Die Arizona Cardinals haben sich mit einem ihrer besten Offensivspieler auf eine langfristige weitere Zusammenarbeit geeinigt und damit einen NFL-Rekord aufgestellt.
Die Cardinals haben den Vertrag von Tight End Trey McBride nach dessen bislang bester Saison in der NFL um vier Jahre und 76 Millionen Dollar verlängert. 43 Millionen Dollar sollen davon laut Adam Schefter von "ESPN", der sich auf McBrides Agenten Mike Swenson, CJ LaBoy und Doug Hendrickson beruft, garantiert sein.
Das durchschnittliche Jahresgehalt in Höhe von somit 19 Millionen Dollar ist das höchste in der Geschichte der NFL für einen Tight End. McBride übertrifft damit Chiefs-Star Travis Kelce, der im Schnitt 17,125 Millionen Dollar verdient.
McBride, der es 2024 auf 111 Receptions für 1146 Yards (2 TD) brachte und damit Karrierebestwerte verzeichnete und damit erstmals im Pro Bowl stand, ist nun bis 2029 an die Cardinals gebunden. Die 111 Receptions sind derweil die zweitmeisten der Franchise-Geschichte und wurden nur von den 115 von Larry Fitzgerald in der Saison 2020 übertroffen.
Kyler Murray freut sich über McBride-Verlängerung
McBride war ursprünglich ein Zweitrundenpick Arizonas im Draft 2022 und durfte demnach erst in dieser Offseason erstmals einen neuen Vertrag unterschreiben. Vor der Verlängerung hätte McBride 5,436 Millionen Dollar im letzten Jahr seines Rookie-Vertrags verdient.
Seit McBride in der NFL spielt, hat er die viermeisten Receptions (221) und Receiving Yards (2236) über diesen Zeitraum unter allen Tight Ends der Liga gesammelt. Vor ihm lagen bei den Receptions nur Kelce (300), Evan Engram (234) und T.J. Hockenson (222). Bei den Receiving Yards sind es Kelce (3145), George Kittle (2891) und erneut Hockenson (2329).
Besonders gefreut hat sich derweil Quarterback Kyler Murray über die Verlängerung seines Tight Ends. Auf X schrieb er: "Mann! Ich freu mich so für meinen Kumpel, jeden Cent wert! Es gibt noch viel zu tun, aber es ist ein großartiger Tag." McBride antwortete: "Es wird etwas Besonderes!"








