Feld und liegt auf Platz zehn. Juri Kesseli schafft es als 29. noch gerade so in den zweiten Durchgang. Simon Ammann und Sandro Hauswirth müssen beim zweiten Durchgang zusehen.
18:02
Nur Fettner scheidet aus
Neben Daniel Tschofenig überzeugt auch Jan Hörl und liegt auf Rang sechs. Maximilian Ortner schafft es als 13. noch in die Top 15. Für die jungen Springer Jonas Schuster und Stephan Embacher verlief der erste Sprung hingegen nicht wie geplant und sie müssen sich mit den Plätzen 23 und 28 zufriedengeben. Manuel Fettner scheidet als 32. knapp aus.
17:56
Deutschland fällt ab
Beim deutschen konnte nur Philipp Raimund überzeugen. Der zweitbeste DSV-Adler nach dem ersten Durchgang ist Felix Hoffmann auf Position 24 gefolgt von Pius Paschke auf der 26. Für Andreas Wellinger (33.) und Karl Geiger (42.) ist der Wettkampf bereits beendet.
17:52
Enges Rennen ums Podium
Ryoyu Kobayashi führt das Feld nach dem ersten Durchgang an, hat aber nur einen Punkt Vorsprung auf Domen Prevc. Auf dem dritten Rang liegt der Österreicher Daniel Tschofenig, der mit nur zwei Punkten Rückstand auch noch gute Chancen auf den Sieg hat. DSV-Adler Philipp Raimund liegt aber ebenfalls noch in Schlagdistanz. Ihm fehlen nur knapp vier Punkte auf den Japaner.
Der Slowene findet nach dem guten Absprung schnell in sein System, fängt dann aber kurz an zu wackeln. Domen Prevc landet nach 130 Metern, was knapp nicht für die Führung reicht.
Ryoyu Kobayashi erwischt den Absprung sehr sauber und zeigt hier seine ganze Erfahrung. Der Japaner segelt auf 128,5 Meter und bekommt elf Punkte für den Rückenwind obendrauf. Das reicht für die Führung vor Tschofenig.
Philipp Raimund holte gestern seinen ersten Sieg im Weltcup. Das scheint ihn zu beflügeln und sein Flug ist nahezu perfekt. Mit 128 Metern geht er nun klar in Führung und greift nach dem nächsten Platz auf dem Podium.
Der Slowene verdreht sich oben etwas, findet dann aber schnell in sein System. Seine 123,5 Meter bringen ihn auf Platz sechs, es hätte aber deutlich weiter gehen können.
Manuel Fettner geht den Sprung zu aggressiv an und das funktioniert nicht. Der Österreicher kommt auf 117,5 Meter und muss hoffen, dass zwei Athleten patzen.
Gestern landete Vladimir Zografski erstmals in seiner Karriere auf dem Podest. Heute kann er an diese Leistungen aber nicht anknüpfen und schafft es mit 119 Metern nicht ins Finale.
Mit Kristoffer Eriksen Sundal kommt direkt der nächste Norweger. Er ist etwas spät am Tisch, hat aber viel Tempo und schafft immerhin 121,5 Meter, was für Position acht reicht.
Valentin Foubert wurde gestern Achter, hier wird er das aber nicht wiederholen können. Der Franzose kommt nur auf 115 Meter und scheidet aus. Dadurch rückt Paschke ins Finale.
Der Pole ist enorm hoch in der Luft und kommt bis kurz vor die grüne Führungslinie. Kacper Tomasiak segelt auf 123,5 Meter und schiebt sich auf Position fünf.
Der junge Österreicher entwickelt sich immer besser, doch hier hat er einen Wackler mit dem linken Ski und muss ihn wieder einfangen. Mit 120 Metern schafft er es aber ins Finale.
Gregor Deschwanden verpasste das Podest gestern nur knapp. Heute liefert er mit 125,5 Metern erneut und kommt auf Rang zwei. Für einen Podestplatz wird das aber wohl nicht reichen.
Auch Andreas Wellinger hat hier Probleme an der Schanze und ist viel zu flach. Schon nach 119 Metern kommt er runter und er schüttelt enttäuscht den Kopf. Für ihn ist der Wettbewerb beendet.
Pius Paschke landete gestern auf dem 12. Platz. Heute wird das für den deutschen Adler aber eher nichts und kommt mit 120 Metern auf Position zehn. Zwei Springer müssen noch hinter ihm landen.
Mit Antti Aalto folgt direkt der nächste Finne. Auch er macht seine Sache ordentlich, aber ihm fehlt es etwas an Höhe. Mit 122 Metern darf er aber später nochmal springen.
Die Fans melden sich zu Wort und das scheint Niko Kytösaho zu beflügeln. Der Finne fliegt auf 126 Meter und setzt sich damit klar an die Spitze des Feldes.
Nach einer guten Quali kann der US-Amerikaner auch hier wieder überzeugen. Kevin Bickner setzt aber zu früh zur Landung an und es geht auf 123 Meter und schiebt sich auf den zweiten Rang.
Der erfahrene Pole zeigt hier nun einen seiner besseren Sprünge und setzt nach 118 Metern zur Landung an. Sein zehnter Platz wird aber wohl nicht für das Finale reichen.
Es wird laut im Stadion, denn mit Vilho Palosaari kommt der erste Finne. Er ist hoch in der Luft und sein Sprung funktioniert hier gut. Er kommt auf 122 Meter und geht damit in Führung.
Jules Chervet eröffnet den ersten Durchgang aus Luke elf und setzt mit 116 Metern die erste Bestmarke. Der Wind weht von hinten, sollte aber heute kein Faktor sein.
16:51
Kraft nicht qualifiziert - Tschofenig stark in der Quali
Stefan Kraft tut sich seit den Olympischen Spielen weiter schwer und kam in der Qualifikation nicht über den 55. Rang hinaus und verpasst damit den ersten Wertungsdurchgang. Ebenfalls knapp wurde es für Manuel Fettner als 43., doch der 40-Jährige schaffte gerade noch den Sprung unter die besten 50. Ebenfalls dabei sind Junioren-Weltmeister Stephan Embacher, Jonas Schuster, Jan Hörl und Daniel Tschofenig, der hinter Ryota Kobayashi den zweiten Platz in der Qualifikation belegte sowie Maximilian Ortner.
16:46
Vier Schweizer schaffen den Sprung
Auch bei den Schweizern muss Killian Peier zu schauen. Er verpasste als 60. den ersten Durchgang klar. Mit dabei sind allerdings Simon Ammann, Sandro Hauswirth, Juri Kesseli und Gregor Deschwanden.
16:45
Roth bleibt in der Qualifikation hängen
Sechs DSV-Athleten sind für den Weltcup in Lahti gemeldet, doch Luca Roth blieb nach seinem Sprung auf 120,5 Meter in der Qualifikation hängen und verpasste als 51. knapp den ersten Durchgang. Alle anderen fünf Deutschen mit Philipp Raimund, Pius Paschke, Felix Hoffmann, Karl Geiger und Andreas Wellinger haben den Sprung unter die Top-50 geschafft.
16:41
Raimund mit erstem Sieg
Beim gestrigen Springen, das als Ersatz für den ausgefallenen Wettbewerb in Lahti diente, feierte DSV-Adler Philipp Raimund den ersten Sieg in seiner Karriere bei einem Weltcupspringen. Dabei profitierte er allerdings von der Disqualifikation von Domen Prevc. Der Slowene, der gestern trotzdem die große Kristallkugel gewann, war der letzte Springer und setzte sich wie gewohnt an die Spitze. Kurz danach folgte aber die Ernüchterung, weil er aufgrund seiner Skilänge disqualifiziert wurde. Österreicher Daniel Tschofenig wurde Zweiter und Vladimir Zografski aus Bulgarien landete mit Rang drei erstmals in seiner Karriere auf dem Podium. Ob dem Bulgaren heute aber nochmal so ein Kunststück gelingt, ist fraglich.
16:32
Herzlich willkommen!
Herzlich Willkommen zum Einzelspringen der Männer im finnischen Lahti. Um 17 Uhr beginnt hier der erste Durchgang.