Das Jahr 2025 läuft für die deutsche Tennis-Hoffnung Joelle Steur bislang beinahe perfekt. Von 23 Partien auf der Tour gewann die 20-Jährige 19. Unter anderem feierte Steur in dieser Zeit ihren ersten Turniersieg bei einem ITF-Turnier, als sie im Februar das W15-Event in Antalya gewann. An selbiger Stelle könnte nun der nächste Coup folgen.
Am Samstag kegelte Joelle Steur im Halbfinale des wöchentlichen W15-Turniers in Antalya die topgesetzte Französin Alice Ramé (Nummer 397 der Weltrangliste) aus dem Wettbewerb. Beim knappen 3:6-7:6-7:5-Erfolg bewies das DTB-Talent große Nervenstärke.
Im zweiten Satz musste Steur beim Stand von 5:4 aus Sicht von Ramé sogar zwei Matchbälle abwehren, dann gelang ihr letztlich das Break und schließlich der Satzgewinn im Tiebreak, den sie mit 7:1 für sich entscheiden konnte. Der Decider wurde dann zu einem wahren Break-Festival, Steur konnte ihr Service dreimal, Ramé viermal nicht durchbringen. Mit dem vierten Break machte Steur den Sack nach rund 3:30 Stunden zu.
Im Finale wartet die Deutsche, die im Viertelfinale mit der an Position drei gesetzten Serbin Anja Stankovic (Nummer 427 der Weltrangliste) bereits eine Favoritin ausschaltete, die ungesetzte Italienerin Jessica Bertoldo (Nummer 872 der Weltrangliste).
Deutsches Tennis-Talent macht Satz in der Weltrangliste
Das Erreichen des Endspiels wird dafür sorgen, dass Steur einen Satz im WTA-Ranking machen wird. In der neuen Woche wird sie etwa an Position 537 geführt werden. Die Top 500, Steurs bislang beste Platzierung, rücken wieder in greifbare Nähe.
Den Einzug ins Finale verpasste derweil Nino Ehrenschneider (Nummer 775 der Weltrangliste) im chinesischen Ma'anshan. Ehrenschneider scheiterte in der Vorschlussrunde am Russen Egor Agafonov (Nummer 476 der Weltrangliste).
Auch Antonia Schmidt (Nummer 487 der Weltrangliste) verpasste das Endspiel. Schmidt verlor ihr Halbfinale in Gurgaon (W35) gegen die Russin Ekaterina Markarova (Nummer 233 der Weltrangliste).





