Nach der zweiten Stanley-Cup-Finalpleite in Folge sitzt der Stachel bei den Edmonton Oilers tief. In der kommenden NHL-Saison will das Team aus Alberta unbedingt einen neuen Anlauf auf die NHL-Krone nehmen. Möglicherweise ein letztes Mal mit Superstar und Kapitän Connor McDavid.
Der 28-Jährige, der zur kommenden Saison in das letzte Jahr seines Achtjahresvertrags über 100 Millionen Dollar geht, kündigte zuletzt an, nach der zweiten Stanley-Cup-Finalpleite in Folge seine Gedanken sammeln zu müssen. Wie es in der Zukunft für ihn weitergeht, wolle er in Ruhe mit Freunden, Agenten und Familie entscheiden.
"Ich habe es nicht eilig, eine Entscheidung zu treffen, daher glaube ich nicht, dass es einen Zeitplan geben muss", legte McDavid auf einer Pressekonferenz am Mittwoch nach: "Ich weiß, dass die Leute auf den 1. Juli schauen und sehen wollen, ob etwas passiert ist. Aber für mich ist das nicht so, ich habe es einfach nicht eilig."
ESPN zufolge sei aus dem Umfeld des Superstars zu hören, dass auch ein Abschied von den Edmonton Oilers nicht ausgeschlossen werden können. "Er versucht, Gründe zu finden, um zu bleiben, nicht um zu gehen", wird eine anonyme Quelle zitiert: "Aber für Connor ist derzeit alles offen."
NHL: Connor McDavid lässt Verbleib offen
McDavid erklärte, er müsse "letztendlich doch das tun, was für mich und meine Familie das Beste ist. Um die muss man sich zuerst kümmern." Worte, die zweifeln lassen, ob das Gesicht der Franchise wirklich ein neues Arbeitspapier in Alberta unterschreibt. Dem Stürmer winkt ein Rekordvertrag.
Laut ESPN werde der Center jedoch nur dann bei den Oilers bleiben, wenn das Team ihm darlegen kann, wie es für den ersten Stanley-Cup-Triumph seit 1990 reichen kann. Sieht McDavid die Titel-Perspektive nicht, stehen die Chancen auf einen Verbleib in Edmonton wohl schlecht.
"Dieser Kern ist schon lange zusammen und wir haben die ganze Zeit auf diesen Moment hingearbeitet. Die Arbeit hinter den Kulissen, die Gespräche, die endlosen Enttäuschungen und natürlich auch einige gute Zeiten auf dem Weg dorthin. Wir sitzen alle im selben Boot und versuchen, die Ziellinie zu erreichen", erklärte er.





































