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Markiger Wimbledon-Spruch folgt

Fritz als Angstgegner: Zverev verpasst Titel in Stuttgart

Tennis-Ass Alexander Zverev ärgert sich über die Pleite
Tennis-Ass Alexander Zverev ärgert sich über die Pleite
Foto: © IMAGO/Horst Ettensberger
15. Juni 2025, 18:39

Tennis-Star Alexander Zverev bleibt vorerst titellos auf Rasen. Zwischen ihm und dem Triumph in Stuttgart stand wieder einmal sein Angstgegner.

Nach der nächsten Niederlage gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz brauchte Alexander Zverev Zuspruch - und bekam ihn vom Stuttgarter Publikum.

"Sascha, Wimbledon!", rief ein Fan und erinnerte Deutschlands besten Tennisspieler daran, dass es wichtigere Matches gibt als das Finale auf dem Weissenhof. Zverev antwortete: "Keine Sorge, ich werde Wimbledon schon gewinnen."

Es wäre der erste Rasentitel seiner Karriere, auf dem schnellen Grün war Zverev bislang glückloser gewesen als auf allen anderen Belägen. Am Sonntag unterlag er Fritz zum fünften Mal in Folge - nach 1:25 Stunden hieß es 3:6, 6:7 (0:7). Ein Break im ersten Satz und ein völlig einseitiger Tiebreak entschieden die Partie.

Zverev richtet Blick nach vorne

"Ich habe so was von genug, bleib weg von mir. Komm' bitte die nächsten zwei, drei Jahre nicht mehr nach Deutschland", sagte Zverev bei der Siegerehrung im Scherz zu seinem Finalkontrahenten aus den USA und richtete den Blick schnell nach vorne: "Ich will nächstes Jahr bei den French Open ins Finale, wenn das nicht klappt bin ich froh, wieder hier in Stuttgart zu sein."

Am Killesberg hatte das Finale kurz vor Beginn des zweiten Satzes wegen Regens für mehr als eine Stunde unterbrochen werden müssen. Nach der Rückkehr auf den Platz entwickelte sich eine enge Partie, doch im Tiebreak war Zverev ohne Chance. Für Fritz, der Zverev im vergangenen Jahr in Wimbledon geschlagen hatte, war es bereits der vierte Titel auf Rasen (insgesamt neun).

Zverev, der nach seinem Ausscheiden in Roland Garros im Viertelfinale und seinem Zwist mit Boris Becker ("Wenn es bei mir schlecht läuft, sind plötzlich alle sehr, sehr schlau. Da gehört Boris leider dazu") mit ordentlich Wut nach Baden-Württemberg kam, muss nun weiter auf den zweiten Turniersieg in diesem Jahr warten. Bislang war er einzig in München (Sand) erfolgreich gewesen.

Zverev steigert sich auf Rasen

Der 28-Jährige hatte sich in der Vergangenheit auf Rasen nicht besonders wohl gefühlt, in Stuttgart erreichte er erstmals seit Halle 2017 ein Finale auf dem schnellen Untergrund. Und das, obwohl die Woche eher der physischen Vorbereitung auf Wimbledon (ab 30. Juni) gewidmet war. Vor und nach seinen Matches arbeitete Zverev bei teilweise großer Hitze an seiner Fitness.

Dennoch reichte es zum Finale, aber nicht zu seinem 25. Titel auf der Profitour. Die nächste Chance bietet sich Zverev in der kommenden Woche beim Turnier in Halle/Westfalen, wohin er schon kurz nach dem verlorenen Stuttgart-Finale aufbrach.

Bei der Generalprobe für Wimbledon ist auch der Weltranglistenerste Jannik Sinner (Italien) am Start. Zverevs erster Gegner in Westfalen ist der US-Amerikaner Marcos Giron.

Deutschland
Alexander Zverev
A. Zverev
0
3
6
0
USA
Taylor Fritz
T. Fritz
2
6
7
7
12:15
So, 15.06.
Beendet
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