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Olympische Winterspiele 2026Olympia 2026

Olympische Winterspiele 2026
Ski Alpin
Olympia 2026

Abfahrt
Entscheidung
(M)
Sa, 07.02.2026, 11:30 Uhr
Beendet
13:15
Bis morgen!
Damit endet unsere Berichterstattung von der ersten Entscheidung dieser Olympischen Winterspiele. Vielen Dank für das Interesse! Weiter geht es mit Ski Alpin morgen, dann steht die Abfahrt der Frauen auf dem Programm. Die Männer dürfen am Montag wieder ran – in der Team-Kombination. Einstweilen wünschen wir noch einen unterhaltsamen Olympiatag.
13:13
Jocher im Hinterfeld
Als einziger deutscher Starter konnte Simon Jocher nicht über sich hinauswachsen. Der 29-Jährige musste sich mit dem 21. Platz begnügen. Von den 36 Athleten aus 17 Nationen erreichten 34 das Ziel.
13:11
Kein Edelmetall für Österreich
Bester Österreicher war Vincent Kriechmayr. Der 34-Jährige war schon bei seiner Zielankunft nicht schnell genug, sortierte sich da als Vierter ein. Am Ende war es Rang sechs – unmittelbar vor Daniel Hemetsberger. Raphael Haaser wurde Fünfzehnter, Stefan Babinsky 23.
13:08
Odermatt geht leer aus
Somit zerschlugen sich für die Schweizer die vorübergehenden Hoffnungen auf einen kompletten Medaillensatz. Marco Odermatt fehlten als undankbarem Vierten letztlich zwei Zehntel zum Edelmetall, Alexis Monney wurde Fünfter. Stefan Rogentin reihte sich als 23. ein.
13:04
Gold für von Allmen!
Franjo von Allmen ist Olympiasieger in der Abfahrt der Männer, erfüllt die schweizerischen Hoffnungen auf Gold in der Königsdisziplin der alpinen Skirennfahrer. Der 24-jährige Weltmeister hatte die Stelvio auf den kompletten 3.442 Metern am besten im Griff, hielt die Ski stets auf Zug und hängte damit zunächst seine zwei starken schweizerischen Teamkollegen ab. Das zwischenzeitlich komplett eidgenössische Podium wurde aber noch gesprengt, denn zwei Italiener strebten nach Edelmetall. Giovanni Franzoni holte mit zwei Zehnteln Rückstand Silber, Dominik Paris errang mit einer halben Sekunde Defizit Bronze.
13:02
Cormac Comerford (IRL)
Cormac Comerford
Letzter Starter ist Cormac Comerford. Den Iren bringen wir hoffentlich auch unbeschadet ins Ziel. Der 29-Jährige fährt mitunter recht aufrecht, lässt weit mehr als zwölf Sekunden auf der Strecke liegen und sichert sich die Rote Laterne.
13:00
Dmytro Shepiuk (UKR)
Dmytro Shepiuk
Auch Dmytro Shepiuk kennen wir noch nicht aus dem Weltcup. Doch auch der Ukrainer bezwingt die Stelvio nach dem Motto dabei sein ist alles. Der 20-Jährige kommt als 33. im Ziel an und lässt sich feiern.
12:58
Elvis Opmanis (LAT)
Elvis Opmanis
Dann haben wir noch einen Letten, Elvis Opmanis versucht sich an der Stelvio. Der 28-Jährige ist noch nicht im Weltcup aufgetaucht. Und hier setzt es doch eine heftige Packung. Der Zeitverlust bewegt sich auf acht Sekunden zu.
12:56
Arnaud Alessandria (MON)
Arnaud Alessandria
Wir sind jetzt also mit den letzten Startern beim Kampf um die Rote Laterne. Um diese bewirbt sich nun Arnaud Alessandria. Der Monegasse ist tatsächlich noch einmal acht Hundertstel langsamer als Szőllős eben und landet ganz am Ende des Klassements.
12:54
Barnabás Szőllős (ISR)
Barnabas Szollos
Jetzt schiebt sich Barnabás Szőllős in den Hang. Der für Israel startende Ungar vermag keine Bäume auszureißen. Echte Exoten gibt es bei dieser anspruchsvollen Abfahrt nicht. Der 27-Jährige ist aus dem Weltcup bekannt. Dennoch setzt es deutlichen Rückstand - in dem Fall sogar fast fünfeinhalb Sekunden.
12:50
Marco Pfiffner (LIE)
Marco Pfiffner
Vielversprechend legt nun Marco Pfiffner los. Doch dann rutscht der Liechtensteiner immer wieder die Schwünge an, das kostet sehr viel Geschwindigkeit und Zeit. Der 31-Jährige fängt sich großen Rückstand ein, das sind mehr als vier Sekunden. Das bedeutet die Rote Laterne.
12:47
Martin Čater (SLO)
Martin Cater
Martin Čater kommt zunächst gut zurecht, stellt im dritten Sektor die Bestzeit ein. Natürlich geht das auch bei ihm nicht über die gesamte Distanz. Unten raus fehlt es dann etwas an Kondition, die Oberschenkel brennen. So geht es dann doch noch Richtung zwei Sekudnen - Platz 16.
12:45
Sam Morse (USA)
Sam Morse
Schon der nächste US-Amerikaner zeigt wieder, dass mehr möglich ist - tut das aber nur bis etwa Mitte des Rennens. Unten raus geht Sam Morse dann noch noch etwas die Luft aus, es setzt in der Summe zwei Sekunden. Damit reiht sich der Nordamerikaner als Achtzehnter ein.
12:43
Simon Jocher (GER)
Simon Jocher
Im Anschluss schiebt sich der einzige deutsche Speedfahrer bei diesen Olympischen Winterspielen auf die Piste. Auf dem Niveau von Negomir kann sich der 29-Jährige nicht bewegen, fährt nur punktuell stark. Letztlich jedoch gerät Jocher deutlich ins Hintertreffen. Im Ziel fehlen fast zweieinhalb Sekunden - Platz 19.
12:41
Kyle Negomir (USA)
Kyle Negomir
Deutlich besser schlägt sich Kyle Negomir und deutet an, dass hier sehr wohl noch etwas in der gut erhaltenen Piste steckt. Der US-Amerikaner legt den nötigen Biss an den Tag und wird für seinen Einsatz belohnt. Mit gut anderthalb Sekunden Rückstand fährt Negomir auf einen hervorragenden zehnten Platz.
12:38
Jeffrey Read (CAN)
Jeffrey Read
Für die Top 15 sollt der Zeitverlust unter zwei Sekunden bleiben, das muss fortan die Richtmarke für die Athleten sein. Jeffrey Read lässt dafür aber eine Sekunde zu viel liegen. Wie bei seinen Konkurrenten zuvor gibt es eine Punktlandung auf Rang 21.
12:35
Stefan Babinsky (AUT)
Stefan Babinsky
Als letzter Österreicher macht sich Stefan Babinsky auf den Weg. Der Steirer ist im Super G stärker einzuschätzen, gehört dort zur Weltspitze. Heute geht es ihm weit weniger gut von der Hand. Auch der 29-Jährige bekommt mehr als drei Sekunden aufgebrummt, das reicht nicht für die Top 20.
12:33
Alban Elezi Cannaferina (FRA)
Alban Elezi Cannaferina
Anschließend schauen wir auf einen jungen Franzosen. Und Alban Elezi Cannaferina schlägt sich gut, fährt den dritten Sektor glänzend, setzt dort die zweitbeste Zeit. Über die gesamte Distanz bekommt es der 22-Jährige aber nicht hin, da zahlt er Lehrgeld. Es setzt mehr als drei Sekunden - Rang 21.
12:30
Jan Zabystřan (CZE)
Jan Zabystran
Dann nimmt Jan Zabystřan die Olympia-Abfahrt in Angriff. Der Tscheche hat in Gröden einen Super G gewonnen. Darüber hinaus fehlen ihm Spitzenergebnisse - ganz besonders in der Abfahrt. Teilnehmen ist für ihn heute alles, für den Moment gibt das den 20. Platz.
12:26
Brodie Seger (CAN)
Brodie Seger
Natürlich lässt auch die Qualität der Athleten nach. Entsprechend geraten die Top 10 außer Reichweite. Das gilt auch für Brodie Seger, der sich sogar eine richtige Packung einfängt. Weit mehr als drei Sekunden gehen ihm verloren. Der Kanadier übernimmt die Rote Laterne.
12:24
Raphael Haaser (AUT)
Raphael Haaser
Nun schauen wir auf Raphael Haaser. Der Super-G- und Riesenslalom-Spezialist kann auf dieser anspruchsvollsten Abfahrt wenig ausrichten. Zwar lässt der Tiroler die Ski unten noch recht gut laufen, kommt über Platz 14 aber nicht hinaus.
12:22
Stefan Rogentin (SUI)
Stefan Rogentin
Gold haben die Schweizer im Sack, einer der Eidgenossen folgt nun aber noch. Stefan Rogentin gerät allerdings rasch ins Hintertreffen, da sind schnell sieben Zehntel weg. Und dieser Trend lässt sich nicht mehr umkehren. Der 31-Jährige kann mit seinen starken Landsleuten nicht mithalten. Zweieinhalb Sekunden bleiben auf der Strecke - Platz 18.
12:20
Miha Hrobat (SLO)
Miha Hrobat
Ein Platz unter den besten Zehn sollte durchaus noch möglich sein, sofern die Sicht derart ordentlich bleibt. Unter diesen Umständen ist Miha Hrobat gut unterwegs. Bis zur dritten Zwischenzeit fehlen ihm nur vier Zehntel. Doch dass kann der Slowene so nicht konservieren. Am Ende schrammt Hrobat als Elfter knapp an den Top 10 vorbei.
12:17
Elian Lehto (FIN)
Elian Lehto
Gold scheint vergeben, das Podium ist wohl gemacht. Dafür sind diese Jungs zu gut gefahren. Fortan geht es noch um gute Ergebnisse, nicht aber um Edelmetall. Elian Lehto büßt während seiner Fahrt mehr als zwei Sekunden ein und kommt als Fünfzehnter unten an.
12:15
Cameron Alexander (CAN)
Cameron Alexander
Jetzt geht es Cameron Alexander an. Der Kanadier war bei den letzten zwei Weltcupabfahrten in Bormio Dritter, vermag das heute aber nicht zu wiederholen. Auch für ihn scheint eigentlich die Sonne, es hilft ihm aber nicht entscheidend. Zum Ende wirkt der Nordamerikaner noch etwas unsicher und kommt als Zwölfter im Ziel an.
12:12
Adrian Smiseth Sejersted (NOR)
Adrian Smiseth Sejersted
Aufgrund einer Schulterverletzung kann sich Adrian Smiseth Sejersted oben nicht mit aller Kraft abstoßen. In der Folge kommt der Norweger auch nicht weit. Bei jetzt wieder besserer Sicht sucht der Skandinavier eine enge Linie, gerät aber bei einem Rechtsschwung zu weit vom Kurs ab und scheidet aus.
12:08
Florian Schieder (ITA)
Florian Schieder
Nun geht es Florian Schieder an. Die Südtiroler war bei einer der Gröden-Abfahrten Dritter, leidet nun aber auch unter der schlechteren Sicht. So sind Bestzeiten nicht möglich, das Podium ist auch für Schieder bei Weitem nicht zu erreichen. Der 30-Jährige kommt als Zwölfter unten an.
12:05
Mattia Casse (ITA)
Mattia Casse
Als nächste italienische Hoffnung macht sich Mattia Casse auf den Weg. Der 35-Jährige war im zweiten Training der Schnellste. Allerdings haben sich inzwischen Wolken vor die Sonne geschoben, die Sicht ist nicht mehr ganz so gut. So kämpft Casse vergeblich, fängt sich kontinuierlich Rückstand ein und kommt nur als Zehnter unten an.
12:03
Ryan Cochran-Siegle (USA)
Ryan Cochran-Siegle
Es bestätigt sich also, keiner bekommt die gesamte Stelvio derart perfekt hin wie Franjo von Allmen. Ryan Cochran-Siegle lässt schon oben eine halbe Sekunde liegen. Der US-Amerikaner fährt sauber, aber nicht mit dem letzten Biss, ist ja auf dieser Piste schon gestürzt. Am Ende muss der 33-Jährige zwei Sekunden Zeitverlust zur Kenntnis nehmen.
12:00
Dominik Paris (ITA)
Dominik Paris
Dann schiebt sich Dominik Paris in den Hang. Der 36-jährige Altmeister hat seit 2012 bereits sechs Abfahrten auf der Stelvio gewonnen. Und der Mann ist dabei, setzt Zwischenbestzeiten. Bis Mitte des Laufes schielt Paris auf Gold. Zum Ende kann er die Abfahrtshocke nicht ganz halten. Im Ziel hat der Italiener eine halbe Sekunde Verspätung, sortiert sich als Dritter ein und kickt Marco Odermatt vom Podium.
11:57
Giovanni Franzoni (ITA)
Giovanni Franzoni
Jetzt wollen es die Italiener vor heimischem Publikum wissen. Giovanni Franzoni legt los. Der Kitzbühel-Sieger möchte zumindest aufs Podium, legt hohe Geschwindigkeiten vor und setzt eine Zwischenbestzeit. Der 24-Jährige ist nah dran, kämpft um Gold. Doch am Ende reicht es nicht ganz, zwei Zehntel fehlen. Franzoni reiht sich als Zweiter ein.
11:55
Nils Allegre (FRA)
Nils Allegre
In Abschnitten können die Athleten sicherlich mit den Eidgenossen Schritt halten. Doch wer bringt es über die gesamten dreieinhalb Kilometer hin? Nils Allegre lässt frühzeitig eine halbe Sekunde liegen. Zwar holt der Franzose zwischenzeitlich wieder auf, fährt dann aber nicht sauber genug. Gut eine Sekunde bleibt in der Summe auf der Strecke - Rang sechs.
11:52
Vincent Kriechmayr (AUT)
Vincent Kriechmayr
Nun richten sich die Blicke der Österreicher auf Vincent Kriechmayr. Hat der Bormio-Sieger von 2022 die Form, um die Schweizer zu knacken? Tatsächlich liegt der 34-Jährige an der dritten Zwischenzeit knapp vorn. Das aber ist nur eine Momentaufnahme. Unten raus büßt der Oberösterreicher deutlich ein. Im Ziel fehlen zwei Hundertstel zum Stockerl - das ist der undankbare vierte Platz.
11:49
Franjo von Allmen (SUI)
Franjo von Allmen
Schon stößt sich der nächste Schweizer oben ab. Franjo von Allmen ist oben noch schneller, schafft es in der Tat, noch ein paar Zehntel draufzupacken. Die Ski bleiben permanent auf Zug, in der Traverse ist der Weltmeister ganz hoch dran. Der 24-Jährige springt noch einen Meter weiter - und wird immer schneller. Unglaublich - von Allmen fährt sieben Zehntel raus, geht klar in Führung. Ist das schon die Goldfahrt?
11:46
Marco Odermatt (SUI)
Marco Odermatt
Weiter geht es mit den Eidgenossen. Jetzt will es Marco Odermatt wissen. Der Weltmeister von 2023 spielt mal wieder sein grandioses Skitalent aus, fährt schnell Vorsprung raus. Der Gesamtweltcupsieger bewegt sich mal wieder auf seiner eigene Linie, zieht extreme Radien in den Schnee. Die hohe Geschwindigkeit führt zu einem 52 Meter weiten Sprung. Unten ist Monney stark gefahren, da büßt Odermatt tatsächlich ein. Am Ende sprechen fünf Hundertstel für ihn - Führung!
11:44
Alexis Monney (SUI)
Alexis Monney
Jetzt kommen die allerbesten Abfahrer. Los geht es mit dem Bormio-Sieger von 2024. Doch Alexis Monney scheint daran heute nicht anknüpfen zu können. Rasch fehlt eine halbe Sekunde. Doch dann findet der Schweizer ins Rennen, macht wieder Boden gut. Und beim 26-Jährigen reicht auch die Kondition. Bei der letzten Zwischenzeit fehlen zwar zwei Zehntel, im Ziel ist er 22 Hunderstel vorn.
11:40
Nils Alphand (FRA)
Nils Alphand
Schon steht der nächste Franzose bereit. Nils Alphand schrammte in Gröden bei den zwei Abfahrten im Dezember zweimal knapp am Podium vorbei - und legt auch heute stark los. Schon oben ist der Mann bis zu 146 Stundenkilometer schnell, zwingt sich stets in die Hocke, ist in der Traverse höher dran. Dennoch bleiben dann ein paar Zehntel liegen, kurz stehen die Ski quer. Alphand ist unten raus völlig fertig, kann sich kaum noch auf den Ski halten. Das geht gerade noch gut, der 29-Jährige rettet sich mit Rückstand ins Ziel.
11:37
Maxence Muzaton (FRA)
Maxence Muzaton
Dann macht sich der Dritte von Kitzbühel auf den Weg. Maxence Muzaton sollte also den nötigen Mut mitbringen. Doch der Franzose lässt bereits im oberen Teil viel Zeit liegen. Und der Trend lässt sich nicht mehr aufhalten. Schon anderthalb Sekunden liegt der 35-Jährige zurück, als er kurz vor dem Ziel zu Fall kommt. Es drückt ihn nach hinten. Der Sturz läuft glimpflich ab.
11:35
Bryce Bennett (USA)
Bryce Bennett
US-Amerikaner trumpfen bei Saisonhöhepunkten ja gern mal ganz stark auf. Bryce Bennett scheint das nicht zu gelingen, der 33-Jährige gerät bald ins Hintertreffen. Dem Nordamerikaner fehlt es etwas an Überzeugung, offenbar kann sich Bennett nicht genug überwinden, um hier alles zu riskieren. Über die gesamte Distanz gehen ihm fast neun Zehntel verloren.
11:32
James Crawford (CAN)
James Crawford
Nun legt James Crawford los. Der Olympiavierte von Peking kann Hemetsberger Paroli bieten, fährt auf dem Niveau des Österreichers. In der Traverse ist der Kanadier höher dran, muss dann aber auch hin und wieder korrigieren. Einen Sprung erwischt der 28-Jährige nicht ideal. Ganz unten scheint ihm die Kraft etwas auszugehen, da gerät Crawford fast aus der Balance. Im Ziel fehlen vier Zehntel.
11:30
Daniel Hemetsberger (AUT)
Daniel Hemetsberger
In diesem Augenblick eröffnet Daniel Hemetsberger die Olympia-Abfahrt. Auf der perfekten Piste nimmt der Oberösterreicher rasch Fahrt auf. Bei bester Sicht sucht der 34-Jährige nach der besten Linie. In der Traverse wird er etwas zu weit nach unten abgetragen. Darüber hinaus lässt es Hemetsberger sehr gut laufen, setzt im Ziel die erste Zeit. Sicherlich geht das aber noch schneller.
11:28
Bedingungen
Bei der ersten Medaillenentscheidung dieser Spiele herrschen glänzende Bedingungen. Der Himmel zeigt viel blau, die Sonne schaut heraus. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird der Wettkampf ohne Einflüsse von Wind über die Bühne gehen.
11:24
Weitere Favoriten
Wer kann den Schweizern in die Suppe spucken? Da wären sicherlich die Italiener um Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (Startnummer 11) zu nennen. Altmeister Dominik Paris (12) hat hier bereits sechs Weltcupabfahrten gewonnen und kürzlich als Zweiter in Crans-Monatan die nötige Form bewiesen. Der Kanadier Cameron Alexander (17) ist in Bormio in der jüngeren Vergangenheit immer gut zurechtgekommen. Beachten sollten wir auch den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (13) und den Norweger Adrian Smiseth Sejersted (16).
11:16
Schweizer Topfavoriten
Aus schweizerischer Sicht wäre es eine Enttäuschung, wenn es heute nicht Gold gäbe. Die Eidgenossen beherrschen derzeit die Abfahrt und haben in Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt (Startnummer 7) nicht nur ein Eisen im Feuer. Der dreifache Saisonsieger (allein in der Abfahrt) hat im amtierenden Weltmeister Franjo von Allmen (8) einen heißen Konkurrenten im eigenen Team. Der 24-Jährige gewann jüngst in Crans-Montana. Alexis Monney (6) stand bei der letzten Weltcupabfahrt in Bormio vor gut einem Jahr als Sieger ganz oben auf dem Podium – vor von Allmen. Auch Odermatt war hier schon zweimal Zweiter. Stefan Rogentin (20) gilt eher als Außenseiter.
11:06
ÖSV-Quartett
Mit Daniel Hemetsberger darf ein Österreicher die Olympia-Abfahrt eröffnen. Der 34-Jährige war in Wengen kürzlich Achter. Die größten ÖSV-Hoffnungen verbinden sich allerdings mit dem Namen Vincent Kriechmayr (Startnummer 9). Schließlich hat der Oberösterreicher auf der Stelvio bereits gewonnen (2022) und ist aktuell Vizeweltmeister. Raphael Haaser (21) stand in dieser Saison zwar bereits auf dem Weltcup-Stockerl, ist aber im Super G deutlich stärker einzuschätzen. Dies gilt ganz genauso auch für Stefan Babinsky (25).
10:56
Simon Jocher
Dieser Aufgabe wollen sich 36 Sportler aus 17 Nationen stellen, es handelt sich also um ein überschaubares Starterfeld. Einzige deutsche Hoffnung ist Simon Jocher (Startnummer 28). Der 29-Jährige erzielte kurz vor Weihnachten in Gröden als Vierzehnter sein bestes Abfahrtsergebnis des Winters. Platz 14 bedeutete gestern auch sein bestes Resultat im letzten der drei Trainingsläufe hier in Bormio. Und bei der letzten Weltcupabfahrt vor gut einem Jahr auf der Stelvio wurde Jocher Dreizehnter.
10:46
Pista Stelvio
Ohne Frage gehört die Pista Stelvio zu den anspruchsvollsten Abfahrten für die alpinen Skirennläufer, weist an der steilsten Stelle direkt nach dem Start auf 2.268 Metern ein Gefälle von 63 Prozent auf. Es wird also rasch eine hohe Geschwindigkeit erreicht. Bei guten Bedingungen können das mehr als 140 Stundenkilometer werden. In der Traverse Carcentina geht es aber auch mal ein kurzes Stück bergauf, da gilt es, möglichst wenig Schwung zu verlieren. Zur 3.442 Meter langen Wettkampfstrecke gehören drei Sprünge. Für die Kursetzung zeichnet wie im Weltcup auch FIS-Renndirektor Hannes Trinkl verantwortlich. Seine 40 gesteckten Tore weisen den Weg über die 1.023 Höhenmeter hinunter ins Ziel.
10:36
Stelvio
Gesucht wird der Nachfolger von Beat Feuz, der Schweizer hatte vor vier Jahren Gold geholt. Im Gegensatz zu den Spielen in China wird heute auf einer etablierten Strecke gefahren. Die Pista Stelvio ist regelmäßig im Weltcupkalender zu finden, hier hat es 1985 und 2005 auch schon WM-Rennen gegeben. Stelvio (zu deutsch: Stilfs) ist zugleich der Name einer Gemeinde, die von hier aus über den im Winter geschlossenen Passo Stelvio (Stilfser Joch) zu erreichen ist. Dort liegt die Grenze zwischen dem Veltlin in der Lombardei und dem Vinschgau in Südtirol.
10:15
Buongiorno aus Bormio!
Es ist so weit: Die Olympischen Winterspiele sind seit wenigen Stunden offiziell eröffnet - und schon steht eine der ganz großen Medaillenentscheidungen auf dem Programm. Auf der legendären Pista Stelvio kämpfen die Männer in der Abfahrt um das erste alpine Gold dieser Spiele.
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Medaillenspiegel

#LandGSBGesamt
1NorwegenNorwegen127827
2ItalienItalien841022
3NiederlandeNiederlande65112
4USAUSA58417
5SchwedenSchweden55111
6SchweizSchweiz52310
7FrankreichFrankreich47415
8ÖsterreichÖsterreich47314
9DeutschlandDeutschland46515
10JapanJapan35917
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