Isaiah Hartenstein könnte der zweite Deutsche nach Dirk Nowitzki werden, der sich in der NBA zum Champion krönt. Mit den Oklahoma City Thunder steht der 27-Jährige im Finale der besten Basketballliga der Welt und ist nur noch drei Siege vom größten Triumph seiner Karriere entfernt.
Für den Center würde sich mit dem Gewinn der NBA-Meisterschaft ein Lebenstraum erfüllen. In einem Interview mit der "Sport Bild" erinnerte sich Hartenstein an "alte Zeiten" und schlaflose Nächte: "Als Jugendspieler habe ich davon geträumt, einmal im NBA-Finale zu stehen. Ich weiß noch, wie ich als Junge nachts vor dem Fernseher saß und Miami gegen Dallas geguckt habe. 2006 und auch 2011, als Dirk Nowitzki den Titel gewann."
"Ich habe kaum eine Minute verpasst, obwohl ich eigentlich schlafen und am nächsten Morgen zur Schule gehen musste. Damals habe ich mir bildlich vorgestellt, wie ich selbst eines Tages im NBA-Finale spiele. Jetzt geht mein Kindheitstraum in Erfüllung – unglaublich", so Hartenstein weiter.
Hartenstein über seinen Vater: "Ohne ihn stünde ich nicht im NBA-Finale"
Zwar stand Isaiah Hartenstein, der erst im vergangenen Sommer zu OKC gewechselt war, in den Playoffs bisher im Schnitt knapp fünf Minuten weniger auf dem Feld als in der regulären Saison, trotzdem gehört der 2,13 Meter große Rechtshänder zu den wichtigsten Spielern seines Teams.
Unterstützung holt sich Hartenstein übrigens immer noch von seinem Vater, der selbst jahrelang in der BBL spielte: "Meine Eltern sind ja sogar meinetwegen nach Oklahoma City gezogen. Als es bei mir in der NBA nicht so gut lief, hat er seinen Job in Deutschland aufgegeben und ist nach Amerika gekommen, um für mich da zu sein."
"Ohne ihn stünde ich nicht im NBA-Finale. Im Training nutze ich ihn oft als Verteidiger. Er kann sich immer noch gut bewegen. Ein Finale ohne ihn kann ich mir nicht vorstellen", ist sich Hartenstein sicher.






































