Das war es also von der Abfahrt der Frauen in Val di Fassa. Morgen wird es aber nochmal schnell, denn dann steht der Super G auf dem Plan. Um 10:45 Uhr soll es losgehen. Wir sind dann selbstverständlich wieder dabei. Bis dahin und einen schönen Samstag!
12:36
Alle Schweizerinnen im Ziel
Mit Corinne Suter (3.) steht auch eine Schweizerin auf dem Treppchen. Das dürfte für gute Laune im Speed-Team sorgen. Jasmine Flury sichert sich den zwölften Platz, Stefanie Grob beendet ihren Tag auf Rang 18. Mit Malorie Blanc (24.) und Janine Schmitt (26.) haben sich noch zwei weitere Sportlerinnen Punkte gesichert. Jasmina Suter, Delia Durrer, Daria Zurlinden und Jasmin Mathis haben sich zwischen dem 34. und 40. Platz einsortiert. Erfreulich ist dabei, dass von den neun Starterinnen keine einzige ausgeschieden ist.
12:32
Hütter feiert den zweiten Platz
Mit dem zweiten Platz von Cornelia Hütter und Ariane Rädler auf Rang sechs hat das österreichische Speed-Team Grund zu feiern. Nadine Fest (19.) blieb mit ihrem Rückstand ebenfalls noch innerhalb einer Sekunde, Mirjam Puchner (29.) sammelt mit Rang 29 noch Pünktchen ein. Lisa Grill (33.), Vanessa Nußbaumer (42.) und Lena Wechner (44.) haben ihre Läufe ebenso ins Ziel gebracht. Nina Ortlieb, Leonie Zegg und Anna Schilcher sind leider ausgeschieden.
12:31
Weidle-Winkelmann mit weiterem Top-Ergebnis
Vor allem Emma Aicher (12.) hatte sich deutlich mehr erhofft und sprach nach ihrem Lauf auch von einem „dummen Fehler“. Deutlich weiter vorne ist Kira Weidle-Winkelmann gelandet, die mit Platz fünf aber auch etwas hinter ihrem Ergebnis von gestern gelandet ist. Fabiana Dorigo hat mit dem 32. Platz einmal mehr leider die Punkte verpasst.
12:31
Es bleibt spannend an der Spitze
Mittlerweile sind alle Fahrerinnen unten und damit ist das Ergebnis auch komplett. Durch den Patzer von Emma Aicher und den erneuten Sieg von Pirovano ist die Italienerin mit einem riesigen Satz an die Spitze der Disziplinwertung gesprungen. Aicher hat 28 Punkte Rückstand und ist gerade Zweite. Weidle-Winkelmann und Cornelia Hütter könnten beim Weltcupfinale rechnerisch zwar noch ganz nach vorne kommen, dafür müssten aber sehr viele sehr unwahrscheinliche Ereignisse eintreten. Es bleibt also der spannende Kampf zwischen Pirovano und Aicher.
Jetzt endlich darf auch Daria Zurlinden ran. Zwischendurch hebt es sie kurz raus, aber insgesamt kommt die Schweizerin gut durch. Mit dem 37. Platz reicht es aber nicht für Punkte.
12:15
Rennen unterbrochen
Tricia Mangan ist eben mit ordentlich Schwung ins B-Netz geflogen. Ihr ist dabei augenscheinlich nichts passiert, aber das Rennen war trotzdem einige Minuten unterbrochen. Das Netz musste zuerst wieder gerichtet werden. Aber jetzt geht es gleich wieder los.
12:10
Pirovano siegt erneut
Ein paar Fahrerinnen stehen noch oben und mit Daria Zurlinden auch noch eine Schweizerin, die wir natürlich noch beobachten. Sicher ist aber, dass Laura Pirovano auch heute mit dem kleinstmöglichen Vorsprung von einer Hundertstel gewinnt. Cornelia Hütter sichert sich Platz zwei und Corinne Suter landet auf dem dritten Rang. Auch sie hat mit fünf Hundertstel einen richtig kleinen Rückstand.
Lena Wechner ist auch mit der Mission unterwegs, sich in die Piste reinzufühlen und vielleicht noch in die Punkte zu fahren. Das gelingt ihr mit Platz 39 aber bei weitem nicht.
Jasmin Mathis ist ganz schön aktiv auf dem Ski und springt am Zielsprung auch wieder richtig weit. Da müssen die Frauen im Moment gut aufpassen, um stehen zu bleiben.
Fabiana Dorigo ist unterwegs und versucht natürlich, dieses Mal in die Punkte zu fahren. Sie wird aber immer wieder von der Linie weg gedrückt, landet auf dem 30. Platz und wird damit wohl auch dieses Mal wieder leer ausgehen.
Und da wird die nächste im letzten Sprung weit nach hinten gedrückt. Stefanie Grob kann den Sturz ebenfalls vermeiden und darf sich über den 18. Platz freuen.
Und es geht direkt weiter mit Leonie Zegg, die schon früh einen größeren Rückstand hat. Zegg steht zwar etwas zurückhaltend auf dem Ski, sammelt aber ja auch noch viele Erfahrungen. Am Ende drückt es sie kurz vor dem Ziel hinten rein. Sie vermeidet zwar den Sturz, steht aber offensichtlich mit Schmerzen im Knie im Ziel. Hoffentlich ist da nichts passiert.
Laura Gauche entgeht ziemlich geschickt einem Loch auf der Piste, findet aber noch keinen Weg, weiter nach vorne zu fahren. Das merkt sie schon während der Fahrt und verleiht ihrer Meinung in der Schlussphase ordentlich Nachdruck. Platz 26.
Bei Roberta Melesi ist es dann jetzt doch ein anderes Bild. Sie verliert kontinuierlich, versucht aber aktiv, weiter nach vorne zu kommen. Mit Platz 20 klappt das aber nicht wirklich.
Es ist jetzt immer wieder ein ähnliches Bild. Im Gleitstück oben sind die Frauen schnell dabei, der Mittelteil bringt dann die Probleme mit. Nadine Fest hat dort zu sehr zurück gezogen, Tempo eingebüßt und wird ebenfalls 17.
Allison Mollin ist auf der Piste, leistet sich aber ebenfalls zu viele Fehler. Es staubt immer wieder zu sehr auf und sie geht mit Platz 17 über die Ziellinie.
Janine Schmitt hat sich auf den Weg gemacht, hat aber zwischendurch immer wieder Probleme. Insgesamt ist die Fahrt zu passiv und so geht es auf den 18. Platz.
Ein anderes Bild haben wir jetzt bei Marte Monsen, die richtig schnell durch die ersten beiden Zwischenzeiten geht. Allerdings rutscht sie mit dem Außenski immer mal wieder weg. Sie kann es aber noch gut abfangen und platziert sich auf dem neunten Platz.
Weiter geht es mit Romane Miradoli. Die Französin kommt aber deutlich langsamer ins Rennen, fällt immer weiter zurück und kommt einfach nicht rein. Und so wird es dann der 15. Platz, über die Miradoli mal so gar nicht happy ist.
Corinne Suter geht mit Bestzeit in ihr Rennen und scheint gar keine Notwendigkeit zu sehen, zu bremsen. So geht Suter mit drei Zehnteln Vorsprung in den Mittelteil, wo sie zwar nochmal etwas zurückfällt, aber sich am Ende noch über den zwischenzeitlich dritten Platz freuen kann!
Ariane Rädler bleibt oben auf Zug, muss aber schon ordentlich arbeiten um ihre Ski bei sich zu behalten. Im technischere Mittelteil steht sie einmal komplett quer. Da war sie vor allem in der zweiten Hälfte so gut dabei und verliert dann dort so viel Zeit. Und trotzdem ist es noch der fünfte Platz.
Mit Jasmin Flury ist die nächste Schweizerin auf der Piste. Sie ist ordentlich unterwegs, bleibt aber die gesamte Fahrt über deutlich unter ihren Möglichkeiten. Im Zielsprung bekommt sie noch einen Schlag mit und ist mit Platz neun ziemlich bedient.
Laura Pirovano hat jetzt in der Hand, wie spannend der Kampf um die kleine Kugel bleibt. Die Italienerin lässt sich nicht lumpen, fährt sauber und eine ganz, ganz enge Linie. Das bringt sie dann auch nah an die Spitzenzeit von Cornelia Hütter ran, die sie auf den letzten Metern sogar noch überholt! Und wieder ist es eine Hundertstel, die ihr die Führung einbringen!
Macht Kira Weidle-Winkelmann es jetzt besser? Oben ist sie gut dabei, kassiert aber schon etwas Rückstand. Den kann sie in der Folge nicht mehr gut genug aufholen. Sie ist nicht ganz so offensiv dabei, wie es für einen Platz ganz vorne sein müsste. Letztendlich holt sie unten aber doch noch etwas raus und wird noch Dritte!
11:13
Nicol Delago (ITA)
Nicol Delago ist dran und vor allem im oberen Bereich schnell und gut unterwegs. Aber auch bei ihr ist es der Mittelteil, der Schwierigkeiten bereitet. Delago kämpft mit den Rillen in der Piste, muss noch einen Sturz vermeiden und wird fünfte.
Und dann geht es weiter mit Emma Aicher. Rechenspiele zum Erreichen von der kleinen Kugel sparen wir uns mal, denn Aicher muss erstmal gut und schnell runter kommen. Sie sammelt sich oben etwas Rückstand ein und kommt trotz einer recht sauberen Fahrt nicht wirklich nach vorne. Im Mittelteil rutscht sie in einer Rechtskurve aber weg und verliert viel Zeit! Da steht sie mit Platz sechs ziemlich bedient im Ziel. Denn Aicher weiß genau, wo sie das hergegeben hat.
Direkt danach ist Cornelia Hütter an der Reihe, die zwar einige Schläge abbekommt, aber richtig schnell unterwegs ist! So wird ein Welle schon fast zum Sprung, Hütter spielt praktisch mit dem Kurs und baut ihren Vorsprung immer weiter aus. Und das reicht, mit am Ende 63 Hundertsteln Vorsprung kann sie ganz zu Recht über die Führung jubeln!
Auf geht es für Nina Ortlieb, die gut startet. Dann bleibt sie aber an einem Tor hängen und stürzt! Das sah gar nicht so spektakulär aus, Ortlieb rutscht aber weit nach unten. Sie steht aber schnell wieder und gibt grünes Licht. Glück gehabt!
Oh, da ist die Norwegerin aber richtig schnell los gekommen. Kajsa Vickhoff Lie hat oben die schnellste Linie gesucht und schon im Gleitstück viel Tempo gemacht. Der Mittelteil ist dann etwas zu langsam, weshalb sie die Führung verliert und am Ende auf Platz zwei landet.
Wie geht es Jacqueline Wiles jetzt an? Nach einem flotten Beginn fällt sie wegen kleinerer Fahrfehler etwas Zeit. Aber sie ist offensiv unterwegs gewesen und hat bis nach unten durchgezogen. Am Ende reicht es aber trotzdem nur für den fünften Platz.
Gestern ist es überhaupt nicht gelaufen für Goggia, dafür geht es heute viel besser. Die Italienerin ist vorne mit dran, hält den Rückstand lange klein aber muss dann einen weiten Weg fahren. Deshalb fehlt ihr etwas Tempo und nach hinten hin wird es doch nur der dritte Platz. Da bleibt Goggia selbst nur, mit dem Kopf zu schütteln. Schlecht war die Fahrt nicht, aber es waren doch Kleinigkeiten, die sich summiert haben.
Jetzt aber, oder? Breezy Johnson liegt oben noch knapp zurück, übernimmt zur Hälfte der Strecke aber die Führung! Und da weiß sie im Ziel gar nicht, wie das passiert ist. Denn die Amerikanerin hat doch den ein oder anderen Fehler eingebaut.
Es ist schon wieder eng! Elena Curtoni versucht alles, um gleich vorne mit dabei zu sein. Das funktioniert in den ersten Schwüngen auch sehr gut, dann bekommt sie aber zwei Schläge ab und wird weit von der Ideallinie weggetragen. Danach ist dann etwas der Wurm drin, weshalb sie sich ziemlich genervt auf den vierten Platz schiebt.
Auch Ilka Stuhec kommt nicht an die Zeit von Ledecka ran. Zumindest oben, denn im Mittelteil holt sie auf, fährt die Schlüsselstellen sauber aber kommt nicht mehr ganz ran! Da war es der Zielsprung, der ihr vielleicht sogar die Führung gekostet hat. Mit 13 Hundertsteln geht es für sie auf den zweiten Platz.
Malorie Blanc kommt jetzt auch nur bedingt besser rein. Blanc holt zwischendurch immer wieder etwas auf, rutscht aber auch immer mal wieder weg und kommt so deshalb nicht weiter vorne ran. Letztendlich wird es der zweite Platz für die Schweizerin.
Und schon geht es weiter mit Mirjam Puchner. Die Österreicherin verliert aber schon in den ersten Schwüngen viel Zeit. Die Österreicherin fällt von Zwischenzeit zu Zwischenzeit weiter zurück und hat arg mit der Piste zu kämpfen. Sie rutscht oft weg und kommt am Ende mit einem Rückstand von über einer Sekunde im Ziel an.
Und dann gehen wir also rein ins Rennen. Ester Ledecká kommt gut durch die ersten Meter, die gleich zu gleiten sind. Danach gibt es einige Schläge in der Piste, aber die Tschechin kommt gut klar. Nach dem ersten Sprung verhaut es ihr aber mehrfach den Außenski. Da passiert zwar nichts, aber es ist viel Arbeit. Nach 1:21.86 Minuten überquert sie die Ziellinie und setzt die erste Zeit.
10:44
Gleich geht es los
Das Wetter zeigt sich in Italien von seiner besten Seite. Die Vorläufer sind unterwegs und so ist alles gerichtet für die vorletzte Abfahrt dieses Winters. Jetzt geht es los!
10:43
So geht die Schweiz ins Rennen
Die Schweizerinnen sind aber auch einmal mehr mit einer Menge Frauen angereist. Neun Mal werden wir den Rennanzug der Schweiz heute sehen. Malorie Blanc geht mit der Nummer drei ins Rennen. Danach warten wir kurz, bis mit Nummer 16 Jasmine Flury ins Rennen eingreift. Corinne Suter (18.) war gestern die beste Schweizerin und will das sicher wiederholen. Janine Schmitt (21) und Delia Durrer (28) sind dann noch vor Stefanie Grob dran, die die Nummer 34 auf der Brust trägt. Jasmina Suter, Jasmin Mathis und Daria Zurlinden beschließen dann das Feld der Schweizerinnen.
10:34
Österreich mit großer Gruppe
Zehn Österreicherinnen stehen am Start. Mirjam Puchner macht mit Startnummer zwei den Anfang, ehe mit Nina Ortlieb (10) und Cornelia Hütter (11) die momentan besten österreichischen Abfahrerinnen kommen. Aber auch Ariane Rädler (17) sollten wir im Auge behalten. Denn gestern gingen die Plätze fünf und sechs an Hütter und eben Rädler. Nadine Fest ist auch noch innerhalb der ersten 30 Athletinnen dabei. Lisa Grill, Leonie Zegg, Anna Schilcher, Vanessa Nussbaumer und Lena Wechner vervollständigen dann das österreichische Aufgebot.
10:29
Deutschland vorne mit dabei
Der DSV ist wieder einmal mit drei Starterinnen dabei. Emma Aicher (12) und Kira Weidle-Winkelmann (14) haben die Chance, den Kampf um die kleine Kugel aus deutscher Sicht weiter offen zu halten. Entsprechend werden beide nur ein Ziel haben. Nämlich, am Ende des Renntages so weit vorne zu stehen wie möglich. Und das, das haben sie beide gestern gezeigt, können sie. Aicher verpasste den Sieg nur um eine Hundertstel, Weidle-Winkelmann schaffte es mit drei Hundertsteln Rückstand auf das Podest auf Platz vier. Mit Startnummer 38 macht sich dann auch noch Fabiana Dorigo auf den Weg, die in der Abfahrt allerdings noch immer auf ihre ersten Weltcuppunkte wartet.
10:24
Ein Führungswechsel steht bevor
Im Moment hat Lindsey Vonn die Führung in der Disziplinwertung noch inne. Das wird sich heute aber ändern. Denn Emma Aicher liegt nach dem zweiten Platz gestern nur noch 14 Punkte hinter Vonn, die nach ihrem tragischen Aus nicht mehr eingreifen kann. Und auch Laura Pirovano und Kira Weidle-Winkelmann liegen weniger als 100 Punkte hinter ihr.
10:15
Herzlich willkommen!
Herzlich willkommen zur vorletzten Abfahrt der Frauen in diesem Winter! Nachdem gestern bereits die in Crans Montana ausgefallene Abfahrt nachgeholt wurde, dürfen die Speed-Frauen im Val di Fassa heute gleich nochmal ran. Um 10:45 Uhr geht es los.