Die Dominanz der Überflieger der letzten Jahre bleibt auch zu Beginn des Jahres 2026 bestehen. Seit dem Erfolg von Jasper Philipsen, der 2024 La Classicissima aus einem Massensprint heraus für sich entscheiden konnte, hieß der Sieger bei einem Monument entweder Mathieu van der Poel oder Tadej Pogačar. Seit nunmehr zehn Rennen gibt es keinen neuen Sieger mehr. Dabei gewann der Niederländer vier Klassiker, während sein slowenischer Widersacher auf sechs Erfolge kommt. In zwei Wochen geht es mit der Ronde van Vlaanderen (Flandernrundfahrt) weiter. Es bleibt abzuwarten, ob die Siegesserie dann gebrochen wird. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis dahin!
298km
16:59
Historischer Sieg
Mailand-Sanremo ist das vierte Monument, das Tadej Pogačar nach der Flandernrundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich und der Lombardeirundfahrt für sich entscheiden kann. Allerdings ist es das erste Mal seit 1983, dass der amtierende Weltmeister im Regenbogentrikot die Primavera gewinnt. Der vierfache Tour-de-France-Champion hatte bereits vor der Saison durchklingen lassen, dass ein Erfolg bei Mailand-Sanremo und bei Paris-Roubaix ihm wichtiger sei als ein weiterer Sieg bei der Großen Schleife. Nun fehlt ihm nur noch der Erfolg in der Hölle des Nordens, um alle Monumente in seinem Palmarès vereinen zu können.
298km
16:47
Tadej Pogačar holt sich den Sieg
Tadej Pogačar führt Thomas Pidcock auf die letzten 200 Meter, ehe der Weltmeister den Sprint von vorne eröffnet. Sein Kontrahent kann auf den letzten 50 Metern nochmal heranfliegen, doch dem zweimaligen Cross-Olympiasieger geht die Strecke aus! Mit einem Tigersprung sichert sich der Slowene seinen ersten Sieg auf der Via Roma. Mit vier Sekunden Abstand wird Wout van Aert Dritter!
297km
16:45
Via Roma ist erreicht
Entweder es wird das Double aus Strade Bianche und Mailand-Sanremo geben, oder der Sieger von Mailand-Turin gewinnt auch das erste Monument des Jahres 2026. Mit rund einem Kilometer ist die Via Roma bereits erreicht und das Führungsduo hat rund 14 Sekunden Vorsprung.
295km
16:43
Führungsduo lässt es krachen
In der Abfahrt vom Poggio geht das Führungsduo volles Risiko. Dabei fährt der Weltmeister von vorne und sein britischer Kontrahent liegt mit einer Radlänge dahinter. Unterdessen wird Mathieu van der Poel von den Verfolgern eingeholt, sodass der dritte Platz noch zu vergeben ist.
293km
16:41
Pidcock oder Pogačar
Oben auf dem Poggio haben Thomas Pidcock und Tadej Pogačar rund 16 Sekunden auf Mathieu van der Poel und die weiteren Verfolger. Dementsprechend kommt der Sieger entweder aus Slowenien oder aus Großbritannien.
292km
16:38
Pidcock hält das Hinterrad
Es ist ein Duell an der Spitze. Allerdings lässt Thomas Pidcock die Führungen aus, sodass man sich immer wieder anguckt. Diese Spielchen sind riskant, da Mathieu van der Poel gerade einmal zehn Sekunden dahinterliegt.
290km
16:37
van der Poel fällt zurück
Tadej Pogačar fährt von der Spitze weg und kann das Tempo sitzend so hochziehen, dass Mathieu van der Poel den beiden anderen Fahrern nicht mehr folgen kann. Mit jedem Meter schwinden die Siegchancen des Niederländers, da der Slowene und der Brite voll durchziehen.
289km
16:35
Acht Sekunden am Poggio
Dann geht es also wieder bergauf! Mit acht Sekunden kommen Pogačar, Pidcock und van der Poel in den finalen Aufstieg.
287km
16:33
Vorsprung schrumpft
Victor Campenaerts hilft nun ebenfalls in der Nachführarbeit und 1000 Meter vor dem Poggio schrumpft der Vorsprung auf 15 Sekunden. Es bleibt abzuwarten, wie viel das Führungstrio vor dem Anstieg taktiert.
286km
16:31
25 Sekunden Abstand
Hinten führt Lidl - Trek mit gleich vier Fahrern nach. Dahinter reiht sich Ineos Grenadiers ein. Allerdings beträgt der Abstand noch immer 25 Sekunden, wobei man seit der Abfahrt immerhin sieben Sekunden hat aufholen können.
281km
16:24
Poggio wartet
Bevor es in den Poggio geht, gibt es ein Flachstück von rund zehn Kilometern. Dabei herrscht Gegenwind, sodass sich das Führungstrio die Tempoarbeit aufteilt. Obwohl es nicht zu sehen war, scheint beim Sturz vor rund 15 Kilometern auch Mathieu van der Poel gestürzt zu sein, der an der linken Hand blutet. Tadej Pogačar sieht dahingegen deutlich mehr mitgenommen aus. Thomas Pidcock hingegen ist unverletzt und sieht noch sehr locker aus.
277km
16:21
Erneute Attacke
Tadej Pogačar setzt erneut zu einer Attacke an. Während Thomas Pidcock innerhalb von 100 Metern wieder am Hinterrad des Slowenen ist, braucht Mathieu van der Poel einige Meter mehr, um wieder aufzuschließen. Unterdessen erreicht das Trio die Kuppe der Cipressa und benötigt 8:57 Minuten für den Aufstieg. Damit ist man zwei Sekunden schneller als im Vorjahr, trotz des Gegenwindes.
276km
16:20
Lidl - Trek fährt nach
Die Lücke des Trios auf die Verfolger beträgt 20 Sekunden. Thomas Pidcock fährt mit dem vierfachen Tour-de-France-Champion mit, während Mathieu van der Poel die Führung vorerst verweigert.
275km
16:18
Attacke von Pogačar
Das war zu erwarten. 2500 Meter vor dem höchsten Punkt der Cipressa setzt Tadej Pogačar zum Zwischensprint an und kann nun auch Mads Pedersen abschütteln. Thomas Pidcock und Mathieu van der Poel kleben am Hinterrad und können sich vom Rest absetzen.
274km
16:16
del Toro übernimmt
Nun ist es Zeit für Isaac del Toro, nochmal einen draufzusetzen. Der Mexikaner geht sofort aus dem Sattel und lässt gleich einige Beine seiner Konkurrenten explodieren. Thomas Pidcock, Filippo Ganna und Mathieu van der Poel und auch Mads Pedersen sind noch dabei.
272km
16:14
Pogačar lauert
Tadej Pogačar schlängelt sich durch das komplette Feld und lässt sich sofort nach vorne führen. Das Tempo wird nochmal hochgezogen und der Weltmeister lauert auf den richtigen Moment, eine Attacke zu setzen. Isaac del Toro hält sich am Hinterrad von Filippo Ganna und Mathieu van der Poel auf.
270km
16:12
Cipressa ist da
Die Ausreißer sind wenige Meter vor der Cipressa gestellt. Dahinter kommt ein Feld von rund 60 Fahrern herangeschossen und sofort setzt sich Ineos Grenadiers an die Spitze. Tadej Pogačar kommt mit dem Beginn der Steigung ins Hauptfeld zurück, doch der Weg nach vorne ist noch weit.
270km
16:11
Philipsen führt van der Poel zurück
Obwohl Mathieu van der Poel seinen Sattel nicht verlassen musste, scheint der Niederländer indirekt vom Sturz betroffen gewesen zu sein. Jasper Philipsen lässt sich zurückfallen und führt seinen Kapitän nach vorne.
267km
16:09
Tempo bleibt hoch
Das UAE Team Emirates - XRG probiert, ihren Kapitän wieder nach vorne zu bringen. Sowohl Felix Großschartner als auch Brandon McNulty spannen sich vor das Rad von Tadej Pogačar.
266km
16:07
Stürze von mehreren Favoriten
Jetzt ist es also passiert. Tadej Pogačar hängt sich am Hinterrad eines Vordermanns auf und geht in einer Linkskurve zu Boden. Dahinter gehen auch Wout van Aert, Matteo Jorgenson und Giulio Pellizzari zu Boden.
265km
16:06
Trio führt das Rennen an
In dem welligen Terrain haben sich drei Fahrer von den ehemaligen Mitstreitern lösen können. Lorenzo Milesi (Movistar Team) und die Teamkollegen Dario Igor Belletta sowie Mirco Maestri (beide Team Polti VisitMalta) sind noch an der Spitze vertreten.
262km
16:04
Die Sekunden schwinden
Felix Großschartner macht weiter Druck an der Spitze des Pelotons, sodass die Sekunden schwinden. Rund 15 Kilometer vor der Cipressa beträgt der Abstand gerade einmal 50 Sekunden, sodass ein Durchkommen für die Ausreißer ausgeschlossen ist.
258km
15:52
Weniger als zwei Minuten
Bevor es in den Capo Berta geht, hat sich der Abstand weiter verkleinert und die Fluchtgruppe liegt nur noch zwei Minuten vorne. Von nun an wird es dann ganz schnell gehen, bis die Lücke geschlossen ist. Manuele Tarozzi und Martin Marcellusi aus der Bardiani–CSF 7 Saber-Mannschaft sind die letzten Fahrer, die aus der Sputzengruppe rausgefallen sind.
255km
15:49
Ineos wieder voll dabei
Mit noch sechs verbliebenen Fahrern hat sich Ineos eindrucksvoll zurückgemeldet und ist jetzt in der Spitze am Peloton wieder voll dabei. Einzig Michał Kwiatkowski ist nach dem Sturz zurückgefallen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Schäden beim ehemaligen Sieger in Grenzen halten.
253km
15:47
Vorsprung unter drei Minuten
Als es in den Capo Mele geht, der ebenfalls zu den kleineren Anstiegen gehört, hat sich der Abstand der inzwischen noch siebenköpfigen Führungsgruppe auf unter drei Minuten verkleinert.
251km
15:41
Großschartner arbeitet für UAE
Felix Großschartner hat sich an die Spitze des UAE-Zuges gesetzt. Am Capo Mele wird jedoch noch kein großes Tempo forciert – schlicht, weil die Mannschaft nicht mehr die nötige Schlagkraft hat. Jan Christen ist bereits ausgeschieden, Domen Novak hat seine Arbeit erledigt. Da wird man die Kräfte auch für die entscheidenden Phasen schonen.
247km
15:37
Der Capo Mele
Der Capo Mele ist 1,8 Kilometer lang bei durchschnittlich 3,6 %. Damit ist dieser Anstieg eher ein Aufwärmer. Vor allem am Capo Berta könnte für UAE Team Emirates später mehr möglich sein.
245km
15:32
Die Capi warten
Mit etwas mehr als vier Minuten Vorsprung nähern sich die Ausreißer den Capi. Spätestens dort dürfte ihr Vorsprung jedoch schnell dahinschmelzen.
240km
15:31
Turner nach Sturz zurück
Ben Turner aus der Ineos-Mannschaft ist nach dem Sturz wieder am Ende des Pelotons angekommen. Doch kann er in der Schlussphase noch eine große Hilfe sein für die Mannschaft?
236km
15:28
Lozano wieder im Peloton
David Lozano ist aus der Spitzengruppe rausgefallen und inzwischen im Hauptfeld angekommen. Noch acht Athleten sind vorne in der Fluchtgruppe. In knapp sechs Kilometern geht es in den nächsten Anstieg.
234km
15:17
Schwerer Sturz bei Ineos!
Schwerer Sturz im Feld: Das Team Ineos Grenadiers war vor dem Kreisverkehr eigentlich perfekt positioniert, doch dann kommt es zum folgenschweren Zwischenfall. Marcel Camprubí aus dem Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team kollidiert mit einem Ineos-Fahrer und löst eine Kettenreaktion aus. Zu Boden gehen dabei Connor Swift, Joshua Tarling und Michał Kwiatkowski.
230km
15:02
Der Abstand schrumpft
Wenig überraschend schrumpft nach der Initiative von UAE Team Emirates nun der Rückstand zur Spitzengruppe nach und nach. Noch 5:42 Minuten Rückstand stehen auf der Uhr. Die entscheidende Phase des Rennens wird wohl an der Cipressa beginnen. Also in knapp 50 Kilometern.
218km
14:59
UAE wacht auf
Als der Vorsprung dann fast bei sieben Minuten ankommt, wacht UAE im Peloton dann auch auf. Man schickt Domen Novak nach vorne, der das Tempo anziehen soll und die Nachführarbeit leistet.
215km
14:52
Peloton behält die Ruhe
Im Peloton bleibt weiterhin alles entspannt, und abgesehen von Alpecin-Deceuninck beteiligt sich kein anderes Team mit Ambitionen an der Nachführarbeit. So wächst der Vorsprung der neunköpfigen Fluchtgruppe weiter an.
210km
14:46
Küstenorte säumen die Strecke
Die Riviera di Ponente zeigt sich nun von ihrer schönsten Seite, während das Peloton entlang der Küste rollt. Vorbei an Vado Ligure öffnet sich der Blick aufs Meer, ehe Spotorno mit seinen Stränden und der Promenade passiert wird. Bald geht es dann nach Finale Ligure, ein weiterer bekannter Küstenort.
201km
14:40
Abstand bei sechs Minuten
Silvan Dillier führt weiterhin das Peloton an. Dahinter haben sich die Fahrer von Q36.5 Pro Cycling Team formiert, gefolgt von Unibet Tietema Rockets. Von den großen Favoritenteams ist weit und breit nichts zu sehen. Im Gegenteil: Isaac del Toro fährt ganz entspannt am Ende des Feldes. Der Abstand nach vorne beträgt inzwischen über sechs Minuten.
199km
14:33
Noch 100 Kilometer
Das Rennen ist inzwischen in den letzten 100 Kilometern angekommen. Silvan Dillier beißt weiter auf die Zähne und arbeitet unermüdlich an der Spitze des Pelotons. Sein Team Alpecin-Deceuninck muss die Nachführarbeit weiterhin nahezu allein stemmen. Noch rund 50 Kilometer, dann beginnt die entscheidende Phase, in der sich eine Reihe kurzer, giftiger Anstiege aneinanderreiht.
196km
14:33
Wer ist in der Führungsgruppe?
In der Führungsgruppe sind weiterhin neun Fahrer dabei. Für Bardiani CSF-7 Saber sind Martin Marcellusi und Manuele Tarozzi vertreten, während Movistar mit Lorenzo Milesi und Manlio Moro in der Gruppe präsent ist. Ebenfalls vorne dabei sind Andrea Peron und David Lozano für Novo Nordisk. Dazu kommt Alexy Faure Prost von Picnic-PostNL sowie das Duo Dario Igor Belletta und Mirco Maestri für Polti-VisitMalta. Alles spricht aber dafür, dass sie am Ende des Tages diese Position nicht verteidigen können, auch wenn der Vorsprung zuletzt angewachsen ist.
187km
14:18
Fast fünf Minuten
Silvan Dillier geht auf dem Zahnfleisch. Der Schweizer verzieht immer häufiger das Gesicht bei seiner einsamen Arbeit an der Spitze des Pelotons. Dass die Ausreißer noch gestellt werden, steht zwar kaum in Zweifel, doch sie nutzen ihren Vorteil optimal und bauen den Vorsprung weiter aus.
185km
14:12
Wout van Aert landete immer in den Top 8
Die Serien von Tadej Pogačar und Mathieu van der Poel bei Milano-Sanremo sind beeindruckend, doch die größte Konstanz zeigt Wout van Aert. In fünf Teilnahmen ist der Belgier noch nie außerhalb der Top 8 gelandet. Dreimal stand Van Aert bereits auf dem Podium, darunter auch sein Sieg im Jahr 2020.
177km
14:10
Dillier beißt
Dillier hat sichtlich zu kämpfen und ist nicht mehr in der Lage, den Abstand zu kontrollieren. Immerhin hat der Schweizer inzwischen vier Rennstunden in den Beinen, von denen er sicherlich drei Stunden die Nachführarbeit für das Peloton geleistet hat.
176km
13:59
Abstand über vier Minuten
Dadurch, dass das Tempo im Peloton für einige Kilometer raus war, ist der Abstand so groß wie noch nie im heutigen Rennen. 4:20 Minuten liegt das Feld hinter der neunköpfigen Spitzengruppe. Zuletzt haben die Fahrer Cogoleto, einen kleinen Küstenort westlich von Genua am Ligurischen Meer, durchquert.
170km
13:55
Dillier wieder an der Spitze
Dieses Bild kennen wir aus der ersten Phase des Rennens. Dillier hat sich inzwischen durch das Peloton gearbeitet und leistet für seine Mannschaft Alpecin-Deceuninck wieder die Nachführarbeit. Befürchten muss das Peloton momentan nichts, auch wenn der Vorsprung der Ausreißer leicht anwächst. 3:30 Minuten kann man schnell zufahren.
166km
13:45
Es kehrt Ruhe ein
Kaum ist die Abfahrt absolviert, übernimmt Alpecin-Deceuninck sofort wieder die Kontrolle an der Spitze des Feldes. Das Tempo wird kontrolliert hochgehalten, gleichzeitig kehrt etwas Ruhe ins Peloton ein. Viele Fahrer nutzen die Phase, um sich zu verpflegen. Der Abstand zur Fluchtgruppe beträgt aktuell 2:52 Minuten.
157km
13:39
Die Rennsituation
Die Fahrer befinden sich weiterhin in der langen und anspruchsvollen Abfahrt. Trotz des Tempos bleibt die Situation im Peloton vergleichsweise ruhig. Die Ausreißergruppe konnte ihren Vorsprung nicht ausbauen. Im Gegenteil, der Abstand ist zuletzt weiter geschrumpft und liegt aktuell nur noch bei etwas mehr als zwei Minuten. Das Feld hat die Lage voll unter Kontrolle.
153km
13:35
Dillier am Ende des Pelotons
Silvan Dillier ist beim Beginn der Abfahrt zunächst am hinteren Ende des Pelotons zu finden. Der Schweizer hatte bis zum Anstieg fast im Alleingang die Tempoarbeit verrichtet und sich dabei entsprechend verausgabt. Vermutlich nutzt Dillier die Situation, um noch einmal Energie zu tanken und sich zu verpflegen. Es ist davon auszugehen, dass er im weiteren Verlauf wieder nach vorne ins Feld zurückkehren wird.
150km
13:31
Die Teams bringen sich in Position
Ineos Grenadiers, UAE Team Emirates-XRG, Alpecin-Deceuninck und Bahrain Victorious übernehmen die Kontrolle an der Spitze des Feldes. Die Ausreißergruppe hat unterdessen bereits den höchsten Punkt des Anstiegs erreicht.
148km
13:27
Der Passo del Turchino
Der Passo del Turchino zählt zu den markanten Punkten im heutigen Rennverlauf und gehört seit 2022 fest zum Streckenprofil und ist damit ein fester Bestandteil der modernen Ausgabe dieses Rennens. Auch beim Giro d'Italia spielte der Turchino bereits eine Rolle. Im Jahr 2009 führte die Strecke auf der elften Etappe über den Pass.
144km
13:24
Stillstand im hinteren Peloton
Im Peloton herrscht vor dem Anstieg inzwischen mächtig Unruhe. Alle wollen nach vorne, um sich vor möglichen Stürzen zu schützen und eine gute Ausgangsposition zu haben. Dabei kommt es im hinteren Teil des Feldes zu Problemen. Davide Ballerini wird zum Opfer der Hektik, das Feld kommt vor einer Kurve kurzzeitig fast zum Stillstand. Ob Ballerini tatsächlich gestürzt ist, lässt sich nicht eindeutig erkennen. Wenn überhaupt, dann war es wohl kein schwerer Zwischenfall. Der Italiener braucht jedoch einen Moment, um wieder Tempo aufzunehmen und den Anschluss herzustellen. Alleine möchte bei dem Gegenwind heute zu diesem Zeitpunkt sicherlich niemand fahren.
144km
13:24
Versucht es jemand am Turchino-Pass?
Der Anstieg zum Turchino-Pass beginnt. Das Rennen nimmt die alte Straße, die sich mit einer durchschnittlichen Steigung von gerade einmal 1,5 Prozent hinaufzieht. Dennoch gibt es immer wieder etwas steilere Passagen, und vor allem im oberen Teil zieht die Straße noch einmal spürbar an. Ganz anders präsentiert sich dann später die Abfahrt. Sie ist kürzer, deutlich steiler und vor allem technisch anspruchsvoll. Zahlreiche enge Kehren verlangen den Fahrern höchste Konzentration ab. Theoretisch könnte hier jemand versuchen, das Rennen neu zu gestalten. Allerdings wäre es schon ein früher Zeitpunkt, um für eine Vorentscheidung zu sorgen und zuletzt Früchte getragen hat eine Flucht an diesem Anstieg zuletzt vor mehr als 30 Jahren.
137km
13:11
Vorbei am malerischen Rossiglione
Das Peloton radelt vorbei an Rossiglione, eingebettet im ruhigen Stura-Tal und bekannt für seine alte Schmiedetradition, die dem Ort bis heute seinen Charakter verleiht. Nur wenige Kilometer weiter folgt dann Campo Ligure mit seiner markanten mittelalterlichen Burg und den engen Gassen. Danach gilt es dann richtig arbeiten am ersten Anstieg!
133km
13:04
Die Teams positionieren sich
In Richtung des ersten Anstiegs beginnt im Peloton das übliche Positionsspiel. Die Teams formieren sich, bringen ihre Kapitäne nach vorne und kämpfen um die besten Plätze, bevor es in den Berg geht. Selbst, wenn es dort keinen Angriff auf die Ausreißer gibt, müssen die Teams für alles gewappnet sein.
122km
12:52
Diller arbeitet weiter
Wenige Kilometer vor dem ersten Anstieg hat sich das Bild in Peloton nicht wirklich geändert. Silvan Dillier ist weiterhin derjenige, der in der Gruppe an der Spitze zu finden ist. UAE hält sich in der Nachführarbeit weiterhin zurück. Hier ist man vermutlich nach dem Sturz von Christen sicherlich auch vorsichtig.
117km
12:49
van der Poel verpflegt Dillier
Mathieu van der Poel fährt nach vorne und übergibt seinem Teamkollegen Silvan Dillier zwei Trinkflaschen Der Schweizer macht noch immer die Tempoarbeit und zeigt überhaupt keine Anzeichen, dass er zeitnah ausscheren wird. Anschließend lässt sich sein Kapitän wieder zurückfallen und gliedert sich vor Tadej Pogačar wieder ein, mit dem er zuvor noch ein paar Worte wechselt.
110km
12:36
UAE kann entspannen
Das UAE Team Emirates - XRG hat bislang noch nicht nachführen müssen. Weder Domen Novak noch Florian Vermeersch oder auch Brandon McNulty haben sich bisher gezeigt. Dementsprechend kommen die Helfer von Tadej Pogačar sehr ausgeruht auf die vermeintlich schwierigen Abschnitte des Tages.
105km
12:35
Richtungsänderung nach Basaluzzo
Die Gruppe an der Spitze des Rennens erreicht die kleine Gemeinde Basaluzzo. Rund einen Kilometer später gibt es einen starken Linksknick, wodurch es wieder in Richtung Süden gehen wird. Dementsprechend wechselt der Wind, der aktuell von der Seite kommt, auf Gegenwind. Das dürfte vor allem Silvan Dillier überhaupt nicht schmecken, der seit rund 100 Kilometern die Nachführarbeit übernommen hat.
98km
12:24
Faure Prost beim Rennarzt
Während das Rennen ein wenig vor sich hinplätschert, lässt sich Alexy Faure Prost (Team Picnic PostNL) einige Meter zurückfallen und spricht mit dem Rennarzt. Es ist nicht direkt ersichtlich, was der Franzose hat, jedoch gibt es ein ausgiebiges Gespräch. Anschließend kehrt er in die Spitzengruppe zurück, sodass die Rennkonstellation unverändert bleibt. Noch immer sind 200 Kilometer zu absolvieren.
94km
12:21
Rennen entspannt sich weiter
Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist auf 45 Kilometer in der Stunde abgefallen. Damit wurde die zweite Rennstunde mit einem Schnitt von rund 44 km/h absolviert. Damit liegt man nun knapp vor dem mittleren Schnitt.
90km
12:14
Feld rollt vor sich hin
Seit geraumer Zeit gibt es kaum Änderungen im Renngeschehen. Silvan Dillier führt das Peloton an und hält die neunköpfige Spitzengruppe auf rund 2:35 Minuten Abstand. Dementsprechend rollen die Radprofis vor sich hin. In rund 50 Kilometern geht es zum höchsten Punkt des Tages, dem Passo del Turchino. Anschließend geht es an der Mittelmeerküste entlang in Richtung Sanremo.
81km
11:57
Blick auf Team Visma | Lease a Bike
Das Team Visma | Lease a Bike geht mit zweieinhalb Kapitänen ins Rennen. Neben Wout van Aert wird auch Matteo Jorgenson auf Sieg fahren wollen. Es bleibt dabei abzuwarten, wer von den beiden Fahrern die bessere Tagesform hat, wobei zuletzt der US-Amerikaner etwas stärker wirkte. Außerdem ist auch mit Christophe Laporte zu rechnen, der ebenfalls vorne reinfahren kann. Matthew Brennan, der an der Seite seines belgischen Teamkollegen hätte lernen sollen, fehlt krankheitsbedingt. Für ihn ist Victor Campenaerts mit dabei, der jedoch ausschließlich als Helfer aktiv sein wird.
75km
11:47
Immer wieder Lücken
Das Rennen im Hauptfeld ist überaus interessant. Während Silvan Dillier weiter sein Tempo fährt, gibt es erneut eine Lücke nach rund 15 Fahrern. Wout van Aert und John Degenkolb sind vorne dabei und sind noch zu Scherzen aufgelegt. Dahinter kämpft das Decathlon CMA CGM Team die Lücke wieder zu schließen. Obwohl dies gelingt, ist es doch sehr auffällig, dass immer wieder die Lücken im Peloton entstehen.
70km
11:40
Sturzfolgen lassen Aular und Christen ausscheiden
Nachdem es vor rund zehn Kilometern die ersten beiden Aufgaben des Rennens gab, ist nun auch der Grund für das Ausscheiden von Orluis Aular und Jan Christen bekannt geworden. Der Schweizer und der Venezolaner waren in einen Sturz involviert, infolgedessen beide Akteure nicht mehr weiterfahren konnten. Es bleibt zu hoffen, dass niemand ernsthafte Verletzungen davongetragen hat, jedoch sehen die Bilder alles andere als vielversprechend aus.
67km
11:40
Kurze Leine
Das Hauptfeld lässt die neun Ausreißer nicht weiter enteilen. Ganz im Gegenteil: Der Abstand zwischen der Spitzengruppe und den Fahrern um Tadej Pogačar und Mathieu van der Poel ist auf 2:50 Minuten zusammengeschrumpft. Allerdings dürfte ein Zusammenschluss nicht im Interesse des Pelotons liegen, sodass sich die Rennkonstellation in diesem Bereich vorerst einpendeln dürfte.
61km
11:30
Zwei Aufgaben
Orluis Aular aus dem Movistar Team hat das Rennen aufgeben müssen. Interessanter dürfte vor allem der zweite Name werden. Jan Christen aus dem UAE Team Emirates - XRG ist ebenfalls aus dem Rennen ausgestiegen, sodass Tadej Pogačar auf einen Helfer im weiteren Rennverlauf verzichten muss. Der Schweizer zeigte ein starkes Frühjahr bislang und ist ein herber Verlust für den vierfachen Tour-de-France-Champion.
55km
11:25
Lücken im Feld
Silvan Dillier fährt seit geraumer Zeit sein Tempo. Dennoch gibt es nach einer Richtungsänderung einen Seitenwind, woraufhin Lücken im Feld entstehen. Der Schweizer nimmt einen Tritt raus und so läuft alles wieder zusammen. Eine Windkantensituation rund 243 Kilometer vor Schluss dürfte auch nur auf wenig Interesse stoßen.
47km
11:17
Erste Rennstunde ist geschafft
Das Fahrerfeld hat die erste Rennstunde in den Beinen. Dabei wurden rund 47 Kilometer zurückgelegt, womit man etwas schneller als der schnellste errechnete Schnitt ist. Jedoch warten die größten Schwierigkeiten erst in der zweiten Hälfte des Rennens, sodass man diese Durchschnittsgeschwindigkeit wohl nicht wird halten können.
40km
11:03
Vorsprung schrumpft ein wenig
Die neunköpfige Spitzengruppe hatte zwischenzeitlich einen maximalen Vorsprung von rund viereinhalb Minuten. Allerdings schrumpft der Abstand zum Hauptfeld seit der Übernahme des Tempodiktats von Silvan Dillier ein wenig, sodass die Ausreißer noch 3:45 Minuten Vorsprung haben.
33km
10:54
Dillier als Dampflock
Die Szenen aus dem Vorjahr wiederholen sich. Nachdem Silvan Dillier in der letztjährigen Austragung knapp 200 Kilometer von vorne schrubbte, spannt sich der Schweizer auch heute wieder vor das Hauptfeld. Der Mann in Diensten von Alpecin-Premier Tech schlägt ein ordentliches Tempo an, sodass sich das Feld sehr lang zieht.
27km
10:47
del Toro als Joker?
Isaac Del Toro dürfte als entscheidender Helfer für Tadej Pogačar agieren. Der Mexikaner hat bislang ein extrem starkes Frühjahr gezeigt. Neben drei Tagessiegen gewann er auch die Gesamtwertungen der UAE Tour als auch von Tirreno-Adriatico. Vor allem im Finale könnte er seinen Kapitän mit einem harten Lead-out oder einer eigenen Attacke unterstützen. Allerdings fehlen dem UAE Team Emirates - XRG in diesem Jahr Tim Wellens und Jhonatan Narváez, die beide aufgrund einer Verletzung nicht am Start stehen.
20km
10:38
Pedersen sitzt wieder auf dem Rad
Mads Pedersen begann seine Saison bei der Valencia-Rundfahrt Anfang Februar. Der Däne stürzte jedoch gleich beim Auftakt und brach sich das Schlüsselbein und das Handgelenk. Seine Rückkehr hatte er eigentlich erst in zwei Wochen angepeilt, doch seine Genesung verlief überaus gut, weshalb er zur Primavera bereits wieder startbereit ist. Mit einer absoluten Topplatzierung dürfte zwar nicht zu rechnen sein, jedoch ist der Weltmeister des Jahres 2019 wieder zurück im Peloton.
17km
10:33
Dillier wird es zu langsam
Silvan Dillier schlägt ein gemächliches Tempo an, doch das scheint dem Großteil des Feldes noch immer zu schnell zu sein. Einzig Johan Jacobs und Axel Laurance folgen dem Schweizer, sodass sich das Trio um eine halbe Minute vom Feld löst. Allerdings scheint niemand wirklich zufrieden zu sein mit der Konstellation, weshalb alle drei Fahrer nahezu zum Stillstand kommen und auf den Rest des Pelotons warten.
10km
10:26
Rennüberblick
Die Gruppe des Tages scheint extrem früh bereits gefunden zu sein. Sieben Italiener, ein Spanier und auch ein Franzose setzen sich vom Hauptfeld ab und haben bereits eine Minute Vorsprung. Die Gruppe besteht aus Martin Marcellusi und Manuele Tarozzi (beide Bardiani CSF 7 Saber), Lorenzo Milesi und Manlio Moro (beide Movistar Team), Andrea Peron und David Lozano (Team Novo Nordisk), Mirco Maestri und Dario Igor Belletta (Team Polti VisitMalta) sowie Alexy Faure Prost (Team Picnic PostNL).
6km
10:17
Gruppe setzt sich ab
Eine Gruppe, bestehend aus neun Fahrern, kann eine Lücke schaffen und setzt sich um 30 Sekunden vom Rest des Pelotons ab. Hinten wollen nochmal einige Akteure nachsetzen, was jedoch nicht besonders gut bei Domen Novak ankommt. Nach einer kurzen Diskussion kehrt Ruhe ein und so stabilisiert sich die Rennsituation.
1km
10:17
Es geht los
Nach einer kurzen Einrollphase ist das Rennen nun auch offiziell freigegeben. Sofort gibt es Attacken, doch im Anschluss wird es skurril! Die Ausreißer, die rund 50 Meter Vorsprung haben, fahren dem Direktionsfahrzeug nach und biegen falsch in einen Kreisverkehr ab. Erinnerungen an die diesjährige Ausgabe der Strade Bianche der Frauen kommen auf, als eine Gruppe um Demi Vollering falsch geführt wurde.
10:04
Wer hat sich wie vorbereitet?
Mathieu van der Poel hat sich im Frühjahr erst zum achten Mal zum Crossweltmeister gekürt, ehe er kurz darauf Omloop Nieuwsblad gewann. Auch bei Tirreno-Adriatico war er gleich zweimal erfolgreich. Tadej Pogačar gewann Strade Bianche nach einem langen Solo, wobei dies sein bisher einziger Auftritt war. Thomas Pidcock hat am Mittwoch noch Mailand-Turin nach einem starken Antritt am Schlussanstieg gewonnen und setzte sich unter anderem gegen Primož Roglič und Giulio Pellizzari durch. Auch Jasper Philipsen hat sich in dieser Woche bereits seinen ersten Saisonsieg abholen können, nachdem er sich im Sprint bei Nokere Koerse im Massensprint klar durchsetzte. Tobias Lund Andresen kommt unterdessen bereits auf drei Erfolge im Jahr 2026 und hat unter anderem das Cadel Evans Great Ocean Race gewonnen.
10:04
Entspannte Stimmung
Die Fahrer stehen an der Startlinie, doch der Startschuss lässt noch auf sich warten. So unterhalten sich Tadej Pogačar mit Mathieu van der Poel und Jasper Philipsen. Auch dahinter gibt es viele Gespräche, sodass die Stimmung im Fahrerfeld als durchaus gut anzusehen ist. Das dürfte auch daran liegen, dass die Sonne in Pavia scheint.
09:58
Es herrscht Gegenwind
Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich eine nicht zu kontrollierende Konstante geändert. Nachdem die Fahrer bei der Austragung 2025 Rückenwind über den Großteil des Tages hatten, gibt es heute überwiegend Wind von vorne. Vom Meer aus zieht der Wind ins Inland, sodass die Gegebenheiten durchaus schwierig sind. Vor allem für ein Solo ist diese Konstellation alles andere als hervorragend. Um einen möglichen Angriff im Cipressa-Aufstieg oder beim Poggio ins Ziel zu bringen, bräuchte es entweder einen überragenden Zeitfahrer oder Uneinigkeit im Feld dahinter. Die Windverhältnisse bedeuten auch, dass das Windschattenfahren bei der 117. Austragung weitaus wichtiger wird.
09:52
Rückblick auf das Vorjahr
Im Vorjahr versuchte es Tadej Pogačar mit gleich mehreren harten Attacken im Aufstieg der Cipressa. Anschließend setzte sich das Rennen am Poggio fort, wo Mathieu van der Poel einen Konter setzte. Im Anschluss guckten sich die beiden Akteure ein wenig an, sodass Filippo Ganna nochmal aufschließen konnte. Zu dritt ging es dann auf die Via Roma, wo der niederländische Allrounder die besten Beine hatte und aus einem Sprint heraus seinen zweiten Mailand-Sanremo-Sieg feiern konnte. Hinter ihm kam Ganna als Zweiter rein, während der Weltmeister lediglich Dritter wurde.
09:49
Zwei Fahrer überstrahlen alles
Im großen Fahrerfeld gibt es zwei Fahrer, die als größte Anwärter auf den Sieg auf der Via Roma gelten. Vorjahressieger und bereits zweifacher Mailand-Sanremo-Gewinner Mathieu van der Poel ist in einer starken Form und hat unter anderem Omloop Nieuwsblad sowie zwei Etappensiege bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico sich sichern können. Sein großer Konkurrent ist niemand Geringeres als der Weltmeister der letzten beiden Jahre und vierfache Tour-de-France-Champion, Tadej Pogačar. Der Slowene ist in diesem Frühjahr erst einmal auf den Plan getreten und gewann Strade Bianche mit einem erneuten langen Solo. Hinter den beiden Überfliegern der letzten Jahre bei den Klassikern ist das Feld weitaus ausgeglichener. Red Bull Bora-hansgrohe schickt mit Primož Roglič und Giulio Pellizzari zwei starke Kletterer, die an den Anstiegen die beiden Topfavoriten durchaus ärgern könnten. Dazu werden auch Wout van Aert und Matteo Jorgenson (beide Team Visma | Lease a Bike) vorne reinhalten wollen. Sofern es einen Sprint aus einer größeren Gruppe heraus gibt ist auch mit Jasper Philipsen zu rechnen, der vor zwei Jahren nach einem nahezu perfekten Lead-out von van der Poel bereits erfolgreich war. Die vermeintlich größte Gefahr für die beiden großen Favoriten dürfte jedoch von Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) ausgehen, der im Vorjahr mit den beiden Dominatoren der Monumente während der Classicissima mithalten konnte.
09:35
Die Schwierigkeiten des Tages
Bei La Primavera müssen 298 Kilometer von Pavia nach Sanremo zurückgelegt werden. Dabei verläuft die Strecke überwiegend flach. Erst nach rund 140 Kilometern steht mit dem Passo del Turchino die erste Schwierigkeit auf dem Plan. Anschließend flacht es wieder ab, bevor auf den letzten 50 Kilometern gleich mehrere kleine Anstiege auf die Fahrer warten. Den Start für eine heiße Schlussphase macht die Kombination aus Capo Mele, Capo Cervo und Capo Berta, die allesamt rund 1500 Meter Länge und zwischen 3,2 und 6,2 Prozent Steigung aufweisen. 22 Kilometer vor dem Ende steht noch der Cipressa-Anstieg bevor, ehe der Poggio sieben Kilometer vor der Ziellinie das letzte große Hindernis des Tages ist. Auf der Via Roma wird anschließend der Sieger ermittelt!
09:26
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zum ersten Radsport-Monument des Jahres 2026 Mailand-Sanremo! Ab 10:00 Uhr wird sich das Peloton auf den Weg der 298 Kilometer von Pavia in Richtung Sanremo machen.