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Zahlreiche Absagen für Eberl und Co.

Der extrem bittere Transfer-Sommer des FC Bayern

Komplizierter Transfer-Sommer für Max Eberl und den FC Bayern
Komplizierter Transfer-Sommer für Max Eberl und den FC Bayern
Foto: © unknown
04. Juli 2025, 20:35

Der Transfer-Sommer wird für den FC Bayern immer mehr zum Desaster. Zahlreiche Absagen von Wunschspielern kassierte der deutsche Rekordmeister bereits. sport.de macht eine Bestandsaufnahme.

Wenn der FC Bayern am Samstag (ab 18:00 Uhr bei DAZN*, Sat.1 und im Live-Ticker auf sport.de) im Viertelfinale der Klub-WM auf Paris Saint-Germain trifft, dürfte der ein oder andere neidvolle Blick der Münchner Verantwortlichen auf den Spielberichtsbogen fallen.

Überflieger Désiré Doué war vor einem Jahr ein konkretes Thema an der Säbener Straße, folgte aber letztlich den Lockrufen des späteren Champions-League-Siegers.

In den vergangenen Wochen soll sich der FC Bayern zudem auch um Bradley Barcola bemüht haben, aber ebenfalls eine Absage kassiert haben.

Der 22 Jahre alte PSG-Star ist aber nicht der einzige, der für Sportvorstand Max Eberl und Co. in einer schwierigen Transferphase nicht zu haben war. Diese Spieler sagten dem FC Bayern zuletzt außerdem ab:

Florian Wirtz

Der 22-Jährige war DAS Transferziel des FC Bayern für diesen Sommer - umso bitterer, dass es mit einer Verpflichtung nicht klappte.

Zwar soll sich der ein oder andere Entscheider an der Säbener Straße zwischenzeitlich ziemlich sicher gewesen sein, dass es für das Ausnahmetalent kein anderes Ziel als München geben könne. Man hatte die Rechnung aber ohne den Wirt(z) gemacht.

Früh tendierte der Spielmacher zu einem Wechsel von Bayer Leverkusen ins Ausland. Die Gespräche beim FC Liverpool mit Trainer Arne Slot sollen Wirtz dann endgültig von dem Schritt an die Anfield Road überzeugt haben.

Einen klaren sportlichen Plan, zukünftig das System des englischen Meisters um ihn herum aufzubauen, zeigte ihm der Niederländer auf. Slots Münchner Pendant Vincent Kompany sprach zwar auch mit Wirtz, konnte aber offenbar deutlich weniger Eindruck schinden.

Auch die Avancen von Uli Hoeneß liefen ins Leere. Der Klub-Patron hatte versucht, hinter den Kulissen seine guten Beziehungen zur Familie Wirtz in die Waagschale zu werfen.

Video: Das sagt Wirtz zu seinem Liverpool-Abenteuer

"Das tut Bayern München und Uli Hoeneß weh. Allerdings weniger in Form einer persönlichen Niederlage, als vielmehr, dass man es unglaublich gerne gesehen hätte, wenn man den Spieler in den eigenen Reihen gehabt hätte", kommentierte der langjährige Bundesliga-Manager Michael Reschke bei RTL/ntv und sport.de die Wirtz-Absage.

Jamie Gittens

Nach dem Korb von Wirtz und angesichts des sich abzeichnenden Abgangs von Leroy Sané fokussierte der FC Bayern seine Transfer-Bemühungen zunächst auf eine andere Position: den linken Offensivflügel.

Unter anderem soll Eberl das Interesse an Jamie Gittens von Borussia Dortmund reaktiviert haben. Gerüchte über Geheimtreffen mit den BVB-Verantwortlichen in dieser Angelegenheit dementieren Hans-Joachim Watzke und Co. zwar. 

Übereinstimmende Berichte legten aber zumindest nahe, dass der FC Bayern sich erneut ernsthaft mit einem möglichen Transfer des 20 Jahre alten Engländers befasste.

Aber: Die angeblichen Münchner Bemühungen kamen zu spät. Gittens war sich längst mit dem FC Chelsea über einen lukrativen Siebenjahresvertrag einig und hatte sich auf die Rückkehr auf die Insel eingeschossen.

Video: Ricken und Watzke träumen vom Borsigplatz

Der BVB lehnte vor der Klub-WM eine aus seiner Sicht zu niedrige Ablöse-Offerte des Conference-League-Siegers noch ab, führte die Gespräche aber während des Turniers in den USA weiter - und vermeldete am Donnerstag die Einigung mit den Londonern und den wohl bevorstehenden Transfer, der "ausgesprochen werthaltig" sei, wie Sport-Geschäftsführer Lars Ricken betonte.

Und der FC Bayern? Der ging auch bei Gittens leer aus.

Nico Williams

Dass sie auch bei Nico Williams von Athletic Bilbao mindestens ein dickes Brett zu bohren haben würden, dürfte den Münchner früh klar gewesen sein. Spaniens EM-Held wolle nur zum FC Barcelona wechseln, hieß es vor Wochen.

Weil die Katalanen aber nach wie vor finanzielle Probleme plagen und es Berichte über einen wahren "Krieg" mit Bilbao hinter den Kulissen gab, soll der FC Bayern weiter gehofft haben, Williams doch noch verpflichten zu können.

Am Freitag endeten aber alle Gedankenspiele des FC Bayern, eine weitere Transfer-Schlappe ist besiegelt: Der 22-Jährige verlängerte seinen Vertrag in Bilbao bis 2035 (!).

Nico Williams (r.) wechselt nicht zum FC Bayern
Nico Williams (r.) wechselt nicht zum FC Bayern

"Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, wiegt für mich das Herz am meisten. Ich bin da, wo ich sein will, bei meinen Leuten, das ist mein Zuhause", erklärte Williams in einer Pressemitteilung.

Im Zuge der XXL-Verlängerung wurde außerdem die Ausstiegsklausel des Linksaußen um 50 Prozent erhöht, wie Athletic bekanntgab.

Im alten Vertrag soll die Klausel bei 60 Millionen Euro gelegen haben. Heißt: Ab dem Sommer 2026 wäre Williams wohl für 90 Millionen Euro zu haben - und 2025 gar nicht.

Weitere Kandidaten des FC Bayern wohl nicht zu haben

Bitter aus Sicht des FC Bayern: Weitere Kandidaten für die vakante Flügelposition sind wohl ebenfalls nicht zu haben.

Bradley Barcola habe schlicht "keine Lust" auf einen Wechsel nach München, schrieb "L'Équipe". Zudem soll PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi dem FC Bayern laut "Sky" vor Wochen bereits mitgeteilt haben, dass die Franzosen nicht verkaufsbereit sind.

Das gilt offenbar auch für den FC Liverpool in der Causa Luis Diaz. Kaum hieß es in deutschen Medien, der 28-jährige Kolumbianer sei inzwischen der Top-Kandidat bei der Suche nach dem Sané-Nachfolger, sickerte auf der Insel durch, dass die Reds einen Abwerbeversuch des FC Bayern abgeschmettert haben sollen.

Eberl sei mitgeteilt worden, Diaz stehe nicht zum Verkauf, hieß es. Der Poker sei damit beendet, weitere Anfragen könne sich der frühere Leipziger und Gladbacher Manager sparen.

Der ebenfalls beim FC Bayern gehandelte Kaoru Mitoma soll laut "Sky Sports" kein Interesse an einem Wechsel nach München haben und wird demnächst wohl bei Brighton & Hove Albion verlängern.

Und auch um Rafael Leao ist es in den vergangenen Wochen verdächtig still geworden. Laut "Gazzetta dello Sport" ist der portugiesische Nations-League-Sieger fest beim Neustart der AC Milan eingeplant.

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