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"... dann wird auch Kovac hinterfragt werden"

Experte warnt den BVB - Schlotterbeck schenkt Saison ab

Video: Experte sicher: "Dann wird auch Kovac hinterfragt werden"
09. März 2025, 13:10
sport.de
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Während Borussia Dortmunds Verteidiger Nico Schlotterbeck nach der Pleite gegen den FC Augsburg deutliche Worte fand, warnte ntv-Experte René Langhoff den BVB vor der nächsten Trainerdiskussion, eine, für die der aktuelle Coach Niko Kovac nicht unbedingt hauptverantwortlich ist.

Das 0:1 gegen den FC Augsburg markierte für Borussia Dortmund jüngst den nächsten Tiefpunkt einer an Tiefpunkten reichen Saison. Das internationale Geschäft rückt in immer weitere Ferne. Die Folgen für das Team von Niko Kovac und für Kovac selbst analysiert ntv-Reporter und BVB-Experte René Langhoff:

"Niko Kovac war nach der Niederlage gegen Augsburg ein ganz anderer Niko Kovac. Bisher war er der nette Herr Kovac, der versucht hat, seine Spieler mit gutem Zureden und positiven Worten aus der Krise raus zuführen, aber am Samstag hat auch ordentlich draufgehauen und die Einstellung der Mannschaft infrage gestellt", erklärte Langhoff, wie oben im Video zu sehen (öffnet sich im Artikelbild).

Kovac hatte öffentlich moniert, dass nicht spürbar gewesen sei, dass seine Mannschaft das Spiel gewinnen wollte. "Laufbereitschaft, Leidenschaft, Intensität und Aggressivität sind für mich das Maß aller Dinge. Doch gerade diese Tugenden haben wir nicht an den Tag gebracht", ärgerte sich der Kroate.

Laut Langhoff hat die Pleite gegen die Fuggerstädter tiefschneidende Konsequenzen für die Schwarz-Gelben. "Ein Stück weit ist am Samstag auch eine Hoffnung zu Ende gegangen, das hat man auch gemerkt im Stadion. Eigentlich glaubt in Dortmund niemand mehr daran, dass diese Mannschaft in der kommenden Saison international spielt", so der BVB-Experte: "Wenn man es bei allem Respekt vor Augsburg nicht schafft, den FCA zu Hause zu schlagen, dann hat man nicht mal in der Conference League etwas zu suchen."

BVB-Verteidiger Schlotterbeck ärgert sich

Passend dazu sind Aussagen von BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck, der sich am Samstag vor TV-Mikros so anhörte, als habe er die Bundesliga-Saison nach der zehnten BVB-Niederlage bereits abgeschenkt.

"Das Ziel in der Liga kann ja nicht sein, dass wir auf Platz zehn herumdümpeln. Wenn wir so viele schlechte Spiele haben wie momentan, dann stehen wir da auch völlig zurecht. Das Ziel von mir ist dann nicht, Siebter, Sechster oder Fünfter zu werden", sagte der Nationalspieler.

"Um unter die Top 4 zu kommen - das wird, sehr, sehr schwer - hätten wir eine Serie starten müssen. Das haben wir heute wieder nicht hinbekommen."

Die einzige Hoffnung: "Vielleicht können wir uns da irgendwie durch die Champions-League-Saison herausziehen." Nach dem Augsburg-Spiel sei er aber vorerst "einfach nur geknickt", betonte der frustrierte Schlotterbeck. 

BVB-Experte: "Dann wird auch Kovac hinterfragt werden"

Das Problem in Dortmund: Nach Jürgen Klopp hat es in den letzten Jahren kaum ein Trainer geschafft, sich länger und nachhaltig beim BVB zu etablieren.

Laut Langhoff liegt das auch daran, dass die Nachfolger verschiedenste Fußball-Stile spielen lassen wollten. "Eigentlich ist doch aber der Klopp-Fußball die Benchmark, die DNA von Borussia Dortmund", erklärte der ntv-Reporter. "Keiner hat richtig funktioniert und alle sind immer wieder an der Einstellung dieser Mannschaft gescheitert. So wie jetzt auch Niko Kovac."

Das Problem: "Er hat vor einigen Wochen erst einen Eineinhalbjahresvertrag unterschrieben, aber ich bin mir sicher, wenn wir in dieser Saison noch einige Auftritte sehen, wie man sie am Samstag sah, dann wird auch Niko Kovac irgendwann hinterfragt werden."

Langhoff erinnerte daran, dass Kovac eigentlich geholt wurde, um den BVB noch in die Champions League zu führen. "Wenn er das nicht schafft, ist auch er im Sommer schon wieder beschädigt und dann müsste man auch da schon wieder über einen neuen Trainer nachdenken."

Für Schlotterbeck stellt sich derweil auch die Qualitäts-Frage. "Wir drehen uns im Kreis. Wir haben zu viele Spiele, in denen wir gar nicht an die Grenze gehen. Das ist einfach nicht gut genug", schimpfte er. "Wir reden alle zwei, drei Wochen darüber. Wir haben gar keine Konstanz in der Mannschaft. Fehlende Konstanz heißt immer fehlende Qualität."

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