So viel also von diesem spannenden Slalom in Adelboden. Für die Männer geht es jetzt weiter nach Wengen, wo in der kommenden Woche erste die Speed-Fahrer gefragt sind. Am Freitag steht der Super G an, am Samstag wartet die Lauberhornabfahrt. Am Sonntag dürfen dann die Slalomfahrer ran. Wir sind bei allen Rennen wieder dabei. Bis dahin und noch einen schönen Nachmittag.
14:32
Zenhäusern mit Aufholjagt
Und auch die Schweizer haben es nicht bis ganz nach vorne geschafft. Tanguy Nef platziert sich an achter Stelle. Ramon Zenhäusern (15.) dagegen hat richtig einen rausgehauen und sich um elf Plätze verbessert. Marc Rochat und Daniel Yule werden 24. und 26.
14:31
Feller mit guter Platzierung
Manuel Feller hat sich mit einem sehr guten zweiten Durchgang noch um drei Plätze verbessert und freut sich am Ende über den fünften Rang. Nach ihm entsteht eine kleine Lücke, bis auf Platz 14 Dominik Raschner wartet. Marco Schwarz (16.) hat sich auch noch ein bisschen verbessert, für Michael Matt endet das Rennen auf dem 18. Platz.
14:28
Straßer scheidet früh aus
Für Linus Straßer hat es heute nicht für Weltcuppunkte gereicht. Er war in den ersten Sekunden gut unterwegs, ist dann aber leider ausgeschieden.
14:27
Rassat mit zweitem Weltcup-Sieg
Paco Rassat gewinnt also seinen zweiten Weltcupslalom überhaupt. Atle Lie McGrath und Henrik Kristoffersen vervollständigen das Podest. Der zweite Durchgang ist genau so spannend geworden, wie es die Abstände nach Lauf Nummer Eins prophezeit haben.
Henrik Kristoffersen steht oben und weiß genau, dass er jetzt die Entscheidung in der Hand hat. Der Vorsprung von 36 Hundertsteln auf Rassat bleibt erstmal. Kristoffersen startet schnell, kann es aber nicht halten! In der Einfahrt zum letzten Steilhang wird es etwas wild, er verliert danach Zeit und kommt nur als dritter an! Da ist der Ärger natürlich groß, der Norweger wollte den Sieg so unbedingt.
Zwei Norweger warten noch oben und Atle Lie McGrath macht den Auftakt. Auch bei ihm sehen die ersten Zwischenzeiten super aus, er steht ganz ruhig auf dem Ski und leistet sich keine Fehler. Unten aber verliert er immer wieder mal die Linie und wird deshalb zweiter. Das Podest ist ihm also sicher, und das feiert er auch ausgiebig.
Wiederholt Eduard Hallberg sein tolles Ergebnis vom letzten Slalom? Zunächst baut er ein bisschen aus und legt sich komplett in den Kurs. Er muss zwischendurch deutlich korrigieren, bleibt aber drin. Aber im unteren Teil summieren sich die Fehler und er landet auf dem vierten Platz. Das ist für Hallberg aber auch ein mehr als gutes Ergebnis. Und Rassat jubelt über den Podestplatz!
Dann hat jetzt Paco Rassat die Chance, weiter nach vorne zu fahren. Und es sieht so aus, als könne er die nutzen! Vor allem nach unten hin wird er besser, nimmt die Einfahrt in den Steilhang ganz sauber mit und geht mit 36 Hundertstel Vorsprung in Führung! Glauben kann er es gerade aber auch noch nicht so richtig. Reicht das für das Podest? Drei kommen noch.
Die Stimmung kocht und in diesen Kessel fährt jetzt Loïc Meillard. Aber der Schweizer kommt nicht bis nach unten durch, er fädelt ein und scheidet aus! Ist das jetzt schade!
Während sich Pinheiro Braathen unten feiern lässt, jagt Clément Noël jetzt direkt hinterher. Er findet auch gut in den Kurs, bewegt sich schnell und ist ebenfalls auf dem besten Weg, vorne mitzuspielen. Und dann? Dann fällt er weiter zurück, kämpft um die letzten Tore und landet nur auf dem vierten Platz!
Die Abstände aus dem ersten Durchgang werden immer enger. Das weiß auch Lucas Pinheiro Braathen, der entsprechend offensiv aus dem Starthaus raus geht. Mit einer beherzten aber durchdachten Fahrt baut er seinen Vorsprung erstmal aus, rutscht dann aber immer weiter nach hinten. Ein kleiner Fehler kostet ebenfalls Zeit, aber er bleibt vorne. Zwei Hundertstel sind es, die ihn nach vorne bringen!
Acht Sportler stehen noch oben. Manuel Feller macht da jetzt den Auftakt. Und das ist schon wieder so spannend. Erst fällt Feller zurück, dann aber im Mittelteil fährt Feller clever, drückt aufs Tempo und kämpft sich so in Führung!
Nicht ganz so schnell geht es bei Tanguy Nef los. Sein kleiner Vorsprung ist schon nach wenigen Toren weg. Weil er aber dran bleibt, kommt er immer näher an die Bestzeit ran. Reicht das für ganz vorne? Nein! Eine einzige, kleine Hundertstel fehlt Nef auf Amiez, der erleichtert durchatmet. Und auf der Tribüne ist die Stimmung am kochen!
Schon ist Steven Amiez auf der Piste. Und der hält auch nicht viel davon, zu bremsen. Mit einem klaren Blick nach vorne und der direkten Linie schafft auch er es ganz knapp in Führung. Und das trotz einiger Unsauberkeiten in den letzten Toren.
Armand Marchant macht sich auf den Weg nach unten, baut seinen Vorsprung ebenfalls aus und wird im Steilhang sogar nochmal schneller! Fast eine halbe Sekunde Vorsprung bringt der Belgier da nach unten. Und da spricht die pure Freude und Erleichterung aus seinem Gesicht!
Albert Popov schiebt Muffat-Jeandet jetzt aber nach hinten! Mit einem tollen Lauf fährt er sich einen Vorsprung von drei Zehnteln raus und kommt aus dem Jubeln nicht mehr raus.
Kaum hat Matt unten abgeschwungen, legt Dominik Raschner oben los. Und wie der loslegt! Der Vorsprung von drei Zehnteln wächst erstmal. Denn Raschner bringt einen starken Lauf zusammen. Und dann ist es wieder der Steilhang, der einen Fehler mitbringt und ihn doch auf den dritten Platz schiebt!
Michael Matt ist der nächste, der es hier wissen will. Auch er beginnt gut und auch locker, kann im weiteren Verlauf aber nicht ganz mit den besten Zeiten mithalten. Trotz einer vernünftigen Fahrt landet Matt auf dem sechsten Platz.
Dave Ryding wurde losgeschickt und der baut seinen Vorsprung erstmal aus! Ryding kommt ganz harmonisch nach unten durch und liegt bis zum abschließenden Steilhang vorne. Da aber fällt er knapp zurück und es bleibt ihm der zweite Platz!
Auf geht es mit Linus Straßer. Aber das wird nichts heute! Nach einem guten Start hebt es ihn aus, er verliert die Richtung und fährt am nächsten Tor vorbei! Das ist bitter.
Marc Rochat ist jetzt gestartet und ist wohl einer der letzten Fahrer, der im Startbereich noch Sonne hat. Aber es passt nicht für ihn. Rochat hat zu oft Probleme, arbeitet zu viel und fällt auf den zehnten Platz zurück.
Victor Muffat-Jeandet versucht sich jetzt an der Spitzenzeit. Der Vorsprung von 72 Hundertstel aus dem ersten Lauf soll ihm dabei helfen. Und das sieht doch gut aus! Mit einer starken Fahrt zieht er durch, denkt nicht zu lange nach und kassiert mit 34 Hundertsteln die Führung ein!
Marco Schwarz ist unglaublich sauber dabei, leistet sich keine Fehler und wählt eine ganz schnelle Linie. So bleibt er praktisch den ganzen Lauf vorne. Und dann wird es richtig knapp! Zwei Hundertstel fehlen auch ihm, um ganz an die Spitze zu fahren!
Alex Vinatzer ist der nächste Fahrer, der los darf. Das sieht bei ihm auch gut aus, weshlab er bis kurz vor dem Ziel in Führung liegt. Aber auch bei ihm ist es der Steilhang mit Blick auf den Zielraum, der ihn Zeit kostet! Elf Hundertstel fehlen am Ende auf Zenhäusern, der sich da tierisch freut.
Schon ist mit Daniel Yule der nächste Schweizer auf der Piste. Er verliert aber schon in den ersten Toren etwas und kommt auch danach nicht richtig rein. Insgesamt steht er etwas zu zurückhaltend auf dem Ski und wird so bis auf den achten Platz geschoben.
Und auch Eirik Hystad Solberg beißt sich die Zähne an Zenhäuserns Zeit aus. Bis zur Hälfte ist der Norweger noch vorn, weiter unten fehlt ihm aber etwas das Risiko und damit das Tempo. So wird es der dritte Platz.
Fabian Ax Swartz will es, wie immer, wissen. Der Schwede überfährt die Stangen schon fast, so eng geht er sie im ersten Teil an. Weiter unten wird dann aber auch er etwas vorsichtiger, hält ein bisschen mehr Abstand und kommt auf Platz vier ins Ziel.
Der Vorsprung von Laurie Taylor aus dem ersten Durchgang ist nur ganz, ganz klein. Und so ist er auch schon nach den ersten Toren aufgebraucht. Gegen die Fahrt von Zenhäusern kann er nichts ausrichten. Große Fehler leistet sich Taylor nicht, es fehlt ihm aber etwas am offensiven Fahren. Platz drei wird es für den Briten.
Ab gehts für Ramon Zenhäusern! Und der Schweizer geht voll auf Angriff. Mit einer couragierten Fahrt, einem tollen Flachstück und einem ebenso guten Steilhang am Schluss holt er sich die deutliche Führung!
Jetzt ist es Samuel Kolega, der sich an die Spitze setzen will. Und das sieht sehr gut aus! Kolega kommt mit dem richtigen Schwung nach unten, trifft die Tore optimal und geht so mit sieben Zehnteln Vorsprung in Führung.
Mit ebenso viel Engangement schmeißt sich Corrado Barbera in den Lauf, hebt bei der ersten Welle aber kurz ab. Das kostet direkt Zeit, aber er kommt nach unten und bekommt seine Weltcuppunkte.
Kann Tobias Kastlunger da mithallten? Oben sieht es da noch ganz ordentlich aus, im zweiten Teil des Laufs fällt er aber etwas zurück und landet 37 Hundertstel hinter Aihara.
Shiro Aihara eröffnet jetzt also den zweiten Durchgang und kommt gut in seinen Lauf. Der Japaner scheint wirklich Spaß zu haben, der er bleibt bis zum Schluss spritzig und darf seine ersten Weltcuppunkte feiern!
13:21
Es geht weiter
Und schon ist die kurze Pause fast schon wieder vorbei. In zehn Minuten geht es auf dem Chuenisbärgli bei besten Bedingungen um die Entscheidung in diesem Slalom.
12:03
Um 13:30 Uhr geht es weiter
Jetzt ist in Adelboden also kurz Pause und umbauen angesagt. Um 13:30 Uhr startet der zweite Durchgang. Der Japaner Shiro Aihara wird diesen eröffnen. Bis gleich!
12:01
Alle Schweizer im Ziel
Loïc Meillard und Tanguy Nef haben mit den Plätzen fünf und neun für eine ebenfalls ordentliche Ausgangsposition gesorgt. Und auch Marc Rochat (17.) kann sich noch Hoffnungen machen, etwas nach vorne zu fahren. Daniel Yule und Ramon Zenhäusern sehen wir gleich ebenfalls nochmal. Für Sandro Simonet, Luca Aerni und Matthias Iten hat es leider nicht mehr gereicht.
11:59
Feller bester Österreicher
Bei den Österreichern hat Manuel Feller (8.) mit einer halben Sekunde Rückstand noch die besten Chancen, sich eine Topplatzierung zu sichern. Dominik Raschner und Michael Matt werden 13. und 14., Marco Schwarz beendet den Durchgang auf Platz 19. Fabio Gstrein, Adrian Pertl und Simon Rueland haben sich mit den Plätzen 31, 33 und 39 nicht mehr qualifiziert, Johannes Strolz und Joshua Sturm sind ausgeschieden.
11:57
Nur Straßer im zweiten Lauf
Aus deutscher Sicht hat sich nur Linus Straßer (16.) für den zweiten Lauf qualifiziert. Ihm wurde vor allem der zweite Teil zum Verhängnis. Denn dort verlor er viel Zeit. Sebastian Holzmann verpasst mit Platz 45 den zweiten Lauf deutlich, Anton Tremmel wurde nach seinem Sturz am letzten Tor noch disqualifiziert.
11:55
Der erste Durchgang ist durch
Das war also der erste Lauf vom Slalom in Adelboden. Es führt Henrik Kristoffersen vor Atle Lie McGrath und Eduard Hallberg. Die Abstände zwischen den vorderen Plätzen sind aber so eng, dass noch viele Fahrer die Möglichkeit haben, weiter nach vorne zu fahren. Die ersten 13 Fahrer befinden sich alle innerhalb einer Minute.
Fast am Ende des Feldes ist jetzt noch Sandro Simonet an der Reihe. Nach einem etwas verhaltenerem Start dreht Simonet auf und kratzt an der Marke für den zweiten Lauf. Es reicht aber nicht, denn mit Rang 36 ist er leider raus.
Mit Anton Tremmel steht der dritte und letzte Deutsche oben am Start. Die beiden Männer vor ihm sind ausgeschieden und dass will er selbstverständlich verhindern. Tremmel versucht, seinen frühen Rückstand wieder rauszuholen und ist auch auf einem guten Weg dahin. Im letzten Teil geht es auch noch ganz gut, am letzten Tor stürz er aber und fällt über die Ziellinie. Platz 42 ist das Ergebnis aus dieser Aktion.
Bei Simon Rueland wird das eine knappe Geschichte! Im oberen Teil sieht es noch so aus, als könnte er in die Top 30 fahren. Im Mittelfehler passiert ihm ein Fehler und weiter unten fällt er weiter zurück. Mit Platz 33 ist auch für ihn Schluss.
Matthias Iten macht sich auf den Weg, kommt auch gut rein aber findet nicht in das richtige Tempo. Iten sucht sich den Weg durch die mittlerweile entstandenen Rinnen, schafft es mit Platz 35 aber nicht mehr in den zweiten Lauf.
Gestern hat Joshua Sturm mit einem richtig guten ersten Durchgang für Aufsehen gesorgt. Und heute? Heute beginnt er gut und hat nur einen kleinen Rückstand, dann scheidet er aber schon nach wenigen Toren aus und knallt sauer seinen Stock auf den Ski.
Für Luca Aerni sieht das schon schwieriger aus. Er beginnt bereits mit einem Rückstand, dem er dann auch den ganzen Lauf hinterher fährt. Mit Platz 34 war es das leider für heute.
Es wird wieder laut unten, denn Marc Rochat ist unterwegs. Und wie der unterwegs ist! Rochat zieht überhaupt nicht zurück, legt alles in diesen Lauf und kommt am Ende auf dem 17. Platz an! Da geht der Zeigefinger aber ganz schnell nach oben beim Schweizer.
Sebastian Holzmann versucht jetzt, sich mit einer guten Fahrt wieder mal ein gutes Ergebnis einzuholen. Und das geht oben auch erstmal gut los. Der zweite Teil wird für Holzmann dann aber schwieriger. Ab und an rutscht er etwas weg, weshalb es am Ende doch nur der 29. Platz wird. Schade, denn der Beginn war wirklich gut.
Ramon Zenhäusern ist gestartet und wirft sich schon fast in die Tore. Zenhäusern bleibt den gesamten Lauf über dran und verpasst die Zweisekundenmarke nur knapp. Platz 23 könnte reichen für den zweiten Durchgang.
Oscar Andreas Sandvik braucht einige Schwünge, bis er seine Position über dem Ski gefunden hat. Dann kommt er zwar rein, muss aber sehr arbeiten, um seine Ski da zu behalten, wo sie hingehören. Über Platz 24 kann er da nur den Kopf schütteln.
Bei Benjamin Ritchie war es ebenfalls fast vorbei! Er hatte schon Probleme, muss dann aber noch eine Volte drehen, um nach einem Fehler im Kurs zu bleiben. Damit ist die Zeit natürlich dahin und mit achteinhalb Sekunden Rückstand war es das für heute.
Johannes Strolz ist der nächste Fahrer, aber auch er kommt nicht weit! Nach wenigen Toren fährt er sich mit dem Innenski auf den Außenski, rutscht natürlich weg und scheidet aus.
Schade, das ging nicht so richtig weit für Kristoffer Jakobsen. Der Schwede kommt zwar rein, rutscht im Einstieg in den Steilhang aber weg und scheidet aus.
Ein ähnliches Bild haben wir jetzt bei Laurie Taylor. Der Lauf wirkt zwar schnell, aber es sind Kleinigkeiten, die Zeit kosten. Zwei Sekunden Rückstand und Rang 21 ist das Ergebnis daraus.
Weniger spritzig geht es für Tommaso Sala los. Es dauert, bis er in seinen Fluss findet. So geht die Zeit immer weiter dahin, bis er letztendlich an Position 23 landet. Und auch er bedankt sich bei diesem lauten und stimmungsvollen Publikum.
Da merkt aber einer nochmal auf! Dominik Raschner geht aber mal so gut in seinen Lauf, dass er sich in der ersten Hälfte sogar einen Vorsprung erarbeitet. Im unteren Teil wird es im Moment aber immer schwieriger, weshalb der schlussendlich 13. Platz aber noch wirklich gut ist.
Michael Matt hat sich aus dem Starthaus geschoben und geht die ersten Tore auch sehr direkt an. Matt kann die Geländeübergänge gut mitnehmen, sucht sich eine schnelle Linie und wird im Ziel für den 13. Rang gefeiert.
Auf geht es für Daniel Yule, der auch gut unterwegs ist, dem aber der letzte Zug nach vorne fehlt. So wird es mit eineinhalb Sekunden Rückstand der 18. Platz.
Victor Muffat-Jeandet weiß, wie er auf das richtige Tempo kommt. Als er über die letzte Welle in den Zielhang kommt, liegt er auf dem 16. Platz. Das kann er noch minimal verbessern. Der Franzose scheint noch nicht ganz zu wissen, wie er das einordnen soll.
Und schon ist Alex Vinatzer unterwegs. Der Italiener ist heute nicht ganz so spritzig auf den Ski, wie wir das schon gesehen haben. Deshalb wird es auch der 16. Platz.
Albert Popov ist der nächste. Das Wetter ist mittlerweile wirklcih gut geworden. Popov bewegt sich sehr schnell um die Tore und liegt im Mittelteil so auch auf einem sehr, sehr guten Kurs. Der letzte Steilhang stellt Popov nochmal vor eine Aufgabe, bei der er nochmal ein Stück nach hinten rutscht. Mit 92 Hundertsteln geht es auf den zwölften Platz, hat da aber sicher noch Möglichkeiten.
Und Dave Ryding? Der startet zwar flott, fällt im Mittelteil dann aber ebenfalls zurück. Ryding wirkt engangiert, es fehlt ihm aber das letzte bisschen Geschwindigkeit, um über den zwölften Platz hinaus zu kommen.
Mit Marco Schwarz wartet der nächste Österreicher. Aber es soll auch für ihn nicht sein heute. Sein Lauf sieht ordentlich aus und große Fehler baut er auch nicht ein. Aber mit Platz 13 ist auch für ihn der Abstand nach vorne schon wirklich groß.
Weiter geht es mit Samuel Kolega, der schon recht früh Probleme hat, in den Rhytmus zu finden. Deshalb passt auch immer wieder das Timing nicht. Insgesamt passt es bei ihm nicht zusammen und Kolega rutscht auf den 13. Platz ab.
Linus Straßer macht sich auf den Weg und geht ganz flink durch die ersten Tore. Straßer kommt stark durch den ersten Teil, fällt durch einen Fehler aber etws zurück. Der Steilhang gelingt ihm nicht so gut, er kommt nicht mehr auf Tempo und landet mit 1.34 Sekunden auf dem zwölften Platz. Da ärgert er sich natürlich drüber, denn der erste Teil des Laufs war richtig stark.
Und gleich der nächste Österreicher! Fabio Gstrein stellt sich dem Kurs, kommt aber nicht so gut rein. Ihm fehlt das Tempo was es braucht, um mit den schnellsten mitzuhalten. Am Ende wird es der zwölfte Platz für ihn.
Mit Manuel Feller steht der erste Österreicher auf der Piste. Auch er geht flink um die Tore, fällt im Mittelteil aber etwas zurück. Auch, weil er auf dem Innenski wegrutscht. Feller kann aber noch aufholen und schiebt sich mit einer halben Sekunde Rückstand auf den achten Platz!
Eduard Hallberg meint es hier aber auch ernst! Seine Startphase war richtig stark. Im Steilhang kommt er kurz ins Rutschen und kommt damit kurz aus dem Rhytmus. Mit dem dritten Platz hat er aber einmal mehr eine richtig gute Fahrt gezeigt!
Die Sonne hat sich durch die Wolken gekämpft und macht es den Fahrern jetzt natürlich leichter. Für Steven Amiez geht es nicht ganz so flüssig los, wie bei vielen anderen vor ihm. Aber vor allem nach unten kommt er wieder gut rein und bleibt mit Platz acht und 67 Hundertsteln noch in einem überschaubaren Bereich.
Mit Armand Marchant geht es direkt weiter und der Belgier geht ganz offensiv in seinen Lauf. An die Zeit von Kristoffersen kann auch er nicht rankommen und es wird der achte Platz für Marchant.
Aber Paco Rassat weiß, wie er schnell auf Tempo kommt! Ihm scheint das Eis unter den Ski absolut keine Probleme zu bereiten. Rassat zieht die Schwünge durch und scheint sicher in Führung. Ein Fehler im letzten Abschnitt schiebt ihn noch auf den dritten Platz, aber diese Fahrt war sehr gut!
Weiter geht es mit Clément Noël, der etwas langsamer gestartet ist. Der Franzose braucht in den Schwüngen etwas zu lang und fällt so etwas weiter zurück. Im Zielhang kann er noch ein Stück nach vorne fahren und landet am Ende auf dem vierten Platz.
Ein weiterer Anwärter auf eine Podestplatzierung ist mit Lucas Pinheiro Braathen gestartet. Im oberen Teil sammelt er einen kleinen Rückstand ein, den er im weiteren Verlauf auch nicht mehr rausholen kann. Die Fahrt ist gut, aber nicht gut genug für die Führung. Mit 45 Hundersteln hat er für den zweiten Lauf aber eine gute Ausgangsposition.
Jetzt zeigt sich über dem Start sogar etwas die Sonne. Das kann Henrik Kristoffersen aber nicht so richtig nutzen, denn er beginnt mit einem Rückstand. Der Mittelteil aber gelingt ihm richtig gut, er sucht sich eine direkte LInie und geht mit 28 Hundersteln in Führung.
Mit Loïc Meillard ist der erste Schweizer im Kurs. Und auch der weiß, wie man den Einstieg schnell absolviert. Mit der ersten Kuppe hört er natürlich die Zuschauer und das scheint zu motivieren, denn er bleibt vorne. Aber unten reicht es nicht mehr, Meillard bleibt eine Zehntel hinter McGrath auf dem zweiten Platz!
Jetzt steht Atle Lie McGrath oben und will das natürlich besser machen als sein Teamkollege. Mit einem ebenso schnellen Start findet er einen guten Einstieg in die steileren Passagen, fällt aber etwas zurück. Vor allem die letzten Tore gelingen ihm noch viel besser, womit er mit 33 Hundertsteln in Führung geht.
Dann geht es auch schon weiter mit Timon Haugan. Der Norweger startet deutlich schneller als Nef, ist flink an den Toren und behauptet seine Führung die ganze Zeit. In der Einfahrt zum Steilhang sieht das noch ganz klar aus, dann fädelt er aber ein und ist raus!
Und es geht los für Tanguy Nef. Der Schweizer kommt auf der eisigen Piste zwischendurch schon mal ins Rutschen, kommt aber ansonsten gut durch. Die letzten Tore nimmt er ordentlich mit und schwingt nach 57.26 Sekunden ab.
10:27
So sieht es in Adelboden aus
Die Bedingungen in Adelboden sehen heute ähnlich aus, wie gestern. Die Sicht hält sich in Grenzen und der Schneefall hat auch gerade erst aufgehört. Der erste Vorläufer ist auf der Piste und in wenigen Minuten geht es dann auch mit Tanguy Nef los.
10:23
So sieht es in der Gesamtwertung aus
Einen Slalom-Überflieger gibt es in diesem Winter bisher noch nicht. Entsprechend sieht auch der Gesamtstand in der Disziplinwertung aus. Timon Haugan führt dort mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Franzosen Clément Noël. Und auch Paco Rassat und Lucas Pinheiro Braathen befinden sich noch in absoluter Schlagdistanz. Und dann ist da auch noch ein Eduard Hallberg, der Teile der Saison sogar im Europacup verbracht hat und vor wenigen Tagen in Madonna mit seinem zweiten Platz für Aufsehen gesorgt hat. Ob er das wiederholen kann? Wir werden es sehen.
10:18
Nef eröffnet das Rennen
Tanguy Nef wird das Rennen mit Startnummer eins gleich eröffnen. Nur kurz nach ihm macht sich dann Loïc Meillard auf den Weg. Die beiden haben aus schweizer Sicht auch die besten Chancen auf eine Platzierung weiter oben. Meillard stand in Alta Badia und Val d’Isere auch schon auf dem Podest. Nach einer größeren Lücke wartet Daniel Yule (21) auf uns. Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Luca Aerni und Matthias Iten vervollständigen das Aufgebot der Schweizer.
10:13
Was geht für Österreich?
Neun Fahrer tragen heute den österreichischen Rennanzug. Einen großen Podestfavoriten gibt es aus diesen Reihen nicht, im österreichischen Team hat sich im Slalom bisher keiner so richtig durchsetzen können. Los geht es heute gleich mit einem Duo, denn Manuel Feller und Fabio Gstrein folgen mit den Nummern zwölf und dreizehn direkt aufeinander. Feller konnte sich gestern im Riesenslalom schon mal ein Bild von Piste und Terrain machen. Ob er daraus einen Vorteil gegenüber anderen Slalom-Kollegen ziehen kann, werden wir sehen. Mit der Nummer 16 wird Marco Schwarz aus dem Starthaus gehen. Michael Matt (22) hat mit dem neunten Platz in Levi sein bisher bestes Saisonergebnis erzielt, liegt über alle Rennen hinweg im Slalom-Weltcup als bester Österreicher auf dem zwölften Platz. Auch Dominik Raschner und Johannes Strolz finden sich noch unter den ersten 30 Startern wieder. Adrian Pertl, Joshua Sturm und Simon Rüland sind später im ersten Durchgang an der Reihe.
10:09
Deutsches Trio am Start
Für den DSV stehen drei Namen in der Startliste. Den Auftakt macht Linus Straßer mit Startnummer 14. Schrammte er im vergangenen Jahr in Adelboden mit dem vierten Platz noch knapp am Podest vorbei, lassen die aktuellen Ergebnisse eher eine Platzierung in den Top 15 erhoffen. Dass Straßer aber auch in diesem Winter weiter nach vorne fahren kann, hat er mit seinem achten Platz in Gurgl gezeigt. Außerhalb der besten 30 Starter wartet Sebastian Holzmann auf sein Go. Er wartet noch immer auf einen richtigen Befreiungsschlag. Drei Mal ist er in dieser Saison bereits ausgeschieden. In Alta Badia aber ging es für ihn sogar in den zweiten Durchgang. Das Ziel ist also klar: Ab in die Punkte. Anton Tremmel (58) pendelt in dieser Saison zwischen Weltcup und Europacup. Auch er will natürlich so weit wie möglich nach vorne fahren.
10:00
Herzlich willkommen
Herzlich willkommen zum zweiten Tag des Alpin-Weltcups der Männer in Adelboden! Am heutigen Sonntag steht der Slalom auf dem Plan. Um 10:30 Uhr soll es losgehen.