Elf Saisons lang spielte Defensive End DeMarcus Lawrence bei den Dallas Cowboys. In dieser Zeit spielte er in einigen Top-Mannschaften von "Americas Team", gewonnen hat er allerdings nie irgendwas. Nun erklärt der Routinier, dass auch dieser Umstand zu seiner Entscheidung beigetragen hat, nicht mehr zu den Cowboys zurückzukehren.
"Dallas ist mein Zuhause, aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich hier nie einen Super Bowl gewinnen würde", so die Knallhart-Aussage von Lawrence, der offenbar jegliches Vertrauen in die Cowboys verloren hatte.
Wohl auch deshalb suchte er in diesem Jahr erstmals eine neue Erfahrung und fand sie bei den Seattle Seahawks, wo er einen Dreijahresdeal über bis zu 42 Mio. Dollar (18 Mio. garantiert) unterschrieb und auf seinen früheren Defensive Line Coach Aden Durde trifft.
Nicht nur ob der eindeutigen Aussagen nimmt Lawrence' Zeit in Dallas ein eher unrühmliches Ende. Der 32-Jährige hatte zuletzt immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und bestritt in der Vorsaison nur vier Spiele.
NFL: Super Bowl mit den Seahawks?
Was allerdings etwas merkwürdig anmutet, ist die Entscheidung von Lawrence solche Aussagen zu treffen und dann zu den Seattle Seahawks zu gehen. Diese spielten zwar eine ordentliche Vorsaison, befinden sich aber ganz eindeutig in einem Umbruch. Das wurde vor allem durch die offensiven Abgänge von Geno Smith, Tyler Lockett und DK Metcalf deutlich.
Zwar konnte man für Smith schnell einen Ersatz finden und Sam Darnold in der Free Agency verpflichten, ob das jedoch aus den Seahawks direkt einen Contender macht, bleibt zumindest offen.
Zudem hat mit den Rams und den 49ers in der eigenen Division starke Konkurrenz und mit den Eagles, Commanders, Lions und womöglich auch den Vikings und Packers in der gesamten NFC gleich mehrere Teams, die man als Contender einstufen kann.
Im Vergleich zur Ausgangslage ändert sich auf den ersten Blick also wenig. Womöglich überzeugte aber ja auch der ein oder andere Dollar Lawrence davon, sein "Zuhause" zu verlassen.












