Damit verabschieden wir uns vorerst aus Predazzo. Morgen kämpfen hier die Damen ab 18:45 Uhr um die begehrten Medaillen. Die Männer schließen die Skisprung-Wettkämpfe am Montag mit dem Super Team ab.
20:50
Deschwanden bester Schweizer
Sandro Hauswirth vermasselte seinen zweiten Sprung und für ihn ging es acht Plätze nach hinten auf die 28. Gregor Deschwanden verbesserte sich um eine Position und landete auf dem 13. Platz. Für Felix Trunz war das Springen schon nach dem ersten Durchgang vorbei.
20:46
Hörl und Embacher behalten Position
Jan Hörl und Stephan Embacher konnten sich im zweiten Durchgang nicht mehr verbessern und beenden das Springen von der Großschanze auf den Rängen fünf und sieben. Stefan Kraft schied bereits nach dem ersten Durchgang aus und Daniel Tschofenig wurde wegen zu großer Schuhe disqualifiziert.
20:42
Nur Raimund in Top 10
DSV-Adler Raimund hatte heute nichts mit dem Treppchen zu tun und muss sich nach einem schwachen ersten Sprung mit Platz neun zufriedengeben. Zweitbester Deutscher wurde Andreas Wellinger auf Rang 15. Pius Paschke machte noch drei Plätze gut und beendete den Wettkampf auf Position 24 und Felix Hoffmann folgt gleich dahinter.
20:39
Domen Prevc schnappt sich die Goldmedaille
Der aktuell beste Skispringer der Welt gewinnt Gold auf der Großschanze und Domen Prevc aus Slowenien krönt sich nach zwei guten Sprüngen zum Olympiasieger. Silber geht an den Japaner Ren Nikaido, der bereits auf der Normalschanze Bronze holte. Auch die polnischen Fans dürfen erneut jubeln, denn Kacper Tomasiak, der auf der Normalschanze Silber gewann, darf heute über Bronze jubeln.
Ren Nikaido hat sieben Punkte Vorsprung, aber reicht das um Prevc zu schlagen? Der Japaner steigt sich hinten auf die Ski und kommt dadurch leicht ins Pendeln. Er verschenkt dadurch einige Meter und mit 136,5 Meter schiebt er sich auf den zweiten Platz hinter den Slowenen.
Was macht nun der Slowene? Domen Prevc springt pünktlich ab und auch im Flug sieht alles sauber aus. Er bekommt durchgehend die 19,5 von der Jury und mit 141,5 Metern ist er der neue Führende.
Kristoffer Eriksen Sundal versagen hier die Nerven! Er ist zu spät und das bekommt der Norweger nicht mehr korrigiert. Für ihn geht es mit 135,5 Metern auf den zweiten Platz. Damit hat Tomasiak eine Medaille sicher.
Der Pole hat hier aber noch ein Wörtchen mitzureden. Er fliegt unaufhaltbar durch die Luft und setzt die Ski nach 138,5 Metern in den Schnee. Damit setzt er sich an die Spitze.
Der Österreicher nun relativ viel Rückenwind, doch das stört Stephan Embacher nicht. Er schafft 136 Meter, liegt damit aber 0,4 Punkte hinter Kobayashi.
Ungewohnt spät startet nun Ilya Mizernykh und auch hier macht er in der Luft nicht viel falsch. Der Kasache hat viel Gefühl im Flug und mit 136 Metern schiebt er sich auf den zweiten Platz zwischen Kobayashi und Raimund.
Der Finne ist ziemlich hoch in der Luft und nimmt viel Geschwindigkeit mit. Antti Aalto bringt es auf 133 Meter und erreicht den dritten Platz hinter Raimund.
Nur noch zehn Springer stehen oben und damit nähern wir uns der Medaillenentscheidung. DSV-Adler Philipp Raimund braucht aber nun ein kleines Skisprung-Wunder, um oben zu landen. Der 25-Jährige kommt gut vom Tisch und segelt sicher durch die Luft. Mit 136 Metern zeigt er einen tollen Sprung, für die Führung reicht das aber nicht und er reiht sich auf der Zwei ein.
Ryoyu Kobayashi will vorne angreifen und das gelingt ihm! Er zeigt einen tollen Sprung und segelt auf 138,5 Meter und auch sein Telemark sieht gut aus. Damit setzt er sich an die Spitze und hat ganze 13,4 Punkte Vorsprung auf Forfang.
Johann Andre Forfang springt hoch ab und lehnt sich weit über den Ski. Auch sein Telemark sieht sauber aus und seine 132,5 Meter reichen für die Führung.
Der Schweizer ist einen Tick zu flach in der Luft, ist aber sehr schnell unterwegs und auch der Regen wird nun etwas weniger. Gregor Deschwanden schafft 131 Meter und darf in die Leaders Box.
Was geht hier noch für Andreas Wellinger? Er springt hoch ab und muss im Flug kaum eingreifen. Der 30-Jährige kommt auf 127,5 Meter und setzt sich damit mit 0,3 Punkten Vorsprung an die Spitze.
Valentin Foubert verdreht es leicht im ersten Flugdrittel, fängt sich aber schnell wieder. Für den Franzosen geht es auf 129 Meter, was knapp nicht für die Führung reicht.
Der US-Amerikaner ist etwas spät am Tisch, hat aber wenig Rückenwind und ist aus Luke 15 gesprungen. Mit 128,5 Metern erreicht er vorerst den dritten Rang.
Niko Kytösaho trifft den Absprung nahezu perfekt und im Flug muss er nichts mehr korrigieren. Er bleibt stabil und er kommt mit 136,5 Meter auf den zweiten Platz.
Der erfahrene Pole zeigt bei seinen letzten Olympischen Spielen nochmal einen recht ordentlichen Sprung und schafft es mit 131,5 Metern auf Position drei.
Der Rückenwind wird nun ein bisschen weniger, aber Sandro Hauswirth kann das nicht ausnutzen. Der Schweizer segelt auf 124 Meter und fällt damit auf Rang neun zurück.
Der Japaner wackelt nach dem Absprung kurz mit dem linken Ski, fängt ihn aber schnell wieder ein. Naoki Nakamura macht es mit 134 Metern richtig gut und damit setzt er sich an die Spitze.
Der US-Amerikaner springt sehr hoch ab und nimmt viel Tempo mit. Er schwingt die Faust nach der Landung und hat ein breites Grinsen im Gesicht nach 134 Metern. Damit geht er in Führung.
Vilho Palosaari springt er pünktlich ab, aber sein rechter Ski haut im Flug ab. Der Finne springt gute 130,5 Meter, doch für die Spitze reicht das knapp nicht.
Felix Hoffmann bracht nun einen richtigen guten Sprung, um den Slowaken zu verdrängen. Das gelingt ihm aber nicht und er kommt nicht ins Fliegen. Mit 126,5 Metern fliegt er auf den dritten Rang.
Kann Pius Paschke hier noch ein paar Plätze gutmachen? Der Absprung ist pünktlich, ist in der Luft dann aber viel zu verkrampft und setzt schon nach 127 Metern die Ski in den Schnee. Das ist der zweite Platz.
Hektor Kapustik eröffnet den zweiten Durchgang aus Luke 16 und kommt auf sehr gute 132 Meter. Der Wind weht weiterhin leicht von hinten, sollte aber kein Faktor sein.
19:47
Nur Trunz ist raus
Von den drei Schweizern hat nur Felix Trunz den Sprung ins Finale verpasst. Sandro Hauswirth erreicht Platz 20 und der beste Eidgenosse ist Gregor Deschwanden auf Position 14.
19:45
Nur zwei ÖSV-Springer im Finale
Jan Hörl ist mit Platz fünf der beste Österreicher nach dem ersten Sprung und er hat nur 3,3 Punkte Rückstand auf den dritten Rang. Stephan Embacher liegt auf dem siebten Platz und Stefan Kraft hatte mit 121,5 Metern keine Chance auf den zweiten Durchgang. Daniel Tschofenig hingegen wurde disqualifiziert, weil seine Schuhe zu groß waren.
19:41
Ein Deutscher in den Top-10
Aus DSV Sicht war der erste Durchgang leider nicht sonderlich erfolgreich. Bester Deutscher ist Philipp Raimund auf Platz zehn, gefolgt von Andreas Wellinger auf Position 15. Felix Hoffmann liegt aktuell auf Rang 24 und Pius Paschke muss sich mit dem 27. Platz zufriedengeben.
19:38
Nikaido greift nach Gold
Ren Nikaido aus Japan führt das Feld nach dem ersten Durchgang souverän an und hat ganze sieben Punkte Vorsprung auf den Weltcup-Dominator Domen Prevc aus Slowenien. Der Norweger Kristoffer Eriksen Sundal liegt auf dem dritten Platz und liegt neun Punkte hinter dem Führenden. Dahinter rechnen sich aber auch noch Kacper Tomasiak aus Polen sowie der Österreicher Jan Hörl Chancen auf einen Podiumsplatz aus.
Was macht der aktuell beste Skispringer der Welt nun? Der Absprung passt und er kommt schnell in sein Flugsystem. Der Slowenen setzt den Telemark bei 138,5 Meter, was aber nicht für den ersten Platz reicht. Er kommt auf Rang vier.
Auch bei Nikaidos Teamkollegen sieht technisch alles sehr sauber aus, hat aber zu wenig Geschwindigkeit. Mit 131 Metern und Platz elf wird er heute nicht um eine Medaille kämpfen.
Der Japaner macht hier eine Ansage! Er ist schnell in der Spur und schiebt seine Hüfte nach dem Absprung blitzschnell nach vorne und setzt bei 140 Metern einen Telemark. Mit neun Punkten Vorsprung springt er auf die Eins.
Der Slowene springt hoch ab und legt alles rein. Er muss nicht eingreifen, kommt aber nicht richtig über den Ski und landet schon nach 124,5 Metern. Das reicht gerade so für das Finale.
Was geht nun für Philipp Raimund? Er ist pünktlich am Tisch und auch der Flug sieht gut aus. Er ist aber ein bisschen zu langsam in der Luft und landet schon nach 131 Metern. Das ist nur Platz acht und eine Medaille wird damit sehr schwer zu erreichen sein.
Jan Hörl gehört zu den Favoriten und der unterstreicht hier seine Medaillenambitionen. Er ist in der Luft leicht verdreht und es wäre mehr möglich gewesen. 134,5 Meter sind aber trotzdem ordentlich und schiebt sich auf Platz drei.
Felix Hoffmann springt zu spät ab, fliegt dann aber mit viel Gefühl durch die Luft. Mit 126 Metern und Platz 19 wird er nichts mit dem Podium zu tun haben.
Macht es sein Teamkollege nun besser? Er kommt gut weg und findet schnell in sein Flugsystem. Mit 133 Metern ist er nicht zufrieden, aber es reicht für den vierten Platz.
Technisch sieht beim Österreicher alles gut aus, er bekommt aber überhaupt keinen Druck unter die Ski und bekommt keine Höhe. Mit 121,5 Metern wird er klar den zweiten Durchgang verpassen.
Bei Kristoffer Eriksen Sundal gibt es kaum etwas zu kritisieren und mit 136 kann er mehr als zufrieden sein. Damit verdrängt der Norweger Tomasiak von der Spitze.
Vladimir Zografski kann gut fliegen und hat das schon oft bewiesen. Mit 133,5 Metern greift der Bulgare die Führung des Polen an, aber reicht das aus? Nicht ganz! Er landet auf Position zwei.
Der stärkte Pole in dieser Saison kommt sauber vom Tisch weg und muss im Flug nichts mehr korrigieren. Mit 133 Metern fliegt Kacper Tomasiak an die Spitze.
Der Titelverteidiger aus Peking springt gar nicht richtig ab und ist viel zu flach in der Luft. Der Norweger erreicht mit 123 Metern nicht den zweiten Durchgang und dadurch ist nun Pius Paschke dabei.
Der Japaner ist ganz gut in Form, hier fehlt es ihm aber an Höhe und er kommt schon nach 126 Metern zur Landung. Naoki Nakamura kommt damit auf Platz 14.
Pius Paschke fehlt es komplett an Höhe und ist viel zu flach. Der Deutsche macht das beste draus, muss mit 125 Metern aber hoffen, dass noch zwei Springer hinter ihm landen.
Der Bronzegewinner von der Normalschanze kommt gut vom Tisch weg und auch in der Luft sieht beim Schweizer alles sauber aus. Gregor Deschwanden kommt auf 129,5 Meter und schiebt sich auf Position vier.
Andreas Wellingers Sprünge werden wieder etwas flüssiger. Seine 127 Meter reichen zwar für den zweiten Durchgang, doch zufrieden ist der 30-Jährige damit offensichtlich nicht.
Kevin Bickner muss nach dem Absprung direkt mit dem rechten Arm eingreifen und schafft nur 126,5 Meter. Einer muss noch hinter dem US-Amerikaner landen, damit er den zweiten Durchgang erreicht.
Der Tscheche kommt mit der Schanze nicht zurecht und bekommt keinen Druck unter die Ski. Er erreicht nur 119 Meter und damit ist Ilya Mizernykh der erste Springer, der für den Finaldurchgang qualifiziert ist.
Mit Ilya Mizernykh kommt direkt der nächste Kasache und auch er macht seine Sache hier sehr ordentlich. Er schwebt durch die Luft und schafft 140,5 Meter. Die Landung ist zwar nicht sauber, aber es reicht natürlich für die Führung.
Mit Felix Trunz kommt nun der erste Schweizer. Er hat die bisher zweithöchste Anlaufgeschwindigkeit, geht den Flug aber etwas zu aggressiv an und kommt nur auf 127 Meter.
Der einzige Slowake im Feld muss im Mittelteil ein bisschen mit den Armen arbeiten und landet nach 131,5 Meter. Das könnte für den zweiten Durchgang reichen.
Tate Frantz ist ein guter Flieger und das stellt der US-Amerikaner hier unter Beweis. Er ballt die Faust und freut sich über 133 Metern. Das ist die vorläufige Führung.
Mackenzie Boyd-Clowes beendet seine Karriere nach diesen Olympischen Spielen. Mit 119,5 Metern wird er aber keinen zweiten Sprung bekommen und verabschiedet sich damit vom Leistungssport.
Vilho Palosaari segelt sicher durch die Luft und zeigt mit 131 Metern den bisher weitesten Sprung und geht in Führung. Zufrieden ist er aber dennoch nicht.
Fatih Arda Ipcioglu springt hoch ab und kommt ins Segeln. Nach der Landung lässt er einen Jubelschrei los und mit 127,5 Metern geht der Türke in Führung.
Francesco Cecon aus Italien eröffnet den Wettkampf aus Luke 17 und setzt mit 115 Metern die erste Bestmarke.
18:40
Das Team der Schweiz
Von der Normalschanze durften die Fans aus der Schweiz sich über eine Medaille freuen. Gregor Deschwanden teilte sich den dritten Platz mit dem Japaner Ren Nikaido und gewann Bronze für das Swiss-Team. Er ist der 31. Springer, der heute startet. Komplettiert wird das Aufgebot der Eidgenossen durch Felix Trunz als 17. sowie Sandro Hauswirth mit der Startnummer 24.
18:36
Österreichisches Quartett
Auch für die Alpenrepublik gehen vier Springer an den Start und alle kommen erst am Ende. Der erste ÖSV-Athlet ist Stefan Kraft mit der Startnummer 41 und sein Teamkollege Stephan Embacher ist direkt nach ihm dran. Jan Hörl mit der 44 hat wohl die besten Chancen auf Edelmetall für Österreich. Daniel Tschofenig ist mit der 46 der letzte Springer der Österreicher.
18:30
Das deutsche Aufgebot
Der erste DSV-Adler, der vom Balken geht, ist Andreas Wellinger mit der Startnummer 27. 2014 holte er Gold mit dem Team und 2018 Gold von der Normalschanze sowie Silber von der Großschanze und im Team. Von dieser Form ist der 30-Jährige aber weit entfernt. Der nächste deutsche Starter ist Pius Paschke mit der 32 und Felix Hoffmann hat die 43. Philipp Raimund ist der letzte deutsche Springer und hat die Startnummer 45.
18:24
Was geht für Raimund?
DSV-Springer Philipp Raimund holte auf der Normalschanze sensationell die Goldmedaille und auch auf der Großschanze lief es beim Training für den 25-Jährigen ordentlich. Im ersten Training landete er auf Rang vier hinter Weltcup-Dominator Domen Prevc aus Slowenien, dem Österreicher Jan Hörl und Ren Nikaido aus Japan, die man allesamt ebenfalls zu den Favoriten zählen muss. Beim zweiten Trainingssprung landete der Deutsche auf dem dritten Platz und den dritten Sprung hat er ausgelassen. Der Norweger Marius Lindvik holte 2022 Gold, doch im Training überzeugte er nicht. Ryoyu Kobayashi holte Silber und den Japaner sollte man auch heute wieder auf dem Zettel haben.
18:14
Herzlich willkommen!
Guten Abend und herzlich willkommen zur Medaillenentscheidung im Skispringen der Männer von der Großschanze. Um 18:45 Uhr beginnt der erste Durchgang.