Pete Carroll ist bei den Las Vegas Raiders erst wenige Tage im Amt und dennoch brodelt die Gerüchteküche in der NFL schon gewaltig. Auf die Meldung, er beschäftige sich derzeit mit einer Verpflichtung von Russell Wilson, nahm der Head Coach nun selbst Stellung.
Im Podcast "What The Football" wurde Carroll in dieser Woche gefragt, ob die Reunion mit Wilson für ihn tatsächlich ein Thema sei.
"Im Moment ist es noch so früh und wir versuchen gerade erst, die Puzzleteile zu finden und haben sie noch nicht einmal zusammengefügt", gab der 73-Jährige zu bedenken. "Ich kann es also noch nicht einmal sagen. Die Free Agency ist noch nicht da. Aber ich verspreche Ihnen, wenn Sie ein echter Wettkämpfer sind, lassen Sie sich keine Möglichkeit entgehen. Wir werden also jede Option als Möglichkeit in Betracht ziehen."
Bei den Raiders stehen Carroll - Stand jetzt - nur Aiden O'Connell und Gardner Minshew als Quarterbacks zur Verfügung und es wird nicht erwartet, dass er mit einem von beiden als Starter in die neue Saison gehen will.

Mit Wilson verbindet den gebürtigen Kalifornier hingegen eine erfolgreiche Vergangenheit. Das Duo arbeitete zehn Jahre bei Seattle Seahawks zusammen und gewann in dieser Zeit zwei Championship Games und einen Super Bowl.
NFL-Coach heizte Gerüchteküche an
Dass aktuell über eine erneute Zusammenarbeit zwischen Carroll und Wilson spekuliert wird, ist derweil auf zwei Umstände zurückzuführen. Zum einen läuft Wilsons Vertrag bei den Pittsburgh Steelers auf, sodass er in der Free Agency zu haben wäre.
Zum anderen befeuerte Carroll die Gerüchte um seinen ehemaligen Quarterback unfreiwillig selbst, indem er kürzlich ein Job-Interview mit Darrell Bevell für die Position des Offensive Coordinators führte, von dem "NFL Network"-Reporter Ian Rapoport erfuhr.
Bevell war von 2011 bis 2018 bereits als OC bei den Seahawks tätig und verhalf Wilson damals unter anderem zu fünf Pro-Bowl-Nominierungen. Der 55-Jährige arbeitete zuletzt außerdem mit Trevor Lawrence und Tua Tagovailoa zusammen. Sollten die Raiders im kommenden Draft also einen jungen QB wählen, wäre es sicherlich von Vorteil, auf Bevells Expertise zurückgreifen zu können.



































