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"Aus diesem Grund wollte ich einen externen Trainer"

Ricken: Darum wurde es Kovac und kein "Dortmunder Jung"

Unter Niko Kovac hat sich der BVB stabilisiert
Unter Niko Kovac hat sich der BVB stabilisiert
Foto: © IMAGO/Markus Fischer
01. Juli 2025, 12:53
sport.de
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Mit der Verpflichtung von Niko Kovac gelang dem BVB ein Volltreffer. Dabei war der Deal von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zunächst nicht unumstritten, weil er die "Dortmunder Linie" verließ und erstmals seit 2022 keinen schwarz-gelben Fan auf die Bank setzte. Das hatte allerdings auch gute Gründe. 

Unter Niko Kovac hat sich der BVB in den letzten Monaten der Saison 2024/25 stabilisiert und auch ohne den ganz großen Hurra-Fußball eine Aufholjagd gestartet, die doch noch in der Champions League endete. Das konnte auch Lars Ricken für sich als Erfolg verbuchen, schließlich war er eine der treibende Kräfte hinter der Verpflichtung des Trainers. 

Ganz unumstritten war die Entscheidung pro Kovac zunächst allerdings nicht. Der Kroate folgte auf Edin Terzic und Nuri Sahin, die den BVB bekanntlich nicht nur auf der Brust, sondern auch im Herzen tragen. Ricken entschloss sich dennoch dafür, diesmal keinen "Dortmunder Jung" auf die Bank zu setzen. Aus guten Gründen, wie er im Gespräch mit dem Portal "The Athletic" erklärte. 

Deshalb wollte Ricken einen externen Trainer für den BVB

"Wir hatten mit Nuri und Edin Terzic zwei Trainer, zwei Jungs aus Dortmund. Ich dachte, dass es nach jedem Spiel große Erwartungen von Fans und den Medien gegeben hat, dass sie ihre Leidenschaft und Liebe für den Verein in jedem Spiel und jedem Interview zeigen müssen", erklärte Ricken. 

Der BVB-Offizielle weiter: "Aus diesem Grund wollte ich einen externen Trainer, der sich nur auf seine Rolle konzentrieren kann. Mit Nikos Erfahrung als Spieler und als Trainer dachte ich, dass er der Richtige sein würde."

Die ersten Monate von Kovac auf der BVB-Bank haben in der Tat angedeutet, dass er der "Richtige" sein könnte. Für ein abschließendes Urteil ist zwar noch zu früh, die Zwischenbilanz ist allerdings vielversprechend. Das findet auch Ricken. 

"Ich habe vor ein paar Tagen mit Arsène Wenger gesprochen, als er bei einer unserer Trainingseinheiten war. Er hat gesagt, dass das beste Alter für einen Trainer zwischen 43 und 65 ist - und Niko ist jetzt 53. Man sieht seine Entwicklung, wie wichtig seine Erfahrung war und wie er in der Lage war, eine großartige Beziehung zu den Spielern aufzubauen", schwärmte Ricken von seinem Chefcoach.  

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