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Babbel kritisiert die Verantwortlichen

Experte: "Verstehe den BVB schon seit Jahren nicht mehr"

Kehl (li.) und Ricken (re.) erleben derzeit schwere Tage beim BVB
Kehl (li.) und Ricken (re.) erleben derzeit schwere Tage beim BVB
Foto: © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO
24. Januar 2025, 17:18
sport.de
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Während Borussia Dortmund nach der Entlassung von Nuri Sahin mal wieder auf der Suche nach einem neuen Coach ist, hat sich der frühere Bundesliga-Spieler Markus Babbel mit deutlichen Worten zu der Trainer-Causa beim BVB geäußert und deutliche Kritik an den Verantwortlichen geübt.

Gerade einmal 27 Pflichtspiele waren Nuri Sahin bei "seinem" BVB vergönnt, dann musste der frühere Dortmunder Profi seinen Hut als Trainer nach gut einem halben Jahr schon wieder nehmen. Sahin ist damit bereits der achte Coach seit dem Abschied von Jürgen Klopp im Jahr 2015, der es versuchte, aber keine langfristige Zukunft bei den Schwarz-Gelben hatte. Ein Umstand, der dem früheren Bundesliga-Profi Markus Babbel unangenehm aufstieß.

"Ich verstehe die Verantwortlichen nicht. Ich konnte schon den Wechsel zu Nuri Sahin im Sommer nicht verstehen, Edin Terzic war Vize-Meister und danach im Champions-League-Finale", legte Babbel bei "ran.de" den Finger in die Wunde vieler Beobachter und fügte vielsagend an: Aber ich bin heilfroh für ihn, dass er da weg ist."

Warum? "Wenn Terzic so performt hätte wie jetzt, hätten sie ihn vermutlich an den Ohren am Flutlichtmasten aufgehängt", erklärte der Fußball-Fachmann mit einer Prise Übertreibung.

"Auch vorher hatten sie mit Lucien Favre und Marco Rose super Trainer. Aber keiner ist gut genug für den Verein und die Offiziellen", analysierte der 52-Jährige. Dabei sei es "müßig, diesen Klopp 2.0 finden zu wollen", betonte Babbel.

Babbel: Nicht gegen Sahin, aber ...

"Ich verstehe diesen Verein schon seit Jahren nicht mehr und das ist schade, weil es ein großartiger Verein mit wahnsinnig viel Power und Energie ist. Aber was die da in der in der oberen Etage für Entscheidungen treffen, ist für mich nicht nachvollziehbar", feuerte der frühere Bayern-Profi und spätere Bundesliga-Coach (u.a. VfB Stuttgart und Hertha BSC) gegen die BVB-Bosse.

Egal, wer am Ende auf Sahin als nächster hauptamtlicher Coach folgt, wird laut Babbel für die Dortmunder Verantwortlichen "nicht gut genug" sein.

Ihm sei zudem schleierhaft, welchen Trainer-Typ die Borussia überhaupt suche. Mit Terzic habe man einen Coach gehabt, der sich mit dem Klub identifiziert und etwas hätte aufbauen können. Stattdessen habe man ihm mit Sahin einen "Aufpasser" an die Seite gestellt, der dann später übernehmen sollte und das dann auch tat.

"Das ist überhaupt nichts gegen Nuri Sahin, der hat gewiss seine Qualitäten. Aber das war, als würdest du einen Lehrling in eine Meisterposition bringen. Das kann nicht funktionieren", so Babbel.

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