Am Montag gaben die New Orleans Pelicans bekannt, David Griffin als Head of Basketball Operations entlassen zu haben. Einen Tag später stand offenbar Joe Dumars als Griffins Nachfolger parat.
Wie Shams Charania für ESPN am Dienstag berichtete, schlossen die Pelicans und Dumars einen Vertrag zur Neubesetzung der von Griffin hinterlassenen Position ab. Dumars solle zum neuen Head of Basketball Operations werden. Eine ähnliche, wenn auch andere Rolle besetzte er zuletzt zwischen 2019 und 2022 für die Sacramento Kings. Zuletzt war Dumars als Vice President of Basketball Operations für die NBA zuständig.
Davor leitete er von 2000 bis 2014 die Geschicke bei den Detroit Pistons, wo er schon als Spieler eine erfolgreiche Zeit erlebte. So war er etwa für die Verpflichtungen von Chauncey Billups, Rasheed Wallace, Ben Wallace und Rip Hamilton verantwortlich und wählte Tayshaun Prince im Draft aus. Allerdings gab es während seiner Zeit auch weniger erfolgreiche Personalentscheidungen, wie etwa die Auswahl von Darko Milicic anstelle von Carmelo Anthony beim Draft 2003.
Dennoch wurde Dumars für seine Rolle im Jahr 2003 als Executive of the Year ausgezeichnet und die Pistons gewannen 2004 die Meisterschaft. In New Orleans soll er gemeinsam mit General Manager Bryson Graham und Willie Green an der Neustrukturierung des Kaders helfen.
Mit Zion Williamson trifft Dumars auf eine brisante Situation. Der Nummer-1-Pick von 2019 konnte in seiner Karriere nur 45 Prozent der möglichen Spiele absolvieren. Neben ihm litten die Pelicans in dieser Saison an einer Vielzahl weiterer verletzungsbedingter Ausfälle, was zu der viertschlechtesten Bilanz der Liga bei 17-65 geführt hat.






































