Dass Formel-1-König Max Verstappen eine Ausstiegsklausel (oder mehrere) in seinem Vertrag mit Red Bull hat, ist bekannt. Nicht bekannt ist, wann der Holländer die Exit-Option(en) ziehen und den Rennstall verlassen darf. Einem Bericht aus Italien zufolge ist eine Tür, die Verstappen einen Wechsel zur Saison 2026 ermöglichen könnte, schon bald zu.
Nach Recherchen der italienischen Ausgabe von "motorsport.com" wird eine Ausstiegsklausel in Max Verstappens Vertrag mit Red Bull unwirksam, sofern sich der viermalige Weltmeister nach dem Grand Prix von Österreich Ende Juni unter den ersten Vier der Fahrer-Weltmeisterschaft befindet.
Vor dem Spanien-GP in Barcelona (Qualifying und Rennen LIVE bei RTL) ist Verstappen Dritter und liegt 57 Punkte vor dem fünftplatzierten Ferrari-Piloten Charles Leclerc.
Wenn Verstappen also nach dem Rennen in Katalonien mindestens 50 Punkte Vorsprung auf Rang fünf hat, dann ist er zum Österreich-Stichtag nicht mehr aus den Top 4 zu verdrängen - die Klausel wäre ungültig, ein Wechsel des Red-Bull-Stars zur Saison 2026 vom Tisch.
| # | Fahrer | Team | Punkte | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Lando Norris | McLaren | 423 | |
| 2 | Max Verstappen | Red Bull Racing | 421 | |
| 3 | Oscar Piastri | McLaren | 410 | |
| 4 | George Russell | Mercedes AMG F1 Team | 319 | |
| 5 | Charles Leclerc | Ferrari | 242 |
Verstappen wird immer wieder bei Aston Martin gehandelt, auch Spekulationen über einen Wechsel zu Mercedes nahmen zuletzt an Fahrt auf. Bei den Silberpfeilen läuft George Russells Vertrag am Saisonende aus, Teamchef Toto Wolff deutete zuletzt aber eine baldige Verlängerung an und sagte, er sei mit Russell "völlig im Einklang darüber, wie das laufen wird".
Formel 1: Verstappen-Vertrag offenbar neu ausgehandelt
Verstappens Arbeitspapier bei Red Bull läuft noch bis 2028. Laut "motorsport.com" sollen der 27-Jährige und Red Bull den Vertrag neu ausgehandelt haben, nachdem der Machtkampf in dem Rennstall zwischen dem Lager um Teamchef Christian Horner und Verstappen-Förderer Helmut Marko beigelegt war.
Eine Exit-Option, die Verstappen im Falle eines Abgangs von Chefberater Marko einen Wechsel erlaubt hätte, wurde demnach gestrichen. Aktiv sei nur noch die Top-4-Klausel - die Verstappen mit einem starken Ergebnis in Barcelona selbst deaktivieren kann.
Helmut Marko hatte die Existenz einer Wechsel-Option im Verstappen-Vertrag mehrfach bestätigt. "Nach derzeitigem Stand wird keine Ausstiegsklausel wirksam", sagte der Österreicher nach dem zweiten Saisonrennen in China bei sport.de, als sein Protegé Zweiter der Fahrer-WM war.
Zugleich betonte Marko, dass Red Bull seinem Fahrer ein WM-fähiges Auto hinstellen müsse. Gelingt dies nicht, "wird er sich halt Möglichkeiten suchen, wo er das bekommt".



