Der FC Bayern will den Vertrags-Hickack mit Joshua Kimmich möglichst bald ad acta legen. Sportvorstand Max Eberl deutete allerdings am Samstag an, dass bis zur Unterschrift noch letzte Gespräche geführt werden müssen.
Max Eberl hat sich nach dem 2:3 (2:1) des FC Bayern in der Bundesliga gegen den VfL Bochum durchaus entspannt gezeigt, als er auf den Vertragspoker mit Joshua Kimmich angesprochen wurde.
"Wir verkünden dann, wenn es unterschrieben ist. Und wir machen auch kein Gepokere", so der Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters. Zugleich merkte der 51-Jährige an: "Aber es gibt noch ein paar Dinge zu klären. Und wenn die Dinge dann unterschrieben sind, verkünden wir sie auch."
Zugleich kommentierte Eberl die Hängepartie mit Kimmich mit Humor. Hatte der Bayern-Star nach dem Champions-League-Spiel gegen Bayer Leverkusen (3:0) am vergangenen Mittwoch noch erklärt, der Ball liege aktuell bei den Vereinsverantwortlichen, entgegnete der Funktionär diplomatisch: "Der Ball ist jetzt in der Luft. Und jetzt müssen wir ihn beide aufnehmen."
Eberl lässt Kimmich-Deal absegnen
Der Münchner Aufsichtsrat hatte ein schriftliches Angebot des Klubs zuletzt zunächst zurückgezogen, da sich Kimmich zu lange mit der Entscheidung Zeit gelassen hatte. Anschließend wurden die Gespräche wieder aufgenommen, am vergangenen Donnerstag kam der Vorstand des FC Bayern mit dem Aufsichtsrat zusammen, um das endgültige Arbeitspapier absegnen zu lassen.
"Es ist hinreichend beschrieben in der Öffentlichkeit, wer alles zustimmen muss", bemerkte Eberl am Samstag mit Blick auf den Bayern-Aufsichtsrat.
Medienberichten zufolge geht es um einen Vierjahresvertrag bis zum Sommer 2029. Sein künftiges Gehalt soll Medienberichten zufolge bei rund 20 Millionen Euro pro Jahr betragen. Beim FC Bayern gilt Joshua Kimmich perspektivisch als Kapitän der Zukunft, wenn Manuel Neuer seine Karriere beendet. Seit Sommer vergangenen Jahres ist der 30-Jährige bereits Spielführer der deutschen Nationalmannschaft.



























